Der Linux-Distributor Red Hat bietet ab sofort für jeden Produkte auf Basis von RHEL, Openstack und KVM an. Damit tritt Red Hat in direkte Konkurrenz zu VMWare oder auch Microsoft.
Seit über einem Jahr werden von Quartal zu Quartal immer weniger PCs verkauft. Weltweit ist Lenovo inzwischen Marktführer, Acer hat zuletzt am meisten Marktanteile verloren. Vor allem einen Grund sehen Marktforscher dafür.
Dropbox hat seine Nutzerzahl gesteigert und auf seiner ersten Entwicklerkonferenz "Dropbox Platform" vorgestellt, eine Sammlung von Entwicklerwerkzeugen. Das Ziel sei, dass Dropbox die Festplatte ersetzt, so Firmenchef Drew Houston.
Nicht erst Ende 2013, sondern schon im Herbst könnte AMDs nächste Grafikkartengeneration auf den Markt kommen. Erste Muster des Referenzdesigns sollen bereits bei Kartenherstellern eingetroffen sein. Die technischen Daten klingen aber alles andere als endgültig.
Noch ein Höhenrekord für Grasshopper: Über 325 Meter stieg die experimentelle Rakete des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX auf. Bei dem Test kamen erstmals neue Sensoren für die Navigation zum Einsatz.
Steve Ballmer will mit einem Konzernumbau den weiteren Niedergang Microsofts stoppen. Doch ein Insider meint, "dass sich alles nur um ein Organigramm dreht und nicht darum, wie man großartige Produkte baut."
Laut SAP-Gründer Hasso Plattner wollen wichtige Kunden abspringen, wenn die Benutzeroberflächen nicht benutzerfreundlicher werden. Großkunde Nestlé will mit Salesforce zusammenarbeiten.
Die Deutsche Post übermittelt die Daten von bestimmten Sendungen in die USA an US-Sicherheitsbehörden. Das Unternehmen scannt auch jeden Brief in seinen Sortieranlagen, soll die Daten aber nicht weitergeben.
Der Autobauer Ferrari will seine Angestellten zu mehr Kommunikation bewegen - und begrenzt die Anzahl der Kollegen, die pro E-Mail angeschrieben werden können.
Die Berkeley DB steht nun unter der AGPLv3. Der scheinbar positive Schritt zu einem starken Copyleft stellt die Open-Source-Community aber vor viele Probleme. Die einfachste Lösung ist wohl ein Verzicht auf die Datenbank.
Millionen nutzen Adblock Plus. Hinter der beliebten Browsererweiterung steht eine kleine Firma, die damit Profit macht - und die sich wie nebenbei anschickt, andere Geschäftsmodelle im Internet im Sinne der eigenen Interessen umzukrempeln.
Yahoo übernimmt Xobni, ein 2006 gegründetes Unternehmen, das die Inbox von Outlook, Gmail, iOS und Android nach eigenen Angaben intelligenter macht. Der Name Xobni liest sich rückwärts als "Inbox".
Ab dem 5. Juli 2013 erweitert DHL seinen Service für Privatkunden. Auch wer dem Unternehmen seine Daten noch nicht zur Verfügung gestellt hat, kann dann einen Tag vor Zustellung über ein Paket benachrichtigt werden.
Der Onlinekiosk Pubbles wird Ende September eingestellt. Er war als Konkurrenz zu Apple und Amazon gedacht und sollte eine Plattform von einem Medienunternehmen für andere werden, hatte jedoch kaum Erfolg.
Oracle hat ein neues Major-Release seines Hauptprodukts veröffentlicht, Oracle Database 12c. Eine neue Multitenant-Architektur soll dafür sorgen, dass mehrere Datenbanken zu einer zusammengefasst werden können, ohne dass Applikationen dafür verändert werden müssen.
Während es in Palo Alto und Tel Aviv sogar kostenloses WLAN in Linienbussen gibt, kritisieren Startups in Berlin-Mitte zu geringe Bandbreiten und schleichenden Netzausbau. Kommt die DSL-Drosselung, werde Deutschland für Startups unattraktiv.
Der angeschlagene Handyhersteller Nokia hat das Geld zusammenbekommen, um Siemens aus dem Gemeinschaftsunternehmen Nokia Siemens Networks auszukaufen. Doch die Finanzierung läuft über einen Kredit und ein Teil wird in Raten abgezahlt.
Die für Oktober 2013 geplante Version von Kubuntu wird Mir nicht unterstützen. Später soll dort Wayland statt Mir zum Einsatz kommen. Eine erste funktionierende Version von Mir soll hingegen in Ubuntu 13.10 erscheinen.
Blackberrys Tablet Playbook wird doch kein Update auf Blackberry 10 erhalten. Als Grund nennt der Hersteller lediglich Probleme, die aktuelle Version des Blackberry-Betriebssystems in angemessener Geschwindigkeit auf dem Tablet zum Laufen zu bekommen.
Internet Provider sollen die beworbenen Datenraten auch wirklich bieten, oder sie müssen die Werbesprüche anpassen. Angeblich will das Bundeswirtschaftsministerium dies nun über die Bundesnetzagentur durchsetzen. Laut einer Studie erreicht nicht einmal jeder fünfte Nutzer die "Bis zu"-Datenrate.
O3b Networks hat seine ersten vier Satelliten in die Umlaufbahn geschickt. Sie liefern 1,2 GBit/s per Beam. Das O3b-Netzwerk soll Glasfaserbandbreiten über Satellit zu günstigen Preisen bieten.
Barnes & Noble will künftig keine eigenen Nook-HD-Tablets mehr entwickeln. Stattdessen sollen im Rahmen eines Ko-Brandings Geräte von Partnern mit dem Nook-Logo versehen werden. Die E-Ink-Reader sollen weiterhin vom B&N entwickelt werden.
Microsoft startet mit Microsoft Ventures ein neues Programm, um Startups mit Geld, Technik, Mentoren und gemeinsamen Vertriebsaktivitäten zu unterstützen. Unter dem Dach von Microsoft Ventures fasst Microsoft all seine bisherigen Aktivitäten in diesem Bereich zusammen.
Die Umbauarbeiten für das Microsoft Center beginnen in Berlin. Dort entstehen ein Showroom für Hardware, ein Raum für exklusive Veranstaltungen mit Politikern und eine Startup-Etage.
Western Digital zahlt 340 Millionen US-Dollar für den angeschlagenen Hersteller Stec, der schon seit zwei Jahrzehnten im Solid-State-Sektor aktiv ist. Der Festplattenhersteller will damit auf die "dramatischen Veränderungen in der Storage-Branche" reagieren.
Amazon hat die Gespräche mit der Gema abgeschlossen und darf den kostenlosen MP3-Dienst Autorip anbieten. "Die Gespräche dauerten etwas", sagte ein Amazon-Sprecher Golem.de.
Die beiden Rivalen Microsoft und Oracle wollen in Sachen Cloud Computing zusammenarbeiten. Oracles Software läuft ab sofort in Microsofts Cloud Windows Azure.
Mit einer selbstentwickelten Engine auf Basis von HTML5 will das Hamburger Startup Hexagon Game Labs im Spielebereich punkten. Die Gründer Jan-Hendrik Ohl und Peter Cukierski haben zuvor Branchenerfahrung unter anderem bei Bigpoint gesammelt.
Ein Oracle-Entwickler erörtert die Möglichkeit, einen Virtualbox-Grafiktreiber für die Bibliothek Mesa zu schreiben. Bisher pflegte Oracle eine eigenständige Grafiklösung.
Microsoft hatte begonnen, an der E-Commerce-Plattform Brazil zu arbeiten, die in Windows und die Xbox integriert werden sollte. Um Amazon zu unterbieten, sollten die Preise subventioniert werden. Doch der Plan wird derzeit nicht weiterverfolgt.
Zwar veröffentlicht Canonical Ubuntu Touch und seinen Displayserver Mir unter der GPLv3. In Kombination mit den CLA könnte der Ubuntu-Hersteller seine Komponenten des mobilen Betriebssystems jedoch problemlos unter eine proprietären Lizenz stellen, befürchtet Matthew Garrett.
Der Spezialist für professionellen 3D-Druck Stratasys übernimmt den größten Anbieter von 3D-Desktop-Druckern Makerbot. Der Kaufpreis für das 2009 gegründete Unternehmen liegt zwischen 400 und 600 Millionen US-Dollar.
Seit Version 5.5.31 steht die Dokumentation für die Datenbank MySQL nicht mehr unter der GPL. Die neuen Lizenzbedingungen erwähnen aber auch die Software. Es handelt sich aber um einen Bug, der wieder korrigiert werden soll.
Canonical hat die Beratergruppe Carrier Advisory Group gegründet, die bei der Entwicklung von Ubuntu for Phones helfen soll. Mitglied ist unter anderem die Deutsche Telekom.
Das Münchner Startup Stackfield hat eine Kollaborationsplattform für Geschäftskunden und Privatanwender entwickelt, bei der Daten clientseitig verschlüsselt werden. Weder die Macher noch Dritte sind in der Lage, auf Informationen und Konversationen zuzugreifen.
Auf der International Supercomputing Conference in Leipzig zeigen Telekom und Partnerfirmen eine Datenverbindung mit 400 GBit/s zwischen Dresden, München und Hamburg.
Die Kartellwächter der Europäischen Union prüfen laut einem Medienbericht die Geschäftsbeziehungen von Google und Smartphone-Herstellern. Einer der Vorwürfe: Google soll Android unter Wert verkauft haben.
Einen Koffer, der weltweit geortet werden kann, hat der Flugzeugbauer Airbus zusammen mit T-Systems und Rimowa vorgestellt. Bag2Go kann aber noch mehr: Er hilft beim Packen, zeigt, wie schwer er ist und kann alleine auf Reisen gehen.
Die Telekom verspricht sich offenbar hohe Einnahmen durch die rechtsverbindliche De-Mail. Sie hat einen Dienstleister für kostenloses Home-Ident beauftragt. Die Gesellschaft für Informatik kämpft weiter für End-to-End-Verschlüsselung.
Wie ein Computerspiel im richtigen Leben soll das Rennspiel Anki Drive sein: Das kalifornische Unternehmen hat auf der Apple-Konferenz WWDC ein Rennspiel vorgestellt, bei dem Roboterautos gegeneinander fahren.
Das US-Robotikunternehmen iRobot hat zusammen mit dem Hardwarehersteller Cisco eine Version des Telepräsenzroboters Ava vorgestellt. Statt eines iPads hat Ava 500 einen über 21 Zoll großen Monitor als Kopf.
Der Vergleichsdienst Google Compare, in Großbritannien schon testweise online, kommt in den nächsten Monaten nach Deutschland. Nach Autoversicherungen sollen weitere Preisvergleiche folgen.
Update Google steht nach einem Medienbericht kurz vor der Übernahme von Waze. Der Preis soll bei 1,3 Milliarden US-Dollar liegen. Das würde bedeuten, dass sich das Durchhaltevermögen von Waze ausgezahlt hat, das zuvor deutlich niedrigere Angebote von Apple und Facebook ausgeschlagen haben soll.