Orientierungshilfe: Wie Webseiten Nutzer tracken dürfen - und wie nicht

Für viele Anbieter dürfte es schwierig werden, ihre Nutzer wie bisher zu tracken. In monatelangen Beratungen haben die deutschen Datenschützer eine 25-seitige Orientierungshilfe zum DSGVO-konformen Tracking ausgearbeitet.

Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti veröffentlicht am
Anbieter sollen die Spuren von Nutzern nicht mehr ohne deren Einwilligung verfolgen dürfen.
Anbieter sollen die Spuren von Nutzern nicht mehr ohne deren Einwilligung verfolgen dürfen. (Bild: Pixabay)

Längst ist es nicht mehr nur das einsame Cookie, das ein Website-Anbieter im Browser des Nutzers ablegt. Es sind Dutzende von Cookies und Trackern, die das Nutzerverhalten auswerten, um die gesammelten Informationen zu werbetauglichen Profilen zusammenzustellen. Für viele Anbieter dürfte es künftig schwieriger werden, solche Tools wie bisher auf ihrer Website einzusetzen und Nutzer mit Do-Not-Track-Einstellungen auszuschließen. Nach Ansicht der deutschen Aufsichtsbehörden ist die bisherige Praxis nicht mit der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vereinbar. Eine 25-seitige "Orientierungshilfe" (PDF) soll den Anbietern von Telemedien nun die Einschätzung erleichtern.


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