Videomanipulation: Adobe bringt Objektlöschung in After Effects
Adobe hat in seine Videoeffektsoftware After Effekts die neue Funktion Content-Aware Fill eingebaut, die das Entfernen großer Objekte mit wenigen Mausklicks ermöglicht. Bisher hat es das nur bei Fotos gegeben.
Vor der Messe NAB 2019 für Videoprofis hat Adobe mehrere Updates für seine Videosoftware veröffentlicht. Die auf dem Patchmatch-Algorithmus basierende Bearbeitungsfunktion Content-Aware Fill ermöglicht es, große Objekte aus Bildern mit einfachem Markieren zu entfernen - seien es Schafe auf einer Wiese, Stromleitungen im Stadtbild oder Menschen. Adobe weitete die Technik nun auf Videos in After Effect aus.
Den Patchmatch-Algorithmus hatten Forscher der Universitäten Princeton und Washington sowie von Adobe entwickelt. Die theoretischen Grundlagen der Technik stellten sie im August 2009 auf der Siggraph unter dem Titel A Randomized Correspondence Algorithm for Structural Image Editing vor. In Photoshop gibt es die Funktion bereits als Content-Aware Fill.
Zu den weiteren von Adobe veröffentlichten Updates gehört die Funktion Auto-Ducking für Ambience, die künstliche Intelligenz nutzt, um Audioclips für einen nahtlosen Mix in Audition und Premiere Pro zu analysieren.
Zu den Verbesserungen zählen zudem ein schnelleres Masken-Tracking für Effekte und eine verbesserte Hardwarebeschleunigung für HEVC- und H.264-Videos in Premiere Pro. In After Effects gibt es außerdem GPU-beschleunigte Effekte wie Farbe ändern oder Kanten aufrauen.
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Ich arbeite mit dem Programm beruflich seit Jahren. Was übrigens auch nicht zuverlässig...