WLAN-Tracking und Datenschutz: Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?

Unternehmen tracken das Verhalten von Nutzern nicht nur beim Surfen im Internet, sondern per WLAN auch im echten Leben: im Supermarkt, im Hotel - und selbst auf der Straße. Ob sie das dürfen, ist juristisch mehr als fraglich.

Eine Analyse von Harald Büring veröffentlicht am
Nicht mal auf der Straße ist man vor WLAN-Tracking sicher.
Nicht mal auf der Straße ist man vor WLAN-Tracking sicher. (Bild: Philipp Guelland/Getty Images)

Tracking kommt aus dem Englischen und bedeutet Verfolgen. Für Firmen ist Tracking nicht nur im Online-Handel interessant, um das Verhalten der Internetnutzer zu analysieren. Vielmehr praktizieren sie dies auch in der realen Welt in Form des sogenannten WLAN-Trackings. Dabei kennt der Datenhunger mancher Unternehmen keine Grenzen. Ihr Ziel ist der "gläserne Kunde". Aber auch Gemeinden sind neugierig und tracken Passanten - angeblich unter dem Aspekt der Wirtschaftsförderung. Die betroffenen Smartphonenutzer werden darüber nicht informiert und sind daher ahnungslos. Es gibt kaum einen Ort, vor dem sie vor WLAN-Tracking sicher sind.


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