Datenschutz: Löschen des Tracking-Verlaufs auf Facebook macht Probleme

Im Mai 2018 hatte Facebook versprochen, dass Nutzer ihren Tracking-Verlauf löschen können - ein sehr weitgehendes Zugeständnis an den Datenschutz. Jetzt hat sich das Unternehmen mit einem Zwischenstand über die Umsetzung gemeldet.

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Motiv aus der aktuellen Werbekampagne von Facebook
Motiv aus der aktuellen Werbekampagne von Facebook (Bild: Facebook)

Facebook arbeitet weiter daran, dass Mitglieder ihre gespeicherten Trackingdaten einsehen und löschen können: Das hat der für Datenschutz zuständige Manager David Baser im Gespräch mit dem US-Magazin Recode gesagt. Nach seinen Angaben werde die Funktion im "Frühjahr 2019 zum Testen ausgeliefert". Laut Baser gibt es bei der Umsetzung vor allem zwei grundlegende Probleme - die aber gelöst werden sollen.

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Zum einen würden die etwa bei der Verwendung des Browsers gesammelten Daten von Facebook an unterschiedlichen Stellen abgelegt - die Zusammenführung etwa zum Löschen sei eine Herausforderung, sagte Baser. Zum anderen würden die Daten primär anhand eines Zeitstempels gesichert, aber nicht anhand des Nutzers, was für Schwierigkeiten bei der Zuordnung sorge. Damit die Anwender ihre Daten finden, sei ein vollständig neues System programmiert worden.

Die Möglichkeit zum Einsehen und Löschen des Tracking-Verlaufs hatte Facebook-Chef Mark Zuckerberg Anfang Mai 2018 bei der Entwicklerkonferenz F8 angekündigt. Sobald das Update umgesetzt sei, können Nutzer "Informationen zu den Apps und Websites sehen, mit denen Sie interagiert haben, und Sie können diese Informationen aus Ihrem Konto löschen. Sie können sogar deaktivieren, dass diese Informationen in Ihrem Konto gespeichert werden", sagte Zuckerberg damals.

Er wies allerdings auch darauf hin, dass die Verwendung von Facebook nach dem Löschen der Trackingdaten spürbar umständlicher sein werde - ähnlich wie das nach dem Löschen von Cookies im Browser der Fall sei. Beispielsweise müssten Nutzer sich neu bei Webseiten anmelden.

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Nach dem Löschen des Verlaufs ist zwar damit zu rechnen, dass das Netzwerk weniger individualisierte Werbung etwa in der Timeline anzeigt. Aber vermutlich hat das Unternehmen noch genug andere Daten und Analysemethoden, um die Nutzer weiterhin mit entsprechenden Angeboten zu konfrontieren.

Nutzer, die nicht Mitglied bei Facebook sind, werden generell weiterhin mit dem Tracking durch Facebook und dessen Partnerdienste leben müssen: Mangels Account können sie die Datensammelei schlicht nicht deaktivieren.

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