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Openbook ausprobiert: Wie Facebook, nur anders

Seit gut drei Wochen ist das werbe- und trackingfreie soziale Netzwerk Openbook für die Kickstarter-Unterstützer online. Golem.de ist dabei - und freut sich über den angenehmen Umgangston und interessante neue Kontakte.

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Das neue soziale Netzwerk Openbook ist seit kurzem online.
Das neue soziale Netzwerk Openbook ist seit kurzem online. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Der gesamte Code ist offen, es gibt keine Hintertüren, keine Werbung, kein Tracking. Nutzer sollen stets die Kontrolle über ihre Daten haben: Das kürzlich gestartete Openbook soll sich vor allem von Facebook abheben.

Bei diesem riesigen und marktbeherrschenden Netzwerk zahlen Nutzer für ihre kostenlose Mitgliedschaft damit, dass sie ihre Daten zur Verfügung stellen, was nicht allen so klar bewusst ist. Facebook steht außerdem für Datenskandale und politische Beeinflussung in vielen Teilen der Welt. Damit Openbook anders sein kann, darf es nach Aussage seiner Macher eines nicht werden: ein echter Facebook-Konkurrent.

Wir sind von Anfang an dabei und haben das Netzwerk ausprobiert - und mit dem Gründer Joel Hernández über das Projekt und die Punkte, die er besser machen will gesprochen. Kernpunkt seiner Strategie: Langsames Wachstum, damit die Gemeinschaft nicht aus dem Ruder läuft.

Der Weg zur ersten Alphaversion von Openbook war durchaus holprig: Nachdem Hernández beim ersten Crowdfunding-Versuch ein zu hohes Finanzierungsziel angegeben hatte und kurz vor dem Ende der Kampagne die Reißleine ziehen musste, verlief der zweite Durchgang erfolgreich. Hernández hatte ein niedrigeres Finanzierungsziel anvisiert, unter anderem dadurch, dass er selbst mehr Geld in das Projekt investiert und einige Funktionen gestrichen hatte. Außerdem fokussieren er und sein Team sich auf die Programmierung einer Smartphone-App für Android und iOS und nicht auf einen Web-Client. Die meisten Nutzer verwendeten mittlerweile ohnehin soziale Netzwerke auf ihrem Smartphone, so das Openbook-Team - eine Annahme, die uns realistisch erscheint.

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Seit gut drei Wochen ist Openbook online, zunächst nur für die Kickstarter-Unterstützer. Das Prinzip des Netzwerks weicht deutlich von Facebooks ab und ähnelt in einigen Belangen eher dem eingestellten Google+. Der wichtigste Punkt sind sogenannte Communitys, denen die Nutzer beitreten können und in denen sie auf Gleichgesinnte treffen. Beiträge können direkt in den Communitys eingestellt werden, sie erscheinen dann in der Timeline aller Nutzer, die ebenfalls in der Gruppe sind.

Man kann anderen Nutzern folgen. Außerdem können sich Nutzer untereinander verbinden; die auf diese Weise geknüpften Bekanntschaften lassen sich in Kreisen organisieren. Neben den Beiträgen in den Communitys können Openbook-Nutzer auch Postings direkt mit diesen Kreisen teilen. Diese erscheinen dann nicht in einer Community, sind also nicht öffentlich für alle Nutzer einsehbar.

Idealerweise posten Nutzer ihre Beiträge aber hauptsächlich in den Communitys: Wer beispielsweise auf einer Reise ist, kann seine Erfahrungen und Eindrücke direkt in einer Reise-Community teilen. So sehen diejenigen Nutzer die Beiträge, die sich wirklich für das Thema interessieren. Die persönliche Timeline eines Nutzers zeigt alle Beiträge der Communitys an, denen der Nutzer folgt, sowie die Postings der verbundenen anderen Nutzer, die ihre Postings direkt geteilt haben. Dabei verwendet Openbook keinen Algorithmus, sondern ordnet die Beiträge einfach chronologisch an.

  • Openbook ist nach Gruppen, sogenannten Communities, geordnet, die zahlreiche Themen abdecken. (Screenshot: Golem.de)
  • Außerdem können Nutzer andere User in Kreisen organisieren und Beiträge nur an diese versenden. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Openbook-Gruppen sind moderiert und verfügen meist über Regeln, die sich an der Netiquette orientieren. (Screenshot: Golem.de)
Openbook ist nach Gruppen, sogenannten Communities, geordnet, die zahlreiche Themen abdecken. (Screenshot: Golem.de)

Die verschiedenen Ebenen von Openbook wirken etwas verwirrend, was auch immer wieder in einigen Communitys angesprochen wird. So werden beispielsweise auf der eigenen Profilseite nur eigene Beiträge angezeigt, die der Nutzer mit seinen Kreisen geteilt hat - nicht aber die in den Communitys. Hernández ist mit seinem Team dabei, viele der Kritikpunkte aufzugreifen und sie zusammen mit Fehlerkorrekturen in den Quellcode von Openbook einzuarbeiten.

Openbook-Gründer Hernández ist überall 
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Katharina... 17. Apr 2019 / Themenstart

Getroffene Hunde bellen. :) Schönen Tag noch.

Katharina... 11. Apr 2019 / Themenstart

Hm in meiner Stadt fällt mir ad hoc nur einer ein. Zisch oder sowas. Oke ich bin nicht...

deserr 10. Apr 2019 / Themenstart

Wie willst du es denn sonst nennen? "Früher als ein Monat"? DAS klingt bescheuert und...

crazypsycho 09. Apr 2019 / Themenstart

Dann frag ich mich von welcher Richtlinie du sprichst. Denn in der mit dem umstrittenem...

SirFartALot 08. Apr 2019 / Themenstart

Starbook hab ich auch genutzt, aber was das andere ist, weiss ich nicht. :P

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