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Qt-Desktop: Ubuntu plant eigene Version mit Unity 8

Um Entwicklern die Nutzung des neuen Ubuntu-Desktops Unity 8 einfacher zu machen, sollen eigenständige Abbilder damit erzeugt werden. Für Endanwender sind diese vorerst nicht gedacht.
/ Sebastian Grüner
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Unity 8 soll auf Smartphones, Tablets und Desktops laufen. (Bild: Ubuntu.com)
Unity 8 soll auf Smartphones, Tablets und Desktops laufen. Bild: Ubuntu.com

Der neue Ubuntu-Desktop Unity 8 baut auf Qt, QML und dem eigenen Displayserver Mir auf. Wegen diverser Verzögerungen in der Entwicklung musste die Veröffentlichung von Unity 8 aber immer wieder verschoben werden. Um das Testen und die Arbeiten an der neuen Oberfläche zu vereinfachen, sollen nun eigenständige Abbilder damit erzeugt werden. Das schlägt Ubuntu-Entwickler Iain Lane auf einer Mailingliste(öffnet im neuen Fenster) vor.

Weiteres "Flavour" mit Unity 8

Ziel sei es, ein " Produkt bereitzustellen, das Entwickler benutzen können um herauszufinden, welche Arbeiten noch notwendig sind, um ein Desktop-Produkt auf dieser Software nutzbar zu machen ", schreibt Lane. Ebenso soll damit eine einfache Möglichkeit für Experimente geschaffen werden.

Neben neu geschriebenen Anwendungen für Unity 8 soll auch Software aus dem bisherigen Desktop auf den neuen portiert werden. Dies müsse allerdings geschehen, ohne dass das aktuelle Unity destabilisiert wird.

Eine tatsächlich parallele Entwicklung, wie sie sich die Entwickler mit der neuen Ubuntu-Version erhoffen, werde dafür sorgen, dass eine Migration erst stattfindet, wenn der Code stabil genug ist.

Details noch nicht entschieden

Einige technische Fragen hat das Team noch nicht geklärt, etwa den genauen Umgang mit den sogenannten Click Packages . Dennoch sollen die Abbilder so schnell wie möglich verfügbar gemacht werden. Eventuelle Probleme sollen im Lauf der Zeit bearbeitet werden.

Die neuen Abbilder würden es Entwicklern einfach erlauben(öffnet im neuen Fenster) , Unity 8 mit den vorgesehenen Standard-Konvergenz-Apps zu verwenden. Dies hätte den Vorteil, dass nicht die gesamten Anwendungen einer normalen Ubuntu-Installation die neue Desktop-Sitzung behindern. Letzteres ist bisher oft der Fall, da Unity 8 einfach aus den Paketarchiven nachinstalliert wird.

Die Umsetzung des Plans sollte dem Team nach eigener Einschätzung(öffnet im neuen Fenster) nicht besonders schwerfallen. Wann die ersten Abbilder erscheinen, steht aber noch nicht fest.


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