
Vodafone bringt 5G nun in größere zusammenhängende Flächen. Die Diskussionen der Politiker könne man dabei nicht abwarten.

Vodafone erreicht in Europa bereits sehr hohe Datenraten im Kabelnetz und das im Upload und im Download. Ausrüster für das Großprojekt ist Huawei.

Verbände und die Deutsche Telekom haben sich auf die freiwillige Weiterführung von Call-by-Call und Pre-Selection verständigt. Es gibt immer noch Nutzer dieser Sparvorwahlen.

Wenn die Mobilfunkbetreiber nicht bis Jahresende ICE-Strecken und Autobahnen komplett mit LTE versorgen, drohen Strafen. Bayerns Wirtschaftsminister kuscht nicht wie andere vor den großen Konzernen.

Die Kabelnetzbetreiberbranche will 10G oder 10 Gigabit Full Duplex DOCSIS (10g FDX) erreichen. Das werde nicht ganz einfach, geben Tele Columbus und Vodafone zu, sei aber zu schaffen. Mit mehr Glasfaser.

Für Vodafone ist das Kabelnetz in Deutschland nun wichtiger als das Mobilfunk-Netz. Zugleich erneuerte der Deutschland-Chef in Berlin die Gigabit-Beteuerungen des Mobilfunkanbieters.

Mit ihrem Masterplan Ladeinfrastruktur will die Bundesregierung die Errichtung privater und öffentlicher Ladepunkte beschleunigen. Das Papier erkennt zumindest viele Probleme der Elektroauto-Fahrer. Doch es gibt auch einige Lücken.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

Tele Columbus geht einen Schritt nach vorn und setzt auf Glasfaserausbau seiner Netze. Diese wolle man für andere Partner öffnen.

Huawei belohnt die Beschäftigten für ihre Energie und den Widerstand, die sie gegen den US-Boykott entwickeln. Die Teams, die den Schaden minimieren, können sich zusätzlich über 285 Millionen US-Dollar freuen.

Jetzt hat auch die Telefónica Deutschland ein 5G-Netz in Berlin eingeschaltet. Doch es ist nur ein kleines Campusnetz.

Vodafone ist mit seinen Gigabit-Zugängen im Kabelnetz erfolgreich. Allerdings ist die Gigabitnutzung gerade im ersten Jahr auch günstiger. Der Gesamtkonzern hebt die Gewinnprognosen für das laufende Geschäftsjahr an.

Der frühere Bundesminister Röttgen hat den Leiter Group Security der Deutschen Telekom erst zu seiner Huawei-Anhörung ein- und dann wieder ausgeladen. Offenbar war der Standpunkt von Thomas Tschersich nicht erwünscht.

Vodafone will durch Bündelprodukte günstiger werden. Derzeit steigen nach Unternehmensangaben pro Tag bis zu 1.000 Kunden von DSL auf das Kabelnetz um.

Auf der Webseite der Telekom werden die Tarife Magenta Mobil Prepaid mit 5G-Geschwindigkeiten beworben - dabei hat das Unternehmen die 5G-Nutzung für seine Prepaid-Tarife noch gar nicht freigeschaltet. Bei den Angaben handelt es sich um einen Fehler.

Rocket Internet hat sich für 320 Millionen Euro bei United Internet eingekauft. Beide Firmen haben Anteile an dem Kabelnetzbetreiber Tele Columbus.

Im Bundestag wurde trotz einer Entscheidung der Kanzlerin noch einmal die Huawei-Frage bei 5G diskutiert. Kein einzelner Staat und auch keine einzelne Firma könne allein solche Systeme beherrschen, betonte ein Experte.

Um die Auflagen für den Ausbau zu erfüllen, werden die drei Netzbetreiber zusammen Standorte errichten und anschließen. Auch United Internet ist eingeladen, die Funklöcher zu schließen.

Die nächsten 60 Starlink-Satelliten stehen zum Start bereit, nachdem in diesem Jahr ungewöhnlich wenige Raketen gestartet sind - nicht nur von SpaceX. Die Flaute hat SpaceX selbst verursacht und einen Paradigmenwechsel in der Raumfahrt eingeläutet.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Die großen Verbände wollen die gesetzlich garantierte Routerfreiheit in Deutschland zu Fall bringen. Auch die Telekom ist hier führend beteiligt.

