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Geschäftsbericht: PS4 und Smartphones retten Sony nicht vor roten Zahlen

Nach einem Jahr mit Gewinnen schreibt Sony wieder Verluste – und das soll auch im laufenden Geschäftsjahr so bleiben. Obwohl sich die Playstation 4 und die Smartphones gut verkaufen, hat der japanische Konzern noch mit seiner Umstrukturierung zu kämpfen.
/ Nico Ernst
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Sony-Chef Kazuo Hirai am 6. Februar 2014 (Bild: Toru Hanai/Reuters)
Sony-Chef Kazuo Hirai am 6. Februar 2014 Bild: Toru Hanai/Reuters

Ein Verlust von umgerechnet 1,25 Milliarden US-Dollar steht in der Bilanz (PDF(öffnet im neuen Fenster)) von Sony für das Geschäftsjahr 2014, das bei dem Unternehmen bereits am 31. März 2014 endete. Erst jetzt liegt jedoch die Abrechnung vor. Die Umsätze lagen bei 75,41 Milliarden US-Dollar.

Damit steckt das Unternehmen, dem Konzernchef Kaz Hirai einen radikalen Umbau verordnet hat, erneut tief in den roten Zahlen. Im vorherigen Geschäftsjahr 2013 konnte Sony noch einen Gewinn von 458 Millionen US-Dollar verbuchen, was die ersten Profite nach fünf verlustreichen Jahren waren.

Playstation 4 – Test
Playstation 4 – Test (04:04)

Die Reform von Sony, bei der unter anderem die PC-Sparte verkauft werden soll und bei der 5.000 Arbeitsplätze verloren gehen sollen, belastet das Unternehmen jedoch weiterhin stark. Auch für das schon laufende Geschäftsjahr 2015 erwartet der Konzern Verluste von 489 Millionen US-Dollar, bedingt vor allem durch Restrukturierungskosten. Diese Prognosen könnten sich erneut verschlechtern, was ein Blick auf die letzte Vorhersage zeigt: Noch im Februar 2014 ging Sony für das Geschäftsjahr nur von Verlusten von 1,08 Milliarden US-Dollar aus.

Dabei hat sich das eigentliche Geschäft verbessert, vor allem bei mobilen Geräten und den Spielekonsolen. Um knapp 30 und 38,5 Prozent stiegen die Umsätze in den beiden Abteilungen, bei den Konsolen vor allem bedingt durch den erfolgreichen Start der Playstation 4. Teuer bleibt für Sony aber das schwache Geschäft mit Fernsehern, das nun in eine Tochterfirma ausgelagert werden soll – denkbar ist aber auch ein kompletter Verkauf der Sparte. Am 22. Mai 2014 will Kaz Hirai seine Pläne vor Investoren ausführlich erläutern.


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