Statt Forschungsförderung: Merkel für bessere Finanzierung von Startups

Bundeskanzlerin Merkel hält die Förderung von Startups für unzureichend. Es müsse verhindert werden, dass sie nach Anfangserfolgen abwanderten.

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Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht sich für eine bessere Startup-Förderung aus.
Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht sich für eine bessere Startup-Förderung aus. (Bild: www.bundesregierung.de/Screenshot: Golem.de)

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) spricht sich für eine bessere Finanzierung von Startup-Unternehmen aus. Sie halte dies für wichtiger als eine steuerliche Forschungsförderung, um mehr Innovationen zu erreichen, sagte Merkel in ihrem wöchentlichen Video-Podcast. Für etablierte Unternehmen seien die steuerlichen Rahmenbedingungen "in Ordnung", aber für Startups könne "noch mehr geschehen". Sie habe dabei vor allem die Anfangsfinanzierung im Blick.

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Es gebe einige Beispiele in der IT-Branche, wo kleine, erfolgreiche Unternehmen sehr schnell von internationalen Konzernen aufgekauft würden. "Und hier müssen wir uns überlegen, wie wir in Deutschland oder in Europa - als gemeinsamer Binnenmarkt - auch mehr Marktmacht darstellen, damit Unternehmen auch größer werden können und dann nicht, wenn sie erfolgreich sind, doch woandershin wandern", sagte Merkel.

Scheitern als Selbstverständlichkeit

Auf die Frage, ob die Koalition eine steuerliche Forschungsförderung einführen wolle, wies die Kanzlerin darauf hin, dass diese nicht sehr zielgenau sei. "Wenn Sie mich fragen, wo wir den nächsten Schritt gehen müssen, dann muss das bei einer besseren Finanzierung der Startups sein." In diesem Zusammenhang plädiert Merkel dafür, unternehmerisches Scheitern nicht als Untergang zu betrachten. Eine zweite oder dritte Chance müsse - wie in den USA - "etwas ganz Selbstverständliches" sein.

Im vergangenen März hatte Dropbox das Berliner Startup Readmill Network gekauft, um die Mitarbeiter zu übernehmen. Der Preis soll bei acht Millionen Euro gelegen haben. Das von einem ehemaligen Google-Manager geführte Berliner Startup Sociomantic soll ebenfalls im März von der britischen Supermarkt-Kette Tesco für 175 bis 200 Millionen US-Dollar gekauft worden sein.

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Ajaxilk 19. Mai 2014

Lustig. Das die selben die sich über Chinas Wirtschatsregulierung in dem Bereich...

pk_erchner 19. Mai 2014

zunächst: Gammablitze setzen in zehn Sekunden mehr Energie frei als die Sonne in...

fafi 18. Mai 2014

finde startups kann man nicht mit normalen unternehmen vergleichen. Der wert eines...

RechtsVerdreher 18. Mai 2014

So ist es leider hierzulande. Kaum fällt irgendwo das Wort USA, schon wird mit...



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