• IT-Karriere:
  • Services:

Canonical: Ubuntu for Android wird nicht weiterentwickelt

In einem eigenen Forum haben Canonical-Mitarbeiter angekündigt, dass das Projekt Ubuntu for Android nicht weiter verfolgt werde. Ursprünglich sollten Nutzer damit auf ihrem Android-Smartphone parallel ein vollwertiges Ubuntu-Desktopsystem nutzen können.

Artikel veröffentlicht am ,
Ubuntu for Android wird vorerst nicht weiter verfolgt.
Ubuntu for Android wird vorerst nicht weiter verfolgt. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Canonicals Android-Projekt Ubuntu for Android wird nicht weiterentwickelt. Eine Diskussion unter Canonical-Mitarbeitern in Ubuntus Bug-Tracker weist darauf hin, dass die entsprechende Internetseite mit Informationen zum Projekt gelöscht werden soll. Mittlerweile wurde die entsprechende Seite zwar gelöscht, ist aber noch in Googles Webcache auffindbar.

Stellenmarkt
  1. afb Application Services AG, Dresden
  2. STRABAG Innovation & Digitalisation, Wien (Österreich)

Der Ubuntu-Mitarbeiter Matthew Paul Thomas weist in seinem Eingangsbeitrag darauf hin, dass das Projekt nicht mehr weiter verfolgt werde und daher die entsprechende Produktseite gelöscht werden könne. Peter Mahnke, ebenfalls an Ubuntu beteiligt, antwortet, dass die Anfrage überprüft werde; gleichzeitig bestätigt er die Aussage, dass Ubuntu for Android eingestellt werde. Weshalb die Diskussion letztlich gelöscht wurde, ist unklar.

  • Ubuntu für Android
  • Ubuntu für Android: Smartphone als Desktopersatz
  • Ubuntu für Android: Telefonfunktionen auch unter Ubuntu verfügbar
Ubuntu für Android

Auch in einem Gespräch mit Android Authority bestätigt Canonical, dass Ubuntu for Android nicht weiter verfolgt werde. Das Projekt sei allerdings nicht gescheitert, sondern lediglich auf Eis gelegt. "Die Entwicklung von Ubuntu for Android ist abgeschlossen. Um das Projekt weiter zu verfolgen, ist ein Launch-Partner nötig, damit die notwendigen Änderungen auf der Android-Seite gemacht werden könnten", sagt Canonical.

Canonical weiterhin offen für Launch

"Aktuell sind wir in keinen Verhandlungen mit einem derartigen Partner, sind aber offen für eine Partnerschaft", erklärt das Unternehmen weiter. "Momentan fokussieren wir uns aber auf Ubuntu for Phone, weshalb wir Ubuntu for Android nicht weiter verfolgen." Canonical will also sein eigenes mobiles Betriebssystem vorrangig fördern statt lediglich eine Option im Android-System anzubieten.

Ubuntu for Android wurde Anfang 2012 erstmals vorgestellt und auf dem MWC im gleichen Jahr gezeigt. Mit der Funktion können Android-Nutzer ihr Smartphone über eine Docking-Station mit einem Bildschirm verbinden, eine Tastatur anschließen und ein vollwertiges Ubuntu verwenden. Gleichzeitig können Smartphone-Funktionen wie Telefonie oder SMS genutzt werden. Ursprünglich sollten die ersten Geräte mit Ubuntu for Android noch im Jahr 2012 erscheinen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. Heavy Rain für 8,99€, Beyond: Two Souls für 8,99€, Detroit: Become Human für 24...
  2. 39,99€ (PS4, Xbox One, Nintendo Switch)

Anonymer Nutzer 03. Mai 2014

Die Frage solltest du demjenigen stellen der die Idee dazu hatte damit Ressourcen zu...

xtrem 02. Mai 2014

hahaha repos gibt es seit gefühlten 100 Jahren auf Linux. Die Inspiration kam eher von...

Seitan-Sushi-Fan 02. Mai 2014

Mach dich nicht lächerlich: http://www.linuxmint.com/rel_debian.php Das soll jetzt besser...

Gormenghast 02. Mai 2014

Sehr schade, aber Canonical hat vermutlich einfach nicht die Ressourcen, um Ubuntu Phone...

Seitan-Sushi-Fan 02. Mai 2014

Für Canonical fehlt dort aber der Vendor Lock-In. Die Kontakte, die ich bei Webhostern...


Folgen Sie uns
       


Viewsonic M2 - Test

Der kleine LED-Projektor eignet sich für Präsentationen und als flexibles Kino für unterwegs.

Viewsonic M2 - Test Video aufrufen
Ausprobiert: Meine erste Strafgebühr bei Free Now
Ausprobiert
Meine erste Strafgebühr bei Free Now

Storniert habe ich bei Free Now noch nie. Doch diesmal wurde meine Geduld hart auf die Probe gestellt.
Ein Praxistest von Achim Sawall

  1. Gesetzentwurf Weitergabepflicht für Mobilitätsdaten geplant
  2. Personenbeförderung Taxibranche und Uber kritisieren Reformpläne

Philips-Leuchten-Konfigurator im Test: Die schicke Leuchte aus dem 3D-Drucker
Philips-Leuchten-Konfigurator im Test
Die schicke Leuchte aus dem 3D-Drucker

Signify bietet mit Philips My Creation die Möglichkeit, eigene Leuchten zu kreieren. Diese werden im 3D-Drucker gefertigt - und sind von überraschend guter Qualität. Golem.de hat eine güldene Leuchte entworfen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smarte Leuchten mit Kurzschluss Netzteil-Rückruf bei Philips Hue Outdoor
  2. Signify Neue Lampen, Leuchten und Lightstrips von Philips Hue
  3. Signify Neue Philips-Hue-Produkte vorgestellt

iPad Air 2020 im Test: Apples gute Alternative zum iPad Pro
iPad Air 2020 im Test
Apples gute Alternative zum iPad Pro

Das neue iPad Air sieht aus wie ein iPad Pro, unterstützt dasselbe Zubehör, kommt mit einem guten Display und reichlich Rechenleistung. Damit ist es eine ideale Alternative für Apples teuerstes Tablet, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Tablet Apple stellt neues iPad und iPad Air vor

    •  /