Abo
  • IT-Karriere:

Boundless XR: Qualcomms Headset funktioniert mit und ohne PC

Die Kombination aus 60-GHz-WLAN und Snapdragon-basiertem Headset soll für eine drahtlose VR-Erfahrung sorgen: Qualcomm nennt das Boundless XR, erste Hersteller wie Pico arbeiten bereits mit der Technik.

Artikel veröffentlicht am ,
SD845-Referenz-Headset für Boundless XR
SD845-Referenz-Headset für Boundless XR (Bild: Qualcomm)

Qualcomm hat die Games Developer Conference 2019 in San Francisco genutzt, das Boundless XR genannte Konzept für das eigene Virtual-Reality-Headset vorzustellen. Das Referenz-Design basiert auf einem Snapdragon 845 und wurde schon mehrmals gezeigt, vergangenes Jahr auf der GDC beispielsweise erstmals mit Eye-Tacking. Die neue Version unterstützt eine drahtlose Verbindung zu einem PC statt nur autark zu funktionieren.

Stellenmarkt
  1. Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz
  2. KBV, Berlin

VR-Headset wie das bald erscheinde Oculus Quest sind zwar kabellos und nutzen Inside-Out-Tracking, müssen aber mit dem integrierten Snapdragon 835 auskommen. Das neue Rift S wiederum nutzt ebenfalls eine Positionsbestimmung ohne externe Kameras, hängt jedoch per Strippe am leistungsstarken Rechner. Das Referenz-Modell von Qualcomm hingegen beinhaltet einen 802.11ad-Chip für 60-GHz-WLAN und kann somit drahtlos mit einem PC kommunizieren, wenn dieser die Technik ebenfalls unterstützt. Zumindest ein ähnliches Verfahren verwendet auch HTC beim Vive Pro, der Wireless-Adapter kostet allerdings extra und ohne Rechner läuft das Headset nicht; überdies sind externe Kameras notwendig.

Laut Qualcomm müssen Anwendungen oder Spiele für den PC-Modus des Snapdragon-Headsets nicht angepasst werden, die simultane Berechnung bestimmter Funktionen auf dem Rechner und dem Head-mounted Display erfordert aber einen passenden Treiber. Wie bisher auch entwickelt Qualcomm nur Referenz-Geräte, welche dann von Partnern angepasst werden. Aus dem Snapdragon-835-Modell etwa entstanden neben dem Oculus Quest auch Lenovos Mirage Solo und HTCs Vive Focus, die Variante mit dem Snapdragon 845 wird von Pico für das Neo 2 verwendet. Das VR-Headset soll im zweiten Halbjahr 2019 erscheinen. Software-Partner wie Framestore und Zero Light wollen Boundless XR für das Automotive-Segment ebenfalls unterstützen.

Mit Tpcast gibt es zudem einen Hersteller, welcher das Oculus Go (Test) per Tpcast Air in ein PC-Headset verwandelt.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-33%) 13,39€
  2. 4,99€
  3. 4,99€
  4. 4,99€

Nahkampfschaf 25. Mär 2019 / Themenstart

"Die neue Version unterstützt eine drahtlose Verbindung zu einem PC statt NUR autark zu...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Cinebench R20 auf Threadripper 2950X ausprobiert

Cinebench R20 soll mit bis zu 256 Threads umgehen können.

Cinebench R20 auf Threadripper 2950X ausprobiert Video aufrufen
P30 Pro im Kameratest: Huawei baut die vielseitigste Smartphone-Kamera
P30 Pro im Kameratest
Huawei baut die vielseitigste Smartphone-Kamera

Huawei will mit dem P30 Pro seinen Vorsprung vor den Smartphone-Kameras der Konkurrenez ausbauen - und schafft es mit einigen grundlegenden Veränderungen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. CIA-Vorwürfe Huawei soll von chinesischer Regierung finanziert werden
  2. Huawei-Gründer "Warte auf Medikament von Google gegen Sterblichkeit"
  3. 5G-Ausbau Sicherheitskriterien führen nicht zu Ausschluss von Huawei

Jobporträt: Wenn die Software für den Anwalt kurzen Prozess macht
Jobporträt
Wenn die Software für den Anwalt kurzen Prozess macht

IT-Anwalt Christian Solmecke arbeitet an einer eigenen Jura-Software, die sogar automatisch auf Urheberrechtsabmahnungen antworten kann. Dass er sich damit seiner eigenen Arbeit beraubt, glaubt er nicht. Denn die KI des Programms braucht noch Betreuung.
Von Maja Hoock

  1. Struktrurwandel IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen
  2. IT-Jobporträt Spieleprogrammierer "Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"
  3. Recruiting Wenn die KI passende Mitarbeiter findet

Online-Banking: In 150 Tagen verlieren die TAN-Zettel ihre Gültigkeit
Online-Banking
In 150 Tagen verlieren die TAN-Zettel ihre Gültigkeit

Zum 14. September 2019 wird ein wichtiger Teil der Zahlungsdiensterichtlinie 2 für die meisten Girokonto-Kunden mit Online-Zugang umgesetzt. Die meist als indizierte TAN-Liste ausgegebenen Transaktionsnummern können dann nicht mehr genutzt werden.
Von Andreas Sebayang

  1. Banking-App Comdirect empfiehlt, Sicherheitswarnung zu ignorieren

    •  /