Abo
  • Services:

Cloud Computing: Red Hat blockiert angeblich Openstack-Konkurrenz

Sollten Kunden des Linux-Distributors Red Hat konkurrierende Openstack-Versionen verwenden wollen, drohe der Verlust des Linux-Supports, berichtet das Wall Street Journal.

Artikel veröffentlicht am ,
Blockiert Red Hat willentlich Openstack-Konkurrenz?
Blockiert Red Hat willentlich Openstack-Konkurrenz? (Bild: Openstack.org)

Falls Red-Hat-Kunden planten, statt der Openstack-Version, die der Linux-Distributor selbst anbietet, eine Openstack-Version eines anderen Anbieters zu verwenden, drohe der Verlust des Linux-Supports durch Red Hat. Das berichtet die Online-Ausgabe des Wall Street Journals (WSJ) und beruft sich auf interne Dokumente.

Stellenmarkt
  1. DATAGROUP Köln GmbH, Köln
  2. Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), Düsseldorf

Zudem zitiert das WSJ einen namentlich nicht genannten "leitenden Ingenieur eines bekannten Forschungsinstituts". Demnach erörterte das Institut einen Wechsel zu dem Openstack-Anbieter Mirantis. Diese Idee sei aber sofort wieder fallen gelassen worden, als der Ingenieur hörte, dass Red Hat in diesem Falle den Linux-Support einstellen würde.

Weiter heißt es, dass Red Hat noch im Juni vergangenen Jahres in Mirantis investiert, diese Zusammenarbeit aber im November aufgelöst habe, nachdem Mirantis im Oktober begann, Openstack-Produkte zu verkaufen. Ebenso würden Red-Hat-Mitarbeiter angehalten, nicht weiter mit Mirantis zusammenzuarbeiten oder Kunden zu helfen, deren Produkte auf der eigenen Linux-Distribution einzusetzen, was das WSJ aus einem internen Memo erfahren haben will.

Auf Nachfrage gibt Red Hat gegenüber dem WSJ bekannt, dass es zu viele Kosten verursache, verschiedene Openstack-Versionen zu unterstützen. Zudem müsste die Cloud-Plattform sehr eng in die Linux-Distribution eingebunden werden. Darüber hinaus werde das Unternehmen nicht versuchen, einen Konkurrenten in den eigenen Kundenstamm zu bringen. Das sei für die Kunden zu verwirrend.

Begründet wurde Openstack von dem Hoster Rackspace und der Nasa, mittlerweile arbeiten sehr viele Firmen an dem Code. Darunter finden sich Suse, Canonical, IBM, HP, Intel und eben auch Red Hat, das derzeit die meisten Beiträge zum Code leistet.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

gaym0r 18. Mai 2014

Ähm nein. Mein Hersteller schreibt mir keine Continental Reifen vor sondern nur Reifen...

Doubleslash 16. Mai 2014

"[...] To be clear, users are free to deploy Red Hat Enterprise Linux with any OpenStack...

bitshift 15. Mai 2014

Red Hat ist EXTREM fair. Es nutzt zwar natürlich mittels OSS viel Arbeit Dritter, aber...


Folgen Sie uns
       


Hallo Magenta - Präsentation auf der Ifa 2018

Auf der Ifa 2018 hat die Deutsche Telekom ihren eigenen smarten Assistenten gezeigt. Er läuft auf einem ebenfalls selbst entwickelten smarten Lautsprecher und soll zunächst trainiert werden. Telekom-Kunden können an einem Test teilnehmen und erhalten dafür den Lautsprecher kostenlos.

Hallo Magenta - Präsentation auf der Ifa 2018 Video aufrufen
iOS 12 im Test: Auch Apple will es Nutzern leichter machen
iOS 12 im Test
Auch Apple will es Nutzern leichter machen

Apple setzt mit iOS 12 weniger auf aufsehenerregende Funktionen als auf viele kleine Verbesserungen für den Alltag. Das erinnert an Google und Android 9, was nicht zwingend schlecht ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple iOS 12.1 verrät neues iPad Pro
  2. Apple Siri-Kurzbefehle-App für iOS 12 verfügbar

Zukunft der Arbeit: Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat
Zukunft der Arbeit
Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat

Millionen verlieren ihren Job, aber die Gesellschaft gewinnt dabei trotzdem: So stellen sich die Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens die Zukunft vor. Wie soll das gehen?
Eine Analyse von Daniel Hautmann

  1. Verbraucherschutzminister Kritik an eingeschränktem Widerspruchsrecht im Online-Handel
  2. Bundesfinanzminister Scholz warnt vor Schnellschüssen bei Digitalsteuer
  3. Sommerzeit EU-Kommission will die Zeitumstellung abschaffen

Sky Ticket mit TV Stick im Test: Sky kann's gut, Netflix und Amazon können es besser
Sky Ticket mit TV Stick im Test
Sky kann's gut, Netflix und Amazon können es besser

Gute Inhalte, aber grauenhafte Bedienung: So war Sky Ticket bisher. Die neue Version macht vieles besser, und mit dem Sky Ticket Stick lässt sich der Pay-TV-Sender kostengünstig auf den Fernseher bringen. Besser geht es aber immer noch.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Comcast Bezahlsender Sky für 38,8 Milliarden US-Dollar verkauft
  2. Videostreaming Wiederholte Sky-Ausfälle verärgern Kunden
  3. Sky Ticket TV Stick Sky verteilt Streamingstick de facto kostenlos

    •  /