Abo
  • Services:

Telefónica O2: Marke E-Plus soll vom Markt verschwinden

Telefónica Deutschland will nach einer erfolgreichen Übernahme von E-Plus offenbar deren Marke abschaffen. Auch Prepaid-Angebote wie Blau, Simyo und Ay Yildiz, die mit den O2-Marken Fonic und Türk Telekom konkurrieren, könnten zusammengelegt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Telefónica O2: Marke E-Plus soll vom Markt verschwinden
(Bild: Michaela Rehle/Reuters)

Nach der Übernahme von E-Plus will Telefónica Deutschland (O2) nicht alle Marken weiterführen. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins Focus aus Unternehmenskreisen soll die Marke E-Plus vom Markt verschwinden, Base für Vertragskunden soll es weiterhin geben.

Stellenmarkt
  1. Sky Deutschland GmbH, Unterföhring bei München
  2. ElringKlinger AG, Dettingen an der Erms

Diskutiert wird demnach auch, die Prepaid-Angebote der beiden Mobilfunkbetreiber zusammenzulegen. E-Plus führt Marken wie Blau, Simyo und Ay Yildiz, die mit den O2-Marken Fonic und Türk Telekom konkurrieren. Offiziell erklärte die Telefónica, es sei keine Entscheidung für die Zeit nach dem Zusammenschluss gefallen.

Wie das Magazin erfuhr, zeichnet sich ab, dass der bisherige E-Plus-Chef Thorsten Dirks das neue Gemeinschaftsunternehmen leiten soll. O2-CEO René Schuster war Ende Januar aus der deutschen Telefónica ausgeschieden. Die Telefónica zahlt für E-Plus 3,7 Milliarden Euro, die niederländische E-Plus-Mutter KPN bekommt zudem einen Anteil von 24,9 Prozent am neuen Unternehmen. Die EU-Kommission prüft bis 23. Juni, ob sie der Fusion ohne Auflagen zustimmen wird.

Telefónica plant laut einem früheren Bericht, nach dem Zusammengehen mit E-Plus jeden dritten gemeinsamen Vertriebsshop zu schließen. Gegenwärtig hat der Mobilfunkbetreiber E-Plus nach eigenen Angaben 800 Shops, Telefónica Deutschland betreibt 1.000 Ladengeschäfte.

Die Synergieeffekte bei einem Zusammengehen von E-Plus und Telefónica würden zudem rund 400 Millionen Euro pro Jahr bei der Verwaltung, 660 Millionen bei Kundenservice und Vertrieb und fast 800 Millionen Euro beim Netzbetrieb betragen. Viele der insgesamt 10.000 Arbeitsplätze, rund 4.000 bei E-Plus und 6.000 bei der Telefónica, und auch einige Standorte werden wegfallen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 16,99€
  2. (-50%) 29,99€
  3. (-73%) 7,99€

kasziel 17. Sep 2014

Base soll doch bleiben, würde oft oft gesagt. LOGIK?? ePlus bietet seit lange zeit keine...

BenniD 12. Mai 2014

@NaruHina: Und danach macht man LTE an und stellt fest, dass Vodafone zugunsten des...

DY 12. Mai 2014

Ich halte Vodafone für den schlechtesten Anbieter. Miese Abdeckung bei gehobenem...

ve2000 12. Mai 2014

Danke! Das passt ja genau in meine Planung. Werde direkt eine Sim ordern. *gelobt sei...

aPollO2k 11. Mai 2014

Es ist natürlich immer etwas ärgerlich, wenn ein Unternehmen insolvent geht oder die...


Folgen Sie uns
       


Kameravergleich P20 Pro, Xperia XZ2, Galaxy S9 Plus

Huaweis neues P20 Pro hat gleich drei Kameras auf der Rückseite. Diese ermöglichen nicht nur eine Porträtfunktion, sondern auch einen dreistufigen Zoom. Mit ihren KI-Funktionen unterstützt die Kamera des P20 Pro den Nutzer bei der Aufnahme.

Kameravergleich P20 Pro, Xperia XZ2, Galaxy S9 Plus Video aufrufen
Thermalright ARO-M14 ausprobiert: Der den Ryzen kühlt
Thermalright ARO-M14 ausprobiert
Der den Ryzen kühlt

Mit dem ARO-M14 bringt Thermalright eine Ryzen-Version des populären HR-02 Macho Rev B. Der in zwei Farben erhältliche CPU-Kühler leistet viel und ist leise, zudem hat Thermalright die Montage etwas verbessert.
Ein Hands on von Marc Sauter


    Patscherkofel: Gondelbahn mit Sicherheitslücken
    Patscherkofel
    Gondelbahn mit Sicherheitslücken

    Die Steuerungsanlage der neuen Gondelbahn am Innsbrucker Patscherkofel ist ohne Sicherheitsmaßnahmen im Netz zu finden gewesen. Ein Angreifer hätte die Bahn aus der Ferne übernehmen können - trotzdem beschwichtigt der Hersteller.
    Von Hauke Gierow

    1. Hamburg Sensoren melden freie Parkplätze
    2. Edge Computing Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
    3. Software AG Cumulocity IoT bringt das Internet der Dinge für Einsteiger

    Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
    Datenschutz
    Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

    Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
    Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

    1. Soziales Netzwerk Facebook ermöglicht Einsprüche gegen Löschungen
    2. Soziales Netzwerk Facebook will in Deutschland Vertrauen wiedergewinnen
    3. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern

      •  /