Abo
  • Services:

Security: Datenbank informiert über Identitätsklau

Eine Datenbank gibt Informationen darüber, ob Passwörter oder Kontodaten eines Nutzers auf einschlägigen Foren zu finden sind. Die vom Hasso-Plattner-Institut bereitgestellten Informationen unterscheiden sich von denen des BSI.

Artikel veröffentlicht am ,
Über eine Webseite des HPI können Nutzer herausfinden, ob ihre Indentitätsdaten im Internet kursieren.
Über eine Webseite des HPI können Nutzer herausfinden, ob ihre Indentitätsdaten im Internet kursieren. (Bild: HPI/Screenshot: Golem.de)

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) der Universität Potsdam hat neue Werkzeuge vorgestellt, die die Sicherheit der Nutzer im Web verbessern sollen. Über eine neue Abfrage lässt sich ermitteln, ob Name, Kontodaten oder Passwörter in einschlägigen Foren oder etwa auf Pastebin veröffentlicht wurden. Ein anderes Werkzeug überprüft die Sicherheit des Browsers oder informiert bei Bedarf über Sicherheitslücken in Software.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Würzburg
  2. Randstad Deutschland GmbH & Co. KG, Flensburg

Unter dem Namen HPI Identity Leak Checker sollen Nutzer künftig bei Eingabe ihrer E-Mail-Adresse informiert werden, wenn beispielsweise Nutzername samt Passwörtern oder Kontodaten öffentlich im Internet kursieren. Dabei durchsuchen Mitarbeiter des HPI auch einschlägige Foren oder Pastebin nach öffentlich zugänglichen Datensätzen, ein mitunter aufwendiges Verfahren, wie Marian Gawron vom HPI erklärte. Damit unterscheide sich der Dienst aber von dem des BSI, der in erster Linie geklaute E-Mail-Passwörter sammelt. Außerdem sei die Quelle des BSI nicht öffentlich, sagte Gawron.

Browser auf Sicherheitslücken prüfen

Mit einem zweiten Werkzeug können Nutzer ihren Browser und die darin installierten Plugins auf Sicherheitslücken überprüfen lassen. Der neue Dienst auf der Webseite des Projekts greift ebenfalls auf die seit 2013 zugängliche Schwachstellendatenbank für IT-Angriffsanalysen des HPI zu. Die dort verfügbaren Informationen über Sicherheitslücken werden dreimal täglich aus verschiedenen Quellen aktualisiert, etwa NVD, CPE, OSVDB, Secunia, SecurityFocus, Microsoft Security Bulletins, Google Security Notes oder SAP Security Notes. Die Informationen werden im XML-Format bereitgestellt und lassen sich auch über ein API abfragen. Die dafür verwendete In-Memory-Datenbank HANA von SAP lässt sich besonders schnell durchsuchen.

Wer sich auf der Webseite registriert, kann dort auch eine Liste mit Software hinterlegen. Er erhält dann eine E-Mail, falls eine Sicherheitslücke in einer Anwendung bekanntwird. Langfristig soll es ein Plugin oder eine Software geben, die auf dem Rechner eines Nutzers ein Softwareinventar erstellt und die so die Übermittlung von Warnungen zu Schwachstellen automatisiert. Gegenwärtig sei das aber aufgrund der NSA-Affäre eine Funktion, die Nutzer womöglich eher misstrauisch mache, sagte Gawron.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 59,79€ inkl. Rabatt
  3. täglich neue Deals bei Alternate.de

krakos 20. Mai 2014

Und welche Foren? Was bringt es, zu sagen das irgendein Account mit der eMail probleme...

Fenix.de 20. Mai 2014

So ist es. Im Darknet über TOR findet man zig Seiten und Foren, die dir Ware...

Dopeusk18 20. Mai 2014

Woher willst Du wissen das es böse absichten sind die diese Menschen verfolgen?

dabbes 19. Mai 2014

speech to text ;-)


Folgen Sie uns
       


FritzOS 7 - Test

FritzOS 7 steckt voller sinnvoller Neuerungen: Im Test gefallen uns der einfach einzurichtende WLAN-Gastzugang und die praktische Mesh-Übersicht. Nachholbedarf gibt es aber noch bei der NAS-Funktion.

FritzOS 7 - Test Video aufrufen
iOS 12 im Test: Auch Apple will es Nutzern leichter machen
iOS 12 im Test
Auch Apple will es Nutzern leichter machen

Apple setzt mit iOS 12 weniger auf aufsehenerregende Funktionen als auf viele kleine Verbesserungen für den Alltag. Das erinnert an Google und Android 9, was nicht zwingend schlecht ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple Siri-Kurzbefehle-App für iOS 12 verfügbar

Segelflug: Die Höhenflieger
Segelflug
Die Höhenflieger

In einem Experimental-Segelflugzeug von Airbus wollen Flugenthusiasten auf gigantischen Luftwirbeln am Rande der Antarktis fast 30 Kilometer hoch aufsteigen - ganz ohne Motor. An Bord sind Messinstrumente, die neue und unverfälschte Daten für die Klimaforschung liefern.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Luftfahrt Nasa testet leise Überschallflüge
  2. Low-Boom Flight Demonstrator Lockheed baut leises Überschallflugzeug
  3. Elektroflieger Norwegen will elektrisch fliegen

SpaceX: Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen
SpaceX
Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen

Ein japanischer Milliardär ist der mysteriöse erste Kunde von SpaceX, der um den Mond fliegen will. Er will eine Gruppe von Künstlern zu dem Flug einladen. Die Pläne für das Raumschiff stehen kurz vor der Fertigstellung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Mondwettbewerb Niemand gewinnt den Google Lunar X-Prize

    •  /