Vodafone bietet mit Callya Black einen neuen Prepaid-Tarif an, der ein großes Datenpaket beinhaltet: Nutzer stehen 50 GByte für vier Wochen zur Verfügung. Außerdem gibt es SMS- und Telefonie-Flatrates sowie 500 Inklusiv-Einheiten für Gespräche und SMS ins EU-Ausland.

Fast dreimal so viele Bewerbungen wie freie Plätze hat die Telekom auf ihre Gratisaktion "Wir jagen Funklöcher". Doch aus einigen Bundesländern gibt es fast gar kein Interesse.

Die Bundesnetzagentur legt die Ergebnisse der Messungen mit der Funkloch-App vor. Hier wird auch anhand von 160 Millionen Messpunkten klarer, wo es kein Netz gibt.

Die Telekom kann den Gewinn und Umsatz stark steigern. Die Jahresprognose wurde angehoben. Die Deutsche Telekom stehe voll unter Dampf, sagte Konzernchef Höttges. Für den Kauf von Sprint steht eine Entscheidung an.

Die CSU will von den Netzbetreibern beim Mobilfunk mehr Taten sehen, nicht nur Lückenschlüsse. Sonst werde nationales Roaming zwingend verordnet.

Huawei will zusätzlich zur Offenlegung des Quellcodes vertraglich zusichern, dass es keine Hintertüren in seinen 5G-Produkten gibt. Damit wird auf Versuche reagiert, die Entscheidung der Kanzlerin gegen ein Verbot doch noch zurückzurollen.

Die Provider im Netz der Telefónica gewinnen überraschend den Connect-Test der Discount-Mobilfunktarife. Doch einige wichtige Anbieter wurden nicht berücksichtigt.

Unitymedia hat bislang seinen Kunden für Gigabit-Zugänge im Monat 100 Euro berechnet. Jetzt fallen die Preise auf die Vorgaben von Vodafone.

Googles eigener Nest Wifi wird eine Quality-of-Service-Funktion bieten, die den Traffic von Google Stadia priorisiert. Das soll die Latenzen zwischen den Servern des Unternehmens und dem heimischen Gerät verringern. Dem steht aber theoretisch die Beschränkung auf WLAN bei Nest-Access-Points im Weg.

Die Deutsche Telekom testet Gigabit mit Funk auf der letzten Meile. Das funktioniere zwar sehr gut, benötige aber eine "sehr" direkte Sichtverbindung ohne jede Unterbrechung, erklärt Technikchef Walter Goldenits.

Um gefälschte von echten Inhalten zu unterscheiden, könnte zukünftig ein Blick in die Metadaten eines Fotos genügen. Mit einem neuen System will Adobe Urheber und dokumentierte Veränderungen an Inhalten dauerhaft mit Dateien verknüpfen.

Nach einem erfolgreichen Crowdfunding ist der modulare Router Turrix Mox nun auch frei im Handel erhältlich. Der Router der Macher vom Cz.nic kann durch Module etwa um WLAN oder Ethernet-Anschlüsse und SFP erweitert werden und nutzt ein freies Betriebssystem.

Die Fritzbox 6591 Cable für den Einsatz in Gigabit-Kabelnetzen ist seit Mai im Handel erhältlich. Wir haben getestet, wie schnell Vodafone mit Docsis 3.1 tatsächlich Daten überträgt und ob sich der Umstieg auf einen schnellen Router lohnt.
Ein Praxistest von Friedhelm Greis

Sunrise vergleicht seinen 5G-Ausbau mit der Swisscom. Deren 5G Wide sei nicht viel besser als 4G. Es geht um die "richtigen" Frequenzbereiche.

Laut einem Experten von Huawei braucht Deutschland deutlich mehr neue Mobilfunkstandorte. Eine Zone in China mit weniger als einem Prozent der Fläche Deutschlands habe fast halb so viele Standorte wie ganz Deutschland.

