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Telekom: Glasfaserausbau "wird eine Rieseninvestition"

Der lange herausgeschobene FTTH -Ausbau der Deutschen Telekom wird viel kosten. Gegenwärtig reichen aber noch 50 MBit/s, sagte Konzernchef Tim Höttges .
/ Achim Sawall
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Höttges zeigt sein neues Spielzeug auf der Hauptversammlung. (Bild: Deutsche Telekom / Screenshot: Golem.de)
Höttges zeigt sein neues Spielzeug auf der Hauptversammlung. Bild: Deutsche Telekom / Screenshot: Golem.de

Der Chef der Deutschen Telekom, Tim Höttges, hat auf der Hauptversammlung des Netzbetreibers die hohen Investitionen für FTTH (Fiber To The Home) betont. "Das wird eine Rieseninvestition, die vielleicht größte Investition in der Geschichte der Telekom" , sagte Höttges am 1. April 2021(öffnet im neuen Fenster) . Auch mit gleichzeitigem Video Conferencing, Home Schooling, Gaming und Streaming im Haushalt "reichen 50 MBit/s in den meisten Fällen vollkommen aus" , rechnete Höttges vor.

"Aber das Nutzungsverhalten wird sich ändern. Wir werden mehr Anwendungen sehen, die mehr Bandbreite brauchen." In den meisten Fällen liege es an der Heimvernetzung