Widerrufsrecht: Jeder dritte Onlinekäufer bestellt, ohne kaufen zu wollen

36 Prozent der Internetnutzer bestellen hin und wieder online, ohne den Artikel wirklich erwerben zu wollen. Vor allem Verbraucher zwischen 30 und 49 Jahren shoppen mit der festen Absicht, die kostenlose Rücksendung zu nutzen.

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Widerrufsrecht: Jeder dritte Onlinekäufer bestellt, ohne kaufen zu wollen
(Bild: Lionel Bonaventure/AFP/Getty Images)

Kostenlose Rücksendungen sind für Onlinekäufer wichtig. Das ergab eine repräsentative Umfrage, die Bitkom Research durchgeführt hat. Dabei wurden 1.242 Internetnutzer ab 14 Jahren für den Industrieverband befragt. Bitkom-Vizepräsident und Bertelsmann-Vorstand Achim Berg sagte: "Drei von vier Online-Shoppern (74 Prozent) haben schon einmal bestellte Waren zurückgeschickt. Viele von ihnen haben sich daran gewöhnt, nicht für den Rückversand zu bezahlen. In der Umfrage gab gut jeder dritte Online-Shopper (36 Prozent) an, zumindest ab und an ohne Kaufabsicht im Internet zu bestellen. Vor allem Verbraucher zwischen 30 und 49 Jahren tun dies."

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Viele Nutzer sähen es als legitim an, auch ohne Kaufabsicht Waren zu bestellen. Online-Händler könnten anschließend Probleme haben, die Retouren zum Originalpreis zu verkaufen, so Berg.

Das Widerrufsrecht beim Online- oder Versandkauf erlaubt es Kunden, fehlerfreie Ware, die ihnen nicht gefällt, binnen 14 Tagen zurückzuschicken. Zudem gehen die Portokosten zulasten des Verkäufers, außer wenn der Warenwert unter 40 Euro liegt oder der Besteller, wie beim Kauf auf Rechnung, noch keine Zahlung geleistet hat.

94 Prozent der Internetnutzer über 14 Jahre kaufen laut der Bitkom-Studie online ein. Das entspricht 51 Millionen Bundesbürgern. Besonders der Anteil älterer Internetkäufer ist gestiegen. 88 Prozent der Internetnutzer ab 65 Jahren kaufen online ein, vor zwei Jahren waren es 79 Prozent.

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Zwei Drittel der Online-Shopper (66 Prozent) bestellen mehrmals im Monat Waren über das Internet, 8 Prozent mehrmals pro Woche. Gut jeder vierte Online-Shopper (27 Prozent) nutzt dafür ein Smartphone oder ein Tablet. Fast die Hälfte der mobilen Online-Shopper (47 Prozent) kauft am Arbeitsplatz mit Smartphone oder Tablet ein. Das sind mehr als sechs Millionen Menschen.

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Neuro-Chef 13. Mai 2014

Yep, ist doch total unpraktisch sonst. Einzige Ausnahme: Kleidung.

crazypsycho 10. Mai 2014

Genau das klappt ja schon bei der normalen Schufa nicht. Dort sind zu schnell...

Lazer 09. Mai 2014

natürlich wurde das von golem schön zweideutig formuliert, aber es geht hier nicht um...

Himmerlarschund... 09. Mai 2014

Ist ja demnächst auch so ;-)



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