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HTC: Vive Focus Plus hat 6DoF-Controller

Das Plus kennzeichnet die zusätzlichen Eingabegeräte für das Vive Plus: HTC verkauft das autarke VR-Headset ab April 2019 mit Controllern mit sechs Freiheitsgraden (6DoF), bisher klappte nur 3DoF wie beim Oculus Go.

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Vive Focus Plus mit 6DoF-Controllern
Vive Focus Plus mit 6DoF-Controllern (Bild: HTC)

Auf das Vive Focus folgt das Vive Focus Plus: So nennt HTC die Version des Virtual-Reality-Headsets für Geschäftskunden, dem die beiden Controller mit sechs Freiheitsgraden (6DoF) beiliegen. Das bisherige Modell wird hingegen mit einem einzelnen 3DoF-Eingabegerät ausgeliefert, wir können damit also nicht in die Tiefe greifen, sondern nur Objekte anvisieren. Die ursprüngliche Version kostet 600 US-Dollar vor Steuern respektive 700 Euro hierzulande inklusive Steuern, die neue wird ab dem 15. April 2019 in Nordamerika für 800 US-Dollar verkauft.

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Die 6-DoF-Controller nutzen ein Ultraschallverfahren von Ultrasonic plus klassische IMU-Sensoren (Gyroskop und Beschleunigungssensor) zur Positionserkennung. Laut HTC liegt der Tracking-Bereich horizontal bei 180 Grad und vertikal bei 140 Grad, was ungefähr dem entspricht, was auch Lenovos Mirage Solo schafft. Das VR-Headset selbst nutzt zwei OLED-Pentile-Panels mit 1.440 x 1.600 Pixeln pro Auge bei 75 Hz sowie einem Sichtfeld von 110 Grad und integriert zwei Kameras für das Inside-out-Tracking, es sind also keine externen Sensoren notwendig. Im Inneren steckt ein Snapdragon 835.

HTC positioniert das Vive Focus Plus im Enterprise-Segment, weshalb die Software unter anderem einen Kiosk-Modus unterstützt und die Option, mehrere VR-Headsets in einem Schwung einzurichten. Später soll noch die Möglichkeit folgen, die Geräte per Remote-Zugriff mit neuen Inhalten zu versorgen und das Android-Betriebssystem samt Apps zu verschlüsseln. Der Hersteller gibt zwei Jahre Garantie, zudem sind zwei Pakete erhältlich, um die erworbenen Vive Focus schnell zu ersetzen oder zu reparieren.



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ms (Golem.de) 26. Mär 2019

Das Quest gibt es noch nicht und es richtet sich an Consumer statt an Enterprise.

Hannes84 26. Mär 2019

Ernsthaft, mir fällt keine Anwendung ein die man mit einem Oculus Produkt nicht günstiger...


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