Der Mobilfunk will eine Digitale Dividende III, also das Spektrum, in dem bisher DVB-T2 arbeitet. Der Rundfunk ist strikt dagegen. Auf der Weltfunkkonferenz will die deutsche Delegation das irgendwie zusammenbringen.

Whatsapp hat den Trojaner-Hersteller NSO verklagt. Dieser soll 1.400 Whatsapp-Nutzer gehackt haben. Laut Reuters waren darunter neben Journalisten und Menschenrechtsaktivisten auch hochrangige Regierungsbeamte aus mindestens 20 Staaten. Laut NSO wurden nur Kriminelle und Terroristen angegriffen.

Die App Satellite bietet unter Android eine wichtige neue Funktion. Einiges mehr ist noch geplant, damit die App eine vollwertige Alternative zur SIM-Card wird.

China zieht seinen 5G-Start auf diese Woche vor. Der Handelskrieg mit den USA dürfte zu der Änderung des Zeitplans geführt haben. Viele Großstädte sind bald weitgehend abgedeckt.

Bundesnetzagentur und Bundesfinanzministerium haben sich auf die Preise für lokale 5G-Frequenzen geeinigt. Die Vorstellungen von hohen Gebühren wurden aufgegeben.

Telefónica hat eine Kooperation mit Tele Columbus geschlossen, was dem Kabelnetzbetreiber guttun sollte. Damit will der Anbieter seinen Rückzug aus einem eigenen Festnetz ausgleichen.

Mit der Nachrichtenplattform Wikitribune hat Wikipedia-Gründer Jimmy Wales bislang keinen großen Erfolg gehabt. Nun will er daraus eine Art Facebook-Konkurrenz machen.

Für die 2020 erscheinende iPhone-Generation scheint Apple wie erwartet das Snapdragon X55 einzusetzen. Das 5G-Modem von Qualcomm schafft bis zu 7 GBit/s im Downstream und ist Apples notgedrungene Wahl.

Die Bundesregierung will nicht jedes Funkloch in Deutschland schließen. Aber für bis zu 5.000 unrentable weiße Flecken will der Bund finanzielle Mittel zum Mobilfunkausbau bereitstellen.

In 1.400 Fällen soll der Trojaner-Hersteller NSO eine Sicherheitslücke in Whatsapp für die Installation der Spyware Pegasus genutzt haben. Unter den Opfern sind Menschenrechtsaktivisten und Journalisten. Der Trojaner-Hersteller muss sich nun vor Gericht verantworten.

Das Bundesfinanzministerium drängt angeblich auf höhere Lizenzgebühren bei lokalen 5G-Netzen. Doch laut Kanzlerin Angela Merkel sollen sich die Investitionen lohnen.

Im Kampf gegen Cyberangriffe wünschen sich die Nachrichtendienste mehr Befugnisse. Während der Verfassungsschutz mehr Daten abgreifen möchte, sieht sich der BND für Hackbacks gerüstet.

Razers neuer Junglecat-Controller lässt sich wie bei Nintendos Handheld Switch seitlich an einem Smartphone befestigen oder zu einem Gamepad umfunktionieren. Wirklich sinnvoll ist das System aber lediglich mit Spezialhüllen, die es in Europa nur für drei Smartphones geben wird.

Der Bundesnachrichtendienst warnt vor einer uneingeschränkten Beteiligung des chinesischen Ausrüsters Huawei am Aufbau des 5G-Netzes. Möglicherweise könnte dies gesetzlich geregelt werden.

Reisende mit deutschem Mobilfunkvertrag können unabhängig vom Ausgang des Brexit-Dramas auch in Zukunft ihre Mobilfunkleistung ohne Roaming-Gebühren in Großbritannien nutzen. Das ist zumindest für die drei deutschen Mobilfunknetzbetreiber gesichert.

Eine Digitale Dividende III gibt es laut Angaben eines Experten vom Bayerischen Rundfunk nicht. Die Mobilfunk-Betreiber sollen ihre Netze mit den bestehenden Frequenzen ausbauen.