SpaceX: Starlink-Internet kostet 99 Euro - basta!

Gestaffelte Tarife seien kompliziert und unübersichtlich, sagt eine SpaceX-Managerin. Deshalb gibt es für Starlink einen Einheitstarif.

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SpaceX-Managerin Gwynne Shotwell: Starlink hat keine Volumenbegrenzung.
SpaceX-Managerin Gwynne Shotwell: Starlink hat keine Volumenbegrenzung. (Bild: Kimberly White/Getty Images for Vanity Fair)

Keine Tarifwirrwarr bei Starlink: Den Satelliteninternet-Dienst von SpaceX gibt es nur zum Einheitspreis. Ein gestaffeltes Tarifmodell sei nicht geplant, sagte Gwynne Shotwell, die das operative Geschäft des US-Raumfahrtunternehmens leitet.

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"Ich denke nicht, dass wir den Kunden gestaffelte Preise anbieten werden", sagte Shotwell in einer Online-Diskussion bei der Veranstaltung Satellite 2021: LEO Digital Forum, wie der US-Fernsehsender CNBC berichtet. "Wir werden versuchen, es so einfach und transparent wie möglich zu halten, daher gibt es im Moment keine Pläne für eine Preisstaffelung für Kunden."

Starlink hat kein Datenlimit

Mit 99 US-Dollar im Monat ist Starlink für deutsche Verhältnisse recht teuer. Die Hardware kostet zusätzlich einmalig 499 US-Dollar. Dafür hat der Dienst keine Volumenbegrenzung. Andere Provider in den USA haben ein Datenlimit festgelegt und verlangen bei Überschreitung eine Nachzahlung, die zu den vergleichsweise hohen Grundkosten dazukommt.

Starlink ist eine Satellitenkonstellation, über die schnelles Internet überall auf der Erde verfügbar werden soll. Aktuell besteht die Konstellation aus rund 1.200 Satelliten. In der vollständigen Ausbaustufe sollen es 12.000 Satelliten sein. Der Dienst ist laut SpaceX-Chef Elon Musk "am besten für Gebiete mit geringer bis mittlerer Bevölkerungsdichte geeignet."

In den USA wird Starlink getestet

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Seit Anfang des Jahres kann der Dienst vorbestellt werden. Ende Oktober vergangenen Jahres startete in den USA ein Betatest. Nutzer berichten dabei von Ausfällen

Die Datenraten sollen laut SpaceX zwischen 50 und 150 MBit/s liegen, Latenzen zwischen 20 und 40 Millisekunden betragen. Die Bundesnetzagentur hat den Dienst geprüft und dabei Übertragungsgeschwindigkeiten von etwa 100 MBit/s im Downlink und 25 MBit/s im Uplink gemessen, bei einer mittleren Latenz von etwa 40 Millisekunden.

Elon Musk: Wie Elon Musk die Welt verändert - Die Biografie

Musk hat angekündigt, die Übertragungsgeschwindigkeit im Laufe dieses Jahres und die Abdeckung im kommenden Jahr zu verbessern: Zum Start des Feldtests gab es die beste Abdeckung zwischen dem 45. und 55. Grad nördlicher Breite. Das entspricht in Europa in etwa dem Bereich zwischen Mailand im Süden und Kopenhagen im Norden. 2022 soll Starlink überall auf der Erde erreichbar sein.

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treysis 17. Apr 2021

Warum muss der Preis nach der verfügbaren Bandbreite gestaffelt sein?

treysis 12. Apr 2021

Es geht darum, dass sich die Anlage selbst von Schnee befreit. Und doch, soweit ich wei...

berritorre 09. Apr 2021

Ja, das kommt vor. Es klang halt witzig. ;-)

Paule 09. Apr 2021

Die Zählweise stimmt aber schon, denn sie könnten ja jederzeit Gigabit vom...



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