Abo
  • Services:
Anzeige
Pure-Audio-Verstärker A-10 von Pioneer
Pure-Audio-Verstärker A-10 von Pioneer (Bild: Pioneer)

Wirtschaft: Pioneer erwägt Ausstieg bei Unterhaltungselektronik

Der japanische Konzern Pioneer prüft derzeit den Verkauf von Teilen des Unternehmens - soweit die offizielle Mitteilung. Unbestätigten Berichten zufolge soll Funai unter anderem an den AV-Receivern interessiert sein, Car-HiFi- und DJ-Produkte will Pioneer aber behalten.

Anzeige

Am 12. Mai 2014 meldete Pioneer einen Gewinn von rund fünf Millionen US-Dollar für das Geschäftsjahr 2014, nachdem 2013 noch Verluste von über 192 Millionen US-Dollar aufgelaufen waren - aus der Krise ist das Unternehmen damit aber offenbar noch nicht. Der Geschäftsbericht (PDF) weist unter anderem auf strukturelle Probleme im wichtigen Bereich der Infotainment-Produkte für Autos hin, wo das OEM-Geschäft als Erstausrüster für die Fahrzeughersteller zwar wuchs, aber dennoch zu wünschen übrig ließ. Pioneer stellt in seinen Unterlagen ausdrücklich fest, dass die Stückzahlen von direkt an Endkunden verkauften Car-HiFi-Produkten zurückgehen, weil die Autohersteller immer bessere und komplexere Anlagen mit ihren Fahrzeugen anbieten.

Das Geschäft mit klassischer Unterhaltungselektronik, wo Pioneer vor allem bei AV-Receivern und Blu-ray-Playern für Heimkinos stark ist, bleibt jedoch verlustreich. Und so bestätigte Pioneer Golem.de auch auf Anfrage: "Pioneer erwägt momentan jede mögliche Maßnahme zur sorgfältigen Überprüfung des Home AV Business, wie zum Beispiel Zusammenschlüsse inklusive partieller Verkäufe ihrer Anteile an Niederlassungen."

Das für gewöhnlich gut informierte australische Wirtschaftsmedium Channel News will bereits erfahren haben, dass der chinesische Anbieter Funai einer der möglichen Käufer von Pioneers Sparte für Unterhaltungselektronik ist. Es soll neben diesem Hersteller aber noch zwei weitere, ebenfalls chinesische Interessenten geben. Laut Channel News will Pioneer die mit 70 Prozent zum Umsatz beitragenden Sparten für Car-HiFi und DJ-Equipment aber in jedem Fall behalten. Die Abteilung für Unterhaltungselektronik macht im Gesamtkonzern nur rund 20 Prozent des Umsatzes aus.

Während Pioneer zwar seine generellen Überlegungen Golem.de bestätigte, stellte das Unternehmen aber auch fest: "Trotzdem wurden bis jetzt noch keine Entscheidungen über Zusammenschlüsse mit Dritten - einschließlich Funai Electric Co., Ltd. - getroffen."


eye home zur Startseite
F4yt 18. Mai 2014

Was meiner "These" nun nicht wirklich widerspricht. Das dlna zum Großteil absoluter Müll...

Anonymer Nutzer 17. Mai 2014

Ich nehme zum einmessen immer das Podrace von StarWars¹,ne Prügelei aus The Dark Knight...

Anonymer Nutzer 17. Mai 2014

Die Plasma Geräte waren genial, allerdings haben die sich irgendwann einfach nicht mehr...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Continental AG, Ingolstadt
  2. ASC Automotive Solution Center AG, Düsseldorf
  3. T-Systems International GmbH, Berlin
  4. Telekom Deutschland GmbH, Bonn


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 16,99€ (ohne Prime bzw. unter 29€ Einkauf + 3€ Versand)
  2. (u. a. Fast & Furious 1-7 Blu-ray 26,49€, Indiana Jones Complete Blu-ray 14,76€, The Complete...
  3. 13,98€ + 5,00€ Versand

Folgen Sie uns
       


  1. Passwortmanager

    1Password bietet sichere Passwörter beim Grenzübertritt

  2. QD-LCD mit LED-BLU

    Forscher kritisieren Samsungs QLED-Marketing

  3. Amazon, Maxdome, Netflix und Co.

    EU will europäische Filmquote etablieren

  4. XPS 13 (9365) im Test

    Dells Convertible zeigt alte Stärken und neue Schwächen

  5. Glaskorrosion

    CCDs in alten Leicas werden nicht mehr gratis ausgetauscht

  6. Zweitbildschirm

    Duet Display macht iPad Pro zum Zeichentablett für Mac und PC

  7. Betrugsverdacht

    Amazon Deutschland sperrt willkürlich Marketplace-Händler

  8. Take 2

    GTA 5 bringt weiter Geld in die Kassen

  9. 50 MBit/s

    Bundesland erreicht kompletten Internetausbau ohne Zuschüsse

  10. Microsoft

    Lautloses Surface Pro hält länger durch und bekommt LTE



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Tado im Langzeittest: Am Ende der Heizperiode
Tado im Langzeittest
Am Ende der Heizperiode
  1. Speedport Smart Telekom bringt Smart-Home-Funktionen auf den Speedport
  2. Tapdo Das Smart Home mit Fingerabdrücken steuern
  3. Mehr Möbel als Gadget Eine Holzfernbedienung für das Smart Home

Blackberry Keyone im Test: Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
Blackberry Keyone im Test
Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
  1. Blackberry Keyone kommt Mitte Mai
  2. Keyone Blackberrys neues Tastatur-Smartphone kommt später
  3. Blackberry Keyone im Hands on Android-Smartphone mit toller Hardware-Tastatur

The Surge im Test: Frust und Feiern in der Zukunft
The Surge im Test
Frust und Feiern in der Zukunft
  1. Wirtschaftssimulation Pizza Connection 3 wird gebacken
  2. Mobile-Games-Auslese Untote Rundfahrt und mobiles Seemannsgarn
  3. Spielebranche Beschäftigtenzahl in der deutschen Spielebranche sinkt

  1. Re: 25MBit/s - wann begreifen die endlich, dass...

    elf | 10:21

  2. Re: Linux?

    DetlevCM | 10:21

  3. Re: 30% Müll

    Niaxa | 10:21

  4. Tastatur für Entwickler / Programmierer...

    herc | 10:20

  5. Re: Hier eine Entscheidungshilfe für alle

    Trollfeeder | 10:20


  1. 10:19

  2. 10:00

  3. 09:35

  4. 09:03

  5. 07:28

  6. 07:14

  7. 16:58

  8. 16:10


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel