Abo
  • IT-Karriere:

Wearable: EU warnt vor deutscher Kinder-Smartwatch

Die Smartwatch Enox Safe-Kid-One soll es Eltern ermöglichen, einfach mit ihrem Kind zu kommunizieren - und es im Notfall leicht orten zu können. Dummerweise können das auch externe Nutzer, weshalb die EU-Kommission nun einen Rückruf anordnet.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Safe-Kid-One von Enox
Die Safe-Kid-One von Enox (Bild: Enox/Screenshot: Golem.de)

Die EU-Kommission hat zu einem Rückruf der Kinder-Smartwatch Safe-Kid-One des deutschen Herstellers Enox aufgerufen. Über sein Warnsystem Rapex (Rapid Alert System for Non-Food Products) hat die Kommission einen Hinweis mit dem Verweis auf ein hohes Risikolevel veröffentlicht. Lokale Behörden sollen die Uhr von den Endkonsumenten zurückverlangen.

Stellenmarkt
  1. Handwerkskammer Düsseldorf, Düsseldorf
  2. DATAGROUP Köln GmbH, Düsseldorf

Grund sind gravierende Mängel bei der Verschlüsselung und der damit einhergehenden Sicherheit der Smartwatch. Die Safe-Kid-One ist für Kinder gedacht; mit der Uhr können sie bis zu drei Nummern wählen, zudem können Eltern den Standort des Kindes ermitteln. Das soll die Sicherheit bringen, stets zu wissen, wo sich das eigene Kind aufhält.

Laut der EU-Kommission verwendet die zur Smartwatch gehörende App jedoch keinerlei Verschlüsselung bei der Kommunikation mit dem Backend. Das ermöglicht es Außenstehenden beispielsweise, die drei gespeicherten Nummern zu ändern oder sogar mit dem Kind über die Uhr zu kommunizieren.

Position des Kindes wird unverschlüsselt übertragen

Noch schwerwiegender dürfte der Umstand sein, dass auch die Positionsdaten des Kindes unverschlüsselt gespeichert und transferiert werden. Die Safe-Kid-One ermöglicht Live-Tracking per GPS; solange diese Daten nicht verschlüsselt sind, können Wege nachverfolgt oder das Kind direkt geortet werden.

Enox hat sich bisher noch nicht zu den Vorwürfen geäußert. Auf der Produktseite der Safe-Kid-One wirbt das Unternehmen mit dem Slogan "Sicherheit ist hierbei die erste Priorität".



Anzeige
Top-Angebote
  1. Code: PINATA3 (unter anderem Galaxy S10 für 599,90€ oder Nintendo Swtich für 269,99€)
  2. (u. a. Cyberpunk 2077, FIFA 20, Doom Eternal CE)
  3. 49,90€

Palerider 05. Feb 2019

sorry, heutzutage hat jede Kinderuhr ein gut sichtbares Mikro... hätte ich wissen müssen...

gadthrawn 05. Feb 2019

Es gibt eher sehr viel mehr dumme Kinder und sehr viel mehr Gefahren die wir früher...

pinki 05. Feb 2019

Kein weiterer Text

ap (Golem.de) 05. Feb 2019

Wir machen den Thread mal zu ;)

azeu 05. Feb 2019

Klingt fast so, als ob der Entwickler vergessen hat, die Kommunikation der App mit dem...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Smart Display im Test

Die ersten Smart Displays mit Google Assistant kommen von Lenovo. Die Geräte sind ordentlich, aber der Google Assistant ist nur unzureichend an den Touchscreen angepasst. Wir zeigen in unserem Testvideo die Probleme, die das bringt.

Lenovo Smart Display im Test Video aufrufen
Mobile-Games-Auslese: Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor
Mobile-Games-Auslese
Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor

Ein Dieb mit Dolch in Daggerhood, dazu ein (historisch verbürgter) Arzt in Astrologaster sowie wunderschön aufbereitetes Free-to-Play-Mittelalter in Marginalia Hero: Golem.de stellt die spannendsten neuen Mobile Games vor.
Von Rainer Sigl

  1. Hyper Casual Games 30 Sekunden spielen, 30 Sekunden Werbung
  2. Mobile-Games-Auslese Rollenspiel-Frühling mit leichten Schusswechseln
  3. Gaming Apple Arcade wird Spiele-Flatrate für iOS und MacOS

Doom Eternal angespielt: Die nächste Ballerorgie von id macht uns fix und fertig
Doom Eternal angespielt
Die nächste Ballerorgie von id macht uns fix und fertig

E3 2019 Extrem schnelle Action plus taktische Entscheidungen, dazu geniale Grafik und eine düstere Atmosphäre: Doom Eternal hat gegenüber dem erstklassigen Vorgänger zumindest beim Anspielen noch deutlich zugelegt.

  1. Sigil John Romero setzt Doom fort

Autonomes Fahren: Per Fernsteuerung durch die Baustelle
Autonomes Fahren
Per Fernsteuerung durch die Baustelle

Was passiert, wenn autonome Autos in einer Verkehrssituation nicht mehr weiterwissen? Ein Berliner Fraunhofer-Institut hat dazu eine sehr datensparsame Fernsteuerung entwickelt. Doch es wird auch vor der Technik gewarnt.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Autonomes Fahren Apple kauft Startup Drive.ai
  2. Neues Geschäftsfeld Huawei soll an autonomen Autos arbeiten
  3. Taxifahrzeug Volvo baut für Uber Basis eines autonomen Autos

    •  /