Forscher haben mehr als 22.000 Pornowebseiten auf Trackingdienste untersucht - und dort auch Google und Facebook gefunden. Diese geben jedoch an, die Daten nicht zu verwenden.
Wer sich im Aktionszeitraum des Prime Day die Browser-Erweiterung Amazon Assistant installiert hat, erhält 10 Euro von Amazon. Doch die Software überwacht das Surf-Verhalten des Kunden.
Sony hat mit der Alpha 7R IV eine neue Systemkamera mit Kleinbildsensor vorgestellt. Sie erreicht eine Auflösung von 61 Megapixeln und kommt damit in den Bereich, der bisher Mittelformatkameras vorbehalten gewesen ist.
Das Android-Berechtigungsmodell lässt sich mit Tricks umgehen. Eine Studie fand 1.325 Apps, die auch ohne eine Berechtigung an die entsprechenden Daten gelangen.
Dass ein Bluetooth-Gerät seine angezeigte MAC-Adresse ändert, um nicht verfolgbar zu sein, reicht nicht ganz. Forscher konnten einige Geräte trotzdem tracken, sie mussten nur regelmäßig gesendete Datenpakete mitschneiden.
Kabellos per Mobilfunk bringt man smarte Geräte am leichtesten ins Internet der Dinge. Dafür haben deutsche Netzanbieter Angebote für Unternehmen wie auch für Privatkunden.
Der für die Sicherheit und IT-Entwicklung der Linux-Kernel-Infrastruktur zuständige Konstantin Ryabitsev will die Community von E-Mail wegmigrieren. Ein leichtes Unterfangen wird das nicht.
Bisher funktioniert die Windows-Rechtschreibprüfung nur im Windows-Kontext. Das soll sich mit dem Spell Checker für Chromium ändern. Eine Preview-Version von Google Chrome hat die Option bereits integriert, Microsoft Edge soll folgen.
Qwant Maps steht in einer ersten Betaversion für Nutzer zur Verfügung: Der französische Suchmaschinenbetreiber verwendet Material von Openstreetmap und will auf das Speichern persönlicher Daten und Orte verzichten. Wer dennoch Orte speichern möchte, kann dies verschlüsselt tun.
Die Mozilla Foundation arbeitet an einer neuen Version des mobilen Firefox-Browsers. Dieser basiert auf Geckoview und soll wie Firefox Klar erweiterte Privatssphäreeinstellungen und Tracking-Schutz bieten. Eine erste Previewversion kann als separate App getestet werden.
Persönlichkeitsänderung per Klick: Mit dem Mozilla-Experiment Track This können Nutzer Tracking-Dienste mit falschen Informationen füttern. Das klappt nicht nur im Firefox-Browser.
Der Sieg von Team Liquid bei The International 2017 war kein Zufall, sondern das Ergebnis harter Arbeit. Golem.de hat das Trainingszentrum in Santa Monica besucht und sich mit Teamchef Steven Arhancet über Analyseverfahren und neue Trainingsmethoden im E-Sport unterhalten.
Kaum ein Browser ist wie ein anderer, das wissen auch Dienste im Internet und nutzen den Fingerprint, um ihre Nutzer wiederzuerkennen. So vielfältig wie das Fingerprinting sind allerdings auch die Verteidigungsmöglichkeiten.
Google schränkt in Chrome eine von Werbeblockern verwendete Schnittstelle ein. Auch Vivaldi, Opera, Brave und Edge nutzen Chrome als Basis und sind damit von der Entscheidung betroffen. Manche Browserhersteller kündigen eine Weiterpflege der Schnittstelle an.
Bürgerrechtsorganisationen setzen Datenschutzbehörden mit Massenbeschwerden unter Druck. So wollen sie den Kontrollverlust der Nutzer bei Echtzeit-Auktionen für verhaltensbasierte Internetwerbung beenden.
Die großen Browserhersteller Apple, Google und Mozilla versprechen ihren Nutzern Techniken, die das Tracking im Netz erschweren sollen. Doch das stärkt Werbemonopole im Netz und die Methoden verhindern das Tracking nicht.
Bei neuen Nutzern des Firefox-Browsers werden künftig bekannte Cookies zum Third-Party-Tracking automatisch blockiert. Das soll in den kommenden Monaten auch für Nutzer von bestehenden Installationen ausgerollt werden.
Update Nutzer von Apple-Systemen sollen sich in Apps nicht mit Konten von Drittanbietern anmelden müssen, wenn sie dies nicht wollen. Der Hersteller bietet außerdem eine E-Mail-Weiterleitung an die Apple-ID, 2FA, und zwingt die App-Anbieter zur Mitwirkung.
Google schafft die Grundlage von Ublock Origin, Umatrix und Privacy Badger im Chrome-Browser de facto ab. Nach eigenen Angaben, um die Leistung zu verbessern. Der Mutterkonzern Alphabet nennt Werbeblocker allerdings eine Bedrohung für Googles Geschäftsmodell.
Nach dem Virtual-Reality-Headset VR-1 hat Varjo den angekündigten Augmented-Reality-Aufsatz XR-1 vorgestellt: Dank der hohen Auflösung des VR-1 soll mit dem Aufsatz, der die Außenwelt mit Kameras erfasst, fotorealistische AR erreicht werden. Volvo nutzt das Headset bereits.
Der Streit über die Auswahlfunktion beim Wahl-O-Mat ist beigelegt. Allerdings sollen die vereinbarten Änderungen nicht mehr vor der Europawahl 2019 umgesetzt werden.
Ein Jahr nach Inkrafttreten der DSGVO wird die irische Datenschutzbehörde gegen Google tätig. Dabei geht es um die Kategorisierung von Nutzern in Werbenetzwerken.
Für bessere Statistiken geht Transport for London einen gewagten Schritt. Die Behörde wird alle angemeldeten Geräte anhand der MAC-Adresse verfolgen, um mit den so erhobenen Daten Fahrgastströme besser zu verstehen und etwa vor Überfüllungssituationen zu warnen.
Über die Kalibrierungsdaten von Smartphone-Sensoren lässt sich eine eindeutige Tracking-ID erzeugen, die von Webseiten und Apps ausgelesen werden kann. Besonders gut klappte das Tracking mit Apple-Geräten.
Der Wahl-O-Mat zur Europawahl 2019 ist kurzzeitig außer Gefecht gesetzt, doch ein Blick in die Wahlprogramme gewährt generell tiefere Einsichten in die digitale Agenda der angetretenen politischen Kräfte als die Online-Entscheidungshilfen. Große Versprechen tun sich darin genauso auf wie massive Leerstellen.
Die neue Version des Tor-Browsers bringt neben Design-Änderungen und einem aktualisierten Firefox auch eine offizielle Android-Variante. Diese bietet zwar noch nicht alle Funktionen der Desktop-Version, soll aber bereits ein ähnliches Schutzniveau erreichen.
Update Ein Gericht hat die aktuelle Version des Wahl-O-Maten zur Europawahl 2019 gestoppt, weil sich nicht alle Parteien gleichzeitig vergleichen lassen. Die Begründung der Bundeszentrale für politische Bildung, das sei technisch nicht möglich, trifft allerdings nicht zu.
Auf einer Käufe-Seite listet Google Einkäufe von Nutzern auf, auch wenn diese nicht über das Unternehmen selbst erfolgt sind - mithilfe von Rechnungen, die sich teilweise im Archiv des Gmail-Postfachs befinden. In unserem Fall sind das Hunderte Bestellungen, die bis 2012 zurückreichen.
Apple Nutzer können mit Airdrop kontaktlos Dateien austauschen - und Sicherheitsforscher konnten diese abfangen oder ersetzen. Doch mit den Sicherheitslücken war noch mehr möglich.
Google I/O 2019 Die Entwickler von Chrome wollen die Nutzung des Same-Site-Attributs für Cookies forcieren. Damit lässt sich unterscheiden, ob diese von First-Level- oder Third-Level-Domains kommen. Letztere lassen sich dann auch einfacher löschen.
Die neue Version des Oculus-VR-Headsets nutzt Displays mit besserer Auflösung und benötigt keine externen Sensoren mehr. Außerdem ist das Rift S mit 450 Euro vergleichsweise günstig. Der Kompromiss: eine niedrigere Bildfrequenz und LC- statt OLED-Panele.
