Mink: Make-up mit Microsoft Paint
Die Kosmetikindustrie verdient viel Geld damit, unterschiedliche Farbtöne ihrer Schminkprodukte zu verkaufen, während es dem Endkunden nicht möglich ist, eigene Farben anzumischen. Dagegen setzt Grace Choi Mink einen kleinen Drucker, der computergesteuert fast beliebige Farbtöne produzieren kann.
Der Mink-Drucker(öffnet im neuen Fenster) verarbeite die gleichen Farbpigmente, wie sie in der Kosmetikindustrie üblich sind, betonte die Erfinderin. Der Drucker soll 300 US-Dollar kosten. Wer zum Beispiel einen bestimmten Farbton in einem Foto entdeckt, kann ihn einfach in einem Bildbearbeitungsprogramm mit der Farbpipette aufnehmen und an den Drucker übermitteln, der an den Rechner angeschlossen wird.
Auf dem Kongress Techcrunch Disrupt(öffnet im neuen Fenster) präsentierte Mink ihr Produkt als Prototyp und stellte die Idee vor. Die angemischten Substanzen werden in einem kleinen Döschen abgefüllt. Dabei handelt es sich letztlich um die Farbpigmente, die dann noch mit Basissubstanzen für Make-up, Lippenstift und Ähnlichem vermischt werden müssten. Fragen danach wich Mink in der Präsentation aus.
Die Zielgruppe für Mink sind junge Mädchen und Frauen. In diesem Zusammenhang sind die 300 US-Dollar für den Drucker vielleicht etwas zu viel. Was die Verbrauchsmaterialien kosten, verriet Mink noch nicht.
Mink(öffnet im neuen Fenster) will das Gerät selbst verkaufen, sich aber auch Partner aus der Druckerindustrie suchen, die das Know-how für die Produktionstechnik haben.