Abo
  • IT-Karriere:

Linux-Distribution: Fedora will Nutzer über Paketverwaltung zählen

Um eine bessere Übersicht über die Anzahl der Nutzer und Varianten der Linux-Distribution Fedora zu bekommen, will das Team die Nutzer anonymisiert über die Paketverwaltung zählen. Opensuse geht bereits ähnlich vor.

Artikel veröffentlicht am ,
Fedora-Nutzer sollen künftig anonym gezählt werden.
Fedora-Nutzer sollen künftig anonym gezählt werden. (Bild: Foundry, Pixabay/CC0 1.0)

Wegen der freien Verfügbarkeit und der legalen Weiterverteilung haben die Macher von Linux-Distribution kaum noch einen Überblick über die Anzahl und die Aktivitäten ihrer Nutzer. Matthew Miller, der Projektleiter der Distribution Fedora, möchte dies für das eigene System ändern. Bisher zählt das Fedora-Team die Zugriffe von einzelnen IP-Adressen, künftig sollen die Nutzer über eine Erweiterung in der Paketverwaltung gezählt werden.

Stellenmarkt
  1. Advantest Europe GmbH, Böblingen
  2. Techniker Krankenkasse, Hamburg

Den Plänen von Miller zufolge sollen die Änderungen bereits mit der kommenden Version 30 von Fedora umgesetzt werden. Konkret geplant ist demnach eine UUID (Universally Unique Identifier) pro System umzusetzen. Diese soll direkt in Verbindung mit der Paketverwaltung DNF auf den Client-Installationen der Nutzer implementiert werden. Hinzu kommt eine Analysefunktion in der von dem Team gepflegten Backend-Infrastruktur.

Das von Miller vorgeschlagene System ist offenbar angelehnt an das Vorgehen der Linux-Distribution Opensuse, die solch eine Technik bereits einsetzt. Die UUID soll es explizit ermöglichen, einzelne Systeme unabhängig von ihrem Einsatzort zu zählen. Ebenso könnten damit die genutzten Varianten von Fedora besser analysiert werden, was bisher noch nicht ohne weiteres möglich ist. Letzteres gilt insbesondere für jene Installationen, die nur eine vergleichsweise kurze Lebensdauer haben wie etwa in Containern.

Miller betont in seinen Vorschlag explizit, damit sollten lediglich Installationen gezählt werden, ein Tracking der Nutzer erfolge nicht. Das sei nicht im Sinne der Fedora-Community, die Wert auf die Privatsphäre der Nutzer lege. Um diesem Anspruch auch voll gerecht zu werden, wollen die Beteiligten außerdem eine einfache Möglichkeit zum Opt-Out aus der Zählung umsetzen. Bei Opensuse reicht es dazu aus, dass Nutzer die auf dem System hinterlegte Datei mit der UUID einfach löschen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-76%) 8,99€
  2. (PC-Spiele bis zu 85% reduziert)
  3. 2,22€

Anonymer Nutzer 09. Jan 2019

Wenn man will kann man sich alles schön reden. Nach der Logik müsste das jede Freeware...

Tamaskan 08. Jan 2019

Das sollte kein openSUSE-Bashing werden. Ich schätze diese Distribution und habe sie...


Folgen Sie uns
       


Mordhau Gameplay

Klirrende Klingen und packende Kämpfe mit bis zu 64 Spielern bietet das in einem mittelalterlichen Szenario angesiedelte Actionspiel Mordhau.

Mordhau Gameplay Video aufrufen
Bethesda: Ich habe TES Blades für 5,50 Euro durchgespielt
Bethesda
Ich habe TES Blades für 5,50 Euro durchgespielt

Rund sechs Wochen lang hatte ich täglich viele spaßige und auch einige frustrierende Erlebnisse in Tamriel: Mittlerweile habe ich den Hexenkönig in TES Blades besiegt - ohne dafür teuer bezahlen zu müssen.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Bethesda TES Blades erhält mehr Story-Inhalte und besseres Balancing
  2. Bethesda TES Blades ist für alle verfügbar
  3. TES Blades im Test Tolles Tamriel trollt

Sicherheitslücken: Zombieload in Intel-Prozessoren
Sicherheitslücken
Zombieload in Intel-Prozessoren

Forscher haben weitere Seitenkanalangriffe auf Intel-Prozessoren entdeckt, die sie Microarchitectural Data Sampling alias Zombieload nennen. Der Hersteller wusste davon und reagiert mit CPU-Revisionen. Apple rät dazu, Hyperthreading abzuschalten - was 40 Prozent Performance kosten kann.
Ein Bericht von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Open-Source Technology Summit Intel will moderne Firmware und Rust-VMM für Server
  2. Ice Lake plus Xe-GPGPU Intel erläutert 10-nm- und 7-nm-Zukunft
  3. GPU-Architektur Intels Xe beschleunigt Raytracing in Hardware

Chromium: Der neue Edge-Browser könnte auch Chrome besser machen
Chromium
Der neue Edge-Browser könnte auch Chrome besser machen

Build 2019 Wie sieht die Zukunft des Edge-Browsers aus und was will Microsoft zum Chromium-Projekt beitragen? Im Gespräch mit Golem.de gibt das Unternehmen die vage Aussicht auf einen Release für Linux und Verbesserungen in Google Chrome. Bis dahin steht viel Arbeit an.
Von Oliver Nickel

  1. Insiderprogramm Microsoft bietet Vorversionen von Edge für den Mac an
  2. Browser Edge auf Chromium-Basis wird Netflix in 4K unterstützen
  3. Browser Microsoft lässt nur Facebook auf Flash-Whitelist in Edge

    •  /