Virtual Reality: Valve kündigt eigenes VR-Headset namens Index an

Ohne den langjährigen Partner HTC hat Valve ein neues Virtual-Reality-Headset angekündigt, das offenbar im Mai 2019 unter dem Namen Index erscheinen oder zumindest mit mehr Details als bislang vorgestellt werden soll. Fans hoffen auf eine VR-Version von Half-Life.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Valve Index
Artwork von Valve Index (Bild: Valve)

Auf einer frisch freigeschalteten Webseite hat Valve Ende März 2019 das Foto eines Virtual-Reality-Headsets mit dem Schriftzug "Valve Index" veröffentlicht. Das ist im Augenblick alles, was es dazu an offiziellen Informationen gibt. Ein paar Schlüsse lassen Bild und Hintergrundwissen aber zu. Zum einen fällt auf, dass es keinerlei Hinweise auf HTC gibt. Valve vermarktet zusammen mit dem taiwanesischen Technologieunternehmen das 2015 veröffentlichte Headset HTC Vive. Allerdings: Während Valve die Vive-Hardware und -Software zeitweise aktiv auf Messen präsentiert hat, ist HTC in letzter Zeit so gut wie gar nicht mehr damit aufgetreten.

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Technische Spezifikationen von Index liegen nicht vor. Allerdings lassen sich auf dem Bild mutmaßlich mehrere Kameras erkennen, was bedeuten dürfte, dass das Gerät das sogenannte Inside-out-Tracking beherrscht - also die Positionsbestimmung im Raum ohne externe Sensoren. Dazu reichen im Normalfall vier Kameras aus, Konkurrent Oculus hat sich für seine gerade angekündigte Rift S aber für fünf Kameras entschieden, weil das mehr Präzision bieten soll. Es gab aber auch schon Hinweise darauf, dass Valve weiter auf sein Lighthouse-Tracking mit einer externen Basisstation setzen will.

Index verfügt auf der Unterseite über einen Schieberegler, mit dem sich vermutlich der Abstand der Linsen an den Abstand der Augen des Nutzers anpassen lässt. Diese Funktion fehlt übrigens Rift S - was Palmer Luckey, der inzwischen aus dem Unternehmen ausgeschiedene Gründer von Oculus, gerade in einem Blogbeitrag heftig kritisiert hat. Für rund 30 Prozent der Anwender mit relativ eng stehenden Pupillen - er eingeschlossen - sei Rift S wegen des festen Linsenabstands nicht nutzbar. Oculus sagt, dass die notwendige Anpassung per Software vorgenommen werden könne.

Von Kameras und Schieberegler abgesehen gibt es keine weiteren gesicherten Informationen zu Index. Der Rest ist Spekulation: Bereits im November 2018 hieß es, dass Valve an einem Headset mit besonders weitem Sichtfeld arbeitet, nämlich mit 135 Grad statt der sonst meist üblichen rund 100 Grad. Außerdem soll Valve an eigenen Knuckles-Eingabegeräten arbeiten. Vor allem aber war aus der Gerüchteküche zu hören, dass Valve an einem neuen Teil von Half-Life speziell für sein Headset arbeitet.

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Hotohori 01. Apr 2019

Ich hab meine Rift so auch um 2m verlängert, reichte mir hier auch, aber Witzigerweise...

Hotohori 01. Apr 2019

Hast du denn exakt von Pupillen Mitte zu Pupillen Mitte gemessen? Auch wichtig: nicht...

Hotohori 01. Apr 2019

Was aber auch noch nicht ausgereift ist und Foveated Rendering wird bereits genutzt, das...

CptSparky 01. Apr 2019

Ha ha, ich lach mich tod ;)



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