LTE Small Cells: Telekom macht Litfaßsäulen zu Mobilfunkantennen

Small Cells sollen in Berlin das LTE-Netz verbessern. Die Telekom bringt so 150 MBit/s im Umkreis von bis zu 200 Metern.

Artikel veröffentlicht am ,
Telekom-Sprecher Georg von Wagner zeigt die neue Macrozelle.
Telekom-Sprecher Georg von Wagner zeigt die neue Macrozelle. (Bild: Deutsche Telekom/Screenshot: Golem.de)

Die Deutsche Telekom errichtet mit Ilg Außenwerbung 200 Litfaßsäulen mit LTE-Small Cells. Das gab das Unternehmen am 30. März 2021 bekannt. Angaben zum Lieferanten der Mobilfunktechnik machte die Telekom auf mehrmalige Nachfrage nicht. Damit ist davon auszugehen, dass es sich um Huawei handelt. "Viele unterschiedliche Firmen beliefern uns dazu", sagte Telekom-Sprecher Georg von Wagner.

Stellenmarkt
  1. Product Owner (w/m/d)
    pro aurum GmbH, München
  2. IT Systemingenieur (m/w/d) M365 Providermanagement
    R+V Allgemeine Versicherung AG, Wiesbaden
Detailsuche

Lasse Tiede, Projektleiter der Telekom für die Kooperation mit Ilg, sagte: "Der Einbau von Mobilfunkkleinzellen in Litfaßsäulen soll in erster Linie die Kapazität unseres Mobilfunknetzes erhöhen. Der Strom und die Glasfaseranbindung kommen unten aus dem Boden der Litfaßsäulen. Die Antenne ist im Deckel montiert. Wir setzen hier in erster Linie Rundstrahler ein. Haben aber auch gerichtete Antennen im Einsatz." Die Systemtechnik sendet das Signal LTE auf einer Frequenz von 2,6 GHz mit einer Bandbreie von 20 MHz. Der Kunde erhält eine Datenrate von 150 MBit/s im Umkreis von bis zu 200 Metern. Später sei laut Tiede auch ein Einsatz mit 5G-Technik möglich.

Ilg Außenwerbung stellt für den Pilotversuch die Litfaßsäulen für den Einbau der Technik zur Verfügung und errichtet bis Jahresende die 200 Litfaßsäulen mit Small Cells. Der "nutzlose Innenzylinder" werde so "für Mobilfunktechnik oder ähnliche Anwendung sinnvoll genutzt", sagte Stefan Baumann von Ilg Außenwerbung. Damit bekommt die Litfaßsäule eine Tür und wird für die Wartung der Technik begehbar.

Frank Schramm, Referent Mobilfunk & IoT bei der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, erklärte: "Diese Small Cells bringen Mobilfunkkapazität dorthin, wo sie benötigt wird, ohne dass das Stadtbild darunter leidet."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Urheberrechtsverletzung
US-Marine muss Strafe an deutsche Firma bezahlen

Noch während der Lizenzverhandlungen installierte die US-Marine eine Software auf über 500.000 Rechnern. Sechs Jahre später muss sie dafür bezahlen.

Urheberrechtsverletzung: US-Marine muss Strafe an deutsche Firma bezahlen
Artikel
  1. Karmesin und Purpur: Nintendo entschuldigt sich für Probleme mit Pokémon
    Karmesin und Purpur
    Nintendo entschuldigt sich für Probleme mit Pokémon

    Schwache Grafik und trotzdem Ruckler: Viele Spieler ärgern sich über den technischen Zustand von Pokémon Karmesin/Purpur.

  2. Bayern: Arbeitszeit von mehr als 10 Stunden am Tag gefordert
    Bayern
    Arbeitszeit von mehr als 10 Stunden am Tag gefordert

    Die bayerische Arbeitsministerin plädiert für mehr Flexibilität am Arbeitsplatz und will mehr als zehn Stunden Arbeit pro Tag erlauben.

  3. EuGH: Google legt erneut Einspruch gegen Milliardenstrafe ein
    EuGH
    Google legt erneut Einspruch gegen Milliardenstrafe ein

    Google will keine 4,125 Milliarden Euro zahlen und zieht mit dem Fall vor den Europäischen Gerichthof. Es geht um Android.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 jetzt bestellbar • LG OLED TV (2022) 55" 120Hz 949€ • Mindstar: Geforce RTX 4080 1.449€ • Tiefstpreise: G.Skill 32GB Kitt DDR5-7200 • 351,99€ Crucial SSD 4TB 319€, HTC Vive Pro 2 659€ • Samsung Cyber Week • Top-TVs (2022) LG & Samsung über 40% günstiger [Werbung]
    •  /