Abo
  • Services:
Anzeige
Lee Kun-hee und seine Frau Hong Ra-hee im Jahr 2012
Lee Kun-hee und seine Frau Hong Ra-hee im Jahr 2012 (Bild: Kim Hong-Ji /Reuters)

Lee Kun-hee: Samsung-Topmanager wegen Herzinfarkt im Krankenhaus

Lee Kun-hee und seine Frau Hong Ra-hee im Jahr 2012
Lee Kun-hee und seine Frau Hong Ra-hee im Jahr 2012 (Bild: Kim Hong-Ji /Reuters)

Lee Kun-hee wird wegen eines Herzinfarkts operiert. Er ist der dritte Sohn des Samsung-Konzerngründers. Nach Schmiergeldermittlungen war Lee 2008 als Konzernchef zurückgetreten.

Der Chairman von Samsung Electronics, Lee Kun-hee, hat sich wegen eines Herzinfarkts einer Notoperation unterziehen müssen. "Lee erholt sich derzeit, sein Zustand ist sehr stabil", teilte ein Sprecher der Samsung-Gruppe am 11. Mai 2014 mit. Vor seiner Aufnahme ins Samsung Medical Center in Seoul hätten Ärzte lebenserhaltende Sofortmaßnahmen an dem 72-Jährigen ausgeführt.

Anzeige

Dies ist nicht das erste Mal, dass Lee ins Krankenhaus muss. Im August vergangenen Jahres zeigte er Symptome einer Lungenentzündung und wurde behandelt. Das Samsung Medical Center lehnte auf Nachfrage des Wall Street Journals einen Kommentar dazu ab, wie lange Lee stationär behandelt werden muss.

Lee ist einer der mächtigsten Konzernführer des Landes, sein Vermögen und das seiner Familie wird auf 12,6 Milliarden US-Dollar geschätzt. Er ist der dritte Sohn des Konzerngründers Lee Byung-chull.

Unter der Leitung von Lee Kun-hee entwickelte sich Samsung Electronics zum weltgrößten Hersteller von Speicherchips, Samsung ist auch führend bei Smartphones und Fernsehern.

Nach Schmiergeldermittlungen gegen Samsung und wegen Steuerhinterziehung war Lee 2008 als Konzernchef zurückgetreten. Zwei Jahre später hatte er jedoch als Vorsitzender von Samsung Electronics eine Führungsposition im Konzern zurückerlangt. Er gilt nach wie vor als einflussreicher Entscheider in der Konzernführung. Lee wurde 2009 wegen Steuerhinterziehung und Untreue zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Wenige Monate später wurde er jedoch vom damaligen Präsidenten Lee Myung-bak begnadigt.

Samsung gehörte zu den Konzernen, die für den Schmähpreis Public Eye 2012 nominiert wurden. Die Vorwürfe der Aktivisten gegen Samsung lauteten auf Einsatz teils verbotener, hochgiftiger Stoffe in der Produktion, ohne die Arbeiter zu informieren oder zu schützen. "Mindestens 140 Arbeiter sind deshalb an Krebs erkrankt, mindestens 50 junge Arbeiter daran gestorben. Samsung streitet trotz klarer Beweislage seine Verantwortung ab und diskreditiert die Erkrankten und Verstorbenen samt ihrer Angehörigen öffentlich", behaupteten die Initiative Erklärung von Bern und Greenpeace Schweiz. Der Konzern habe in seiner 50-jährigen Geschichte Umweltverschmutzung, Gewerkschaftsunterdrückung, Bestechung und Steuerflucht betrieben.


eye home zur Startseite
Endwickler 12. Mai 2014

Hier: "Herzinfarkt" Nächster Artikel: "Nach Heartbleed"

flow77 11. Mai 2014

...oder er hat gesehen wie viele Geräte ein neues Android Update bekommen sollten



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Remira GmbH, Bochum
  2. Pan Dacom Networking AG, Berlin
  3. KfW Bankengruppe, Frankfurt am Main
  4. Karer Consulting AG, Weingarten, Göppingen (Home-Office möglich)


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 59,90€
  3. 1.499,00€

Folgen Sie uns
       


  1. VBB Fahrcard

    E-Ticket-Kontrolle am Prüfgerät wird in Berlin zur Pflicht

  2. Glasfaser

    M-net schließt weitere 75.000 Haushalte an

  3. Pwned Passwords

    Troy Hunt veröffentlicht eine halbe Milliarde Passworthashes

  4. Smach Z

    PC-Handheld nutzt Ryzen V1000

  5. Staatstrojaner und Quick-Freeze

    Österreich verschärft frühere Überwachungspläne

  6. Allensbach-Studie

    Altersvorsorge selbständiger IT-Experten ist sehr solide

  7. Maschinelles Lernen

    Biometrisches Captcha nutzt Sprache und Bild

  8. Gigabit

    Swisscom führt neue Mobilfunkgeneration 5G schon 2018 ein

  9. Bpfilter

    Linux-Kernel könnte weitere Firewall-Technik bekommen

  10. Media Broadcast

    Freenet TV kommt auch über Satellit



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Star Trek Discovery: Die verflixte 13. Folge
Star Trek Discovery
Die verflixte 13. Folge
  1. Star Trek Bridge Crew Sternenflotte verlässt Holodeck

Materialforschung: Stanen - ein neues Wundermaterial?
Materialforschung
Stanen - ein neues Wundermaterial?
  1. Colorfab 3D-gedruckte Objekte erhalten neue Farbgestaltung
  2. Umwelt China baut 100-Meter-Turm für die Luftreinigung
  3. Crayfis Smartphones sollen kosmische Strahlung erfassen

Samsung C27HG70 im Test: Der 144-Hz-HDR-Quantum-Dot-Monitor
Samsung C27HG70 im Test
Der 144-Hz-HDR-Quantum-Dot-Monitor
  1. Volumendisplay US-Forscher lassen Projektion schweben wie in Star Wars
  2. Sieben Touchscreens Nissan Xmotion verwendet Koi als virtuellen Assistenten
  3. CJ791 Samsung stellt gekrümmten Thunderbolt-3-Monitor vor

  1. Re: Und warum funktioniert das nur in München?

    Reddead | 03:55

  2. Re: Linux on Galaxy

    DAGEGEN | 03:47

  3. Re: Hinten einsteigen ist erlaubt

    Sharra | 03:19

  4. Re: Und ich habe heute erfahren...

    bombinho | 03:14

  5. Re: Schuster, bleib bei deinem Leisten.

    Frank... | 02:56


  1. 18:21

  2. 18:09

  3. 18:00

  4. 17:45

  5. 17:37

  6. 17:02

  7. 16:25

  8. 16:15


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel