Tim Cook: Mittagessen mit Apple-Chef gibt es dieses Jahr billiger
Das Interesse an einem Lunch mit Apple-Konzernchef Tim Cook hat nachgelassen. Bei einer Wohltätigkeitsauktion kostete das auf eine Stunde angesetzte Treffen in der Konzernzentrale rund 330.000 US-Dollar. Im vergangenen Jahr hatte es noch annähernd doppelt so viel für den guten Zweck eingebracht. Das Geld geht erneut an die Menschenrechtsorganisation RFK Center for Justice and Human Rights(öffnet im neuen Fenster).
Cook gehört mit den umgerechnet 240.000 Euro aber immer noch zu den begehrtesten Prominenten. So hat ein ebenfalls am Dienstag versteigertes Mittagessen mit dem ehemaligen Notenbank-Chef Ben Bernanke 70.500 US-Dollar eingebracht. Cook hatte allerdings auch noch ein VIP-Ticket für eine der nächsten Apple-Veranstaltungen hinzugefügt.
Dabei dürfte Cook derzeit gerade besonders populär sein. Analysten waren der Meinung(öffnet im neuen Fenster), dass er durch das Angebot für einen Kauf des Kopfhörerherstellers Beats Electronics aus dem Schatten seines Vorgängers Steve Jobs trete. Ein Kauf des Unternehmens des Rappers Dr. Dre (Andre Young) und des Musikunternehmers Jimmy Iovine wäre die größte Übernahme in der Konzerngeschichte von Apple.
Apple wird immer wieder vorgeworfen, seine Milliarden-Profite zu horten und nur die von Jobs angelegten Produktlinien weiterzuführen, aber keine Innovationen mehr zu liefern.
Vorkämpfer derartiger Wohltätigkeitsauktionen ist Warren Buffett. Seit 15 Jahren können seine Anhänger ihn bei Steak und Rotwein treffen. Buffett-Fans hatten bis zu 3,5 Millionen US-Dollar für ein Mittagessen mit dem berühmten Investor gezahlt. Im vergangenen Jahr gab es jedoch ebenfalls einen Preisverfall und die Auktion im Juni brachte nur eine Million US-Dollar ein.
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