Sicherlich nicht zufällig zur Vorstellung von Facebooks Oculus Rift S hat Valve das eigene Index genannte VR-Headset samt den Index-Controllern angekündigt. Die Technik ist den Daten nach deutlich besser.
Wir hoffen, dass es mittelfristig genug tolle Inhalte im kuratierten Store gibt, denn: Das autarke, drahtlose Oculus Quest ist ein richtig gutes VR-Headset. Das Inside-out-Tracking funktioniert tadellos, auch Display und Linsen gefallen uns. Der Snapdragon-Chip hat jedoch wenig Leistung.
Ein Hacker hat auf knapp 30.000 Kundenkonten von zwei GPS-Tracker-Apps zugreifen können. Neben umfangreichen Einblicken hätte er bei manchen Fahrzeugen auch den Motor während der Fahrt ausschalten können - per App oder Webclient.
In Berlin gibt es mit Huxley 2 bereits den zweiten Teil eines Exit-Games in der virtuellen Realität. Wir haben uns ein HTC Vive Pro übergestülpt, um gemeinsam zu rätseln, zu kämpfen und eine Träne wegzudrücken.
Parrot hat seine Modellreihe Anafi um eine Variante mit Thermosensor erweitert. Die 4K-Kamera bleibt weiterhin an Bord, der Preis ist aber um einiges höher als bei der Basisversion.
Für viele Anbieter dürfte es schwierig werden, ihre Nutzer wie bisher zu tracken. In monatelangen Beratungen haben die deutschen Datenschützer eine 25-seitige Orientierungshilfe zum DSGVO-konformen Tracking ausgearbeitet.
87Kommentare/Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti
Sieht fast aus wie eine Apple Watch, ist aber viel günstiger: Golem.de hat die Versa Lite von Fitbit ausprobiert. Neben den Sport- und Fitnessfunktionen haben uns besonders der Appstore und das Angebot an spaßigen und ernsthaften Anwendungen interessiert.
Adobe hat in seine Videoeffektsoftware After Effekts die neue Funktion Content-Aware Fill eingebaut, die das Entfernen großer Objekte mit wenigen Mausklicks ermöglicht. Bisher hat es das nur bei Fotos gegeben.
Seit gut drei Wochen ist das werbe- und trackingfreie soziale Netzwerk Openbook für die Kickstarter-Unterstützer online. Golem.de ist dabei - und freut sich über den angenehmen Umgangston und interessante neue Kontakte.
Nomtek ist einer der sehr wenigen europäischen Entwickler für die Magic Leap. Deren erste App für die Mixed-Reality-Brille heißt B-all One und lässt uns virtuell Squash spielen, wenngleich noch alleine statt gemeinsam.
Die Single-Sign-on-Lösung NetID ist bereits auf einigen Dutzend Internetseiten verfügbar. Künftige Partnerdienste können nun die Integration auf einem eigenen Entwicklerportal vorbereiten.
Das Index genannte VR-Headset von Valve soll im Frühsommer 2019 verfügbar sein. Es wird einzeln, mit den Knuckles-Controllern oder als Paket inklusive des Lighthouse-Tracking-Systems verkauft.
Facebook-Chef Zuckerberg hat Justizministerin Barley nicht von seinen Datenschutzvorschlägen überzeugen können. Dass der US-Konzern weiter gegen europäische Datenschutzvorgaben kämpft, zeigt ein Gerichtsverfahren in Belgien.
Ohne den langjährigen Partner HTC hat Valve ein neues Virtual-Reality-Headset angekündigt, das offenbar im Mai 2019 unter dem Namen Index erscheinen oder zumindest mit mehr Details als bislang vorgestellt werden soll. Fans hoffen auf eine VR-Version von Half-Life.
Das Plus kennzeichnet die zusätzlichen Eingabegeräte für das Vive Plus: HTC verkauft das autarke VR-Headset ab April 2019 mit Controllern mit sechs Freiheitsgraden (6DoF), bisher klappte nur 3DoF wie beim Oculus Go.
GDC 2019 Die Kombination aus 60-GHz-WLAN und Snapdragon-basiertem Headset soll für eine drahtlose VR-Erfahrung sorgen: Qualcomm nennt das Boundless XR, erste Hersteller wie Pico arbeiten bereits mit der Technik.