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AMD-APU Mullins im Test: Das Performance-Tablet, wie es sein sollte

Erstmals seit langer Zeit kann AMD im selben Segment Intel in der Rechenleistung schlagen: Die Tablet-APU A10 Micro-6700T alias Mullins ist im Referenz-Tablet teils deutlich schneller als die neuen Atoms. Das klappt aber nur mit etlichen Kniffen, auf die sich Gerätehersteller einstellen müssen.

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Das Referenztablet Discovery 2 von AMD
Das Referenztablet Discovery 2 von AMD (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Unter dem Codenamen Mullins hat AMD den Nachfolger der Tablet-APU Temash entwickelt. Noch gibt es keine verfügbaren Geräte mit dem schnellsten Mullins, der die Modellnummer A10 Micro-6700T trägt. Golem.de hatte jedoch Gelegenheit, eine Vielzahl von eigenen Benchmarks auf AMDs Referenzgerät Discovery 2 durchzuführen. Solche Plattformen bauen Chiphersteller selbst, um ihren direkten Kunden - hier also den Anbietern von Tablets - die Vorzüge der neuen Bausteine anzupreisen.

Anders als Temash basiert Mullins auf vier Puma-Kernen. Diese stellen eine Weiterentwicklung der Jaguar-Architektur dar, die unter anderem in den SoCs von Xbox One und Playstation 4 zum Einsatz kommen. Wegen nur kleinerer Verbesserungen, insbesondere bei der Rechenleistung pro Watt, nennt AMD die aktuelle Architektur der Mullins-Kerne Puma+.

  • A10 im Referenztablet Discovery 2, Z3770 im Thinkpad 8, Z3740 im Toshiba Encore
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  • AMD stellt das Tablet-SoC Mullins vor. (Folien: AMD)
  • AMD stellt das Tablet-SoC Mullins vor. (Folien: AMD)
  • AMD stellt das Tablet-SoC Mullins vor. (Folien: AMD)
  • AMD stellt das Tablet-SoC Mullins vor. (Folien: AMD)
  • AMD stellt das Tablet-SoC Mullins vor. (Folien: AMD)
  • Der PSP sitzt mitten im Mullins-SoC. (Folien: AMD)
  • So muss ein modernes Tablet aussehen: alle Schnittstellen so schnell wie möglich. (Folien: AMD)
  • AMD stellt das Tablet-SoC Mullins vor. (Folien: AMD)
  • STAPM schaltet den Takt schneller hoch, solange das Wärmebudget reicht. (Folien: AMD)
  • AMD stellt das Tablet-SoC Mullins vor. (Folien: AMD)
  • AMD stellt das Tablet-SoC Mullins vor. (Folien: AMD)
  • AMD stellt das Tablet-SoC Mullins vor. (Folien: AMD)
  • AMD stellt das Tablet-SoC Mullins vor. (Folien: AMD)
  • AMD stellt das Tablet-SoC Mullins vor. (Folien: AMD)
  • AMD stellt das Tablet-SoC Mullins vor. (Folien: AMD)
  • AMD stellt das Tablet-SoC Mullins vor. (Folien: AMD)
  • AMD stellt das Tablet-SoC Mullins vor. (Folien: AMD)
  • AMD stellt die Low Power SoCs Mullins vor. (Folien: AMD)
  • AMD stellt die Mainstream SoCs Beema vor. (Folien: AMD)
  • AMD stellt das Tablet-SoC Mullins vor. (Folien: AMD)
  • Diese beiden Tablets, eins per Akku, eins per Netz, wurden vermessen. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Per Dockport ist auch ein Gamecontroller möglich. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Das Tablet im Controller-Dock. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Der Dockport sitzt in der Buchse des Mini-Displayports. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • AMDs Referenztablet Discovery 2 (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Das Discovery 2 von hinten, unten rechts ein NFC-Sensorfeld (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Micro-SD und Micro-USB 3.0. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Einzelergebnisse und Daten des Mullins-Tablets (Screenshots: Golem.de)
  • Einzelergebnisse und Daten des Mullins-Tablets (Screenshots: Golem.de)
  • Einzelergebnisse und Daten des Mullins-Tablets (Screenshots: Golem.de)
  • Einzelergebnisse und Daten des Mullins-Tablets (Screenshots: Golem.de)
  • Einzelergebnisse und Daten des Mullins-Tablets (Screenshots: Golem.de)
  • Einzelergebnisse und Daten des Mullins-Tablets (Screenshots: Golem.de)
  • Einzelergebnisse und Daten des Mullins-Tablets (Screenshots: Golem.de)
  • Einzelergebnisse und Daten des Mullins-Tablets (Screenshots: Golem.de)
  • Einzelergebnisse und Daten des Mullins-Tablets (Screenshots: Golem.de)
  • Einzelergebnisse und Daten des Mullins-Tablets (Screenshots: Golem.de)
  • Einzelergebnisse und Daten des Mullins-Tablets (Screenshots: Golem.de)
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  • Die Sata-SSD von Sandisk ist für ein Tablet sehr schnell. (Screenshots: Golem.de)
  • Die 200 MByte/s dieses USB-3-Sticks werden nicht ganz erreicht. (Screenshots: Golem.de)
  • Geekbench 3 64 Bit im Netzbetrieb (Screenshots: Golem.de)
  • Einzelergebnisse und Daten des Mullins-Tablets (Screenshots: Golem.de)
  • Einzelergebnisse und Daten des Mullins-Tablets (Screenshots: Golem.de)
  • Einzelergebnisse und Daten des Mullins-Tablets (Screenshots: Golem.de)
  • Im Akkubetrieb schwankt der CPU-Takt (lila Kurve) stark, ...
  • ... während er mit Netzteil länger auf höherem Niveau bleibt.
  • Einzelergebnisse und Daten des Mullins-Tablets (Screenshots: Golem.de)
  • Einzelergebnisse und Daten des Mullins-Tablets (Screenshots: Golem.de)
AMD stellt die Low Power SoCs Mullins vor. (Folien: AMD)

Die neuen SoCs, denn um solche handelt es sich bei Mullins, werden wie Temash in 28 Nanometern Strukturbreite hergestellt - jedoch bei Globalfoundries statt bei TSMC. Der Prozess ist bei Globalfoundries, das auch für andere Chipdesigner Halbleiter fertigt, inzwischen stark weiterentwickelt worden. AMD gibt beispielsweise für den GPU-Teil von Mullins mit 128 Rechenwerken eine Reduktion der Leckströme von 38 Prozent an, bei der CPU sind es 18 Prozent. In Verbindung mit einer erweiterten Energieverwaltung auf dem Die selbst konnte AMD die Takte deutlich steigern.

Für x86-Tablets gilt als grobe Richtlinie eine maximale TDP von 5 Watt als Obergrenze für ein SoC. In diesen Rahmen passte bei Temash nur das kleinste Modell, der A4-1200 mit zwei Kernen und 1 GHz. Bei Mullins besteht das schnellste Modell, der hier getestete A10 Micro-6700T, aus vier Kernen, die bis zu 2,2 GHz schnell sind, und kommt dennoch nur auf 4,5 Watt TDP. AMD gibt in seinen Unterlagen stets auch die von Intel propagierte Scenario Design Power (SDP) an, sie liegt beim Micro-6700T bei 2,8 Watt.

  • A10 im Referenztablet Discovery 2, Z3770 im Thinkpad 8, Z3740 im Toshiba Encore
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  • AMD stellt das Tablet-SoC Mullins vor. (Folien: AMD)
  • AMD stellt das Tablet-SoC Mullins vor. (Folien: AMD)
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  • AMD stellt das Tablet-SoC Mullins vor. (Folien: AMD)
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  • Der PSP sitzt mitten im Mullins-SoC. (Folien: AMD)
  • So muss ein modernes Tablet aussehen: alle Schnittstellen so schnell wie möglich. (Folien: AMD)
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  • AMD stellt das Tablet-SoC Mullins vor. (Folien: AMD)
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  • Diese beiden Tablets, eins per Akku, eins per Netz, wurden vermessen. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Per Dockport ist auch ein Gamecontroller möglich. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Das Tablet im Controller-Dock. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Der Dockport sitzt in der Buchse des Mini-Displayports. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • AMDs Referenztablet Discovery 2 (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Das Discovery 2 von hinten, unten rechts ein NFC-Sensorfeld (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Micro-SD und Micro-USB 3.0. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Einzelergebnisse und Daten des Mullins-Tablets (Screenshots: Golem.de)
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  • Einzelergebnisse und Daten des Mullins-Tablets (Screenshots: Golem.de)
  • Einzelergebnisse und Daten des Mullins-Tablets (Screenshots: Golem.de)
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  • Die Sata-SSD von Sandisk ist für ein Tablet sehr schnell. (Screenshots: Golem.de)
  • Die 200 MByte/s dieses USB-3-Sticks werden nicht ganz erreicht. (Screenshots: Golem.de)
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Per Dockport ist auch ein Gamecontroller möglich. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
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2,2 GHz erreicht der Micro-6700T nach unseren Erfahrungen aber nur sehr kurzfristig, AMD reizt hier den Spielraum der Boost-Funktion weitgehend aus. Der Basistakt, den die x86-Kerne über längere Zeit halten, liegt nach unseren Messungen bei 1,2 GHz im Akkubetrieb und 1,5 GHz bei angeschlossenem Netzteil. Wir haben deshalb alle Benchmarks sowohl im Akku- als auch Netzbetrieb durchgeführt.

Insgesamt ist der schnellste Mullins innerhalb vergleichbarer Leistungsaufnahme rund doppelt so schnell wie sein Vorgänger. Daher wagt AMD auch den Vergleich mit Intels schnellstem Silvermont-Atom, dem Z3770 alias Bay Trail, sowie bei der Grafik auch den besonders sparsamen Haswell-Y und den für Billig-Notebooks vorgesehenen Pentium mit höherer TDP und Atom-Innenleben.

Mit Mullins hat AMD vor allem die selbst definierte Kategorie der Performance-Tablets im Blick, diese können Notebooks und Desktops ersetzen. Teil dieser Strategie ist auch der Dockport, der über einen Displayport-Anschluss sowohl Bild- und Tonsignale als auch USB-Daten und Ethernet übertragen kann. Solche Docks, über die sie auch aufgeladen werden, sollen die Tablets zum Kern eines Desktop-PCs machen.

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Seitan-Sushi-Fan 09. Mai 2014

Alles mit Linux-Unterbau, das vertrieben wird, ist per Definition eine Distribution...

Irrer Jihad... 05. Mai 2014

Ganz cool... mein FX8320 ist noch ganz lebendig... AMD macht einfach die überfällige...

David64Bit 02. Mai 2014

Dazu sollte man auch erwähnen, dass die Mediamarkt-Prospekte von kleinen AMD's nur so...

peterkleibert 30. Apr 2014

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob wir aneinander vorbeireden. Das Open Document Format...

TTX 30. Apr 2014

Das ist wohl richtig, der klassische PC wird in Zukunft nur noch 2 Aufgaben bedienen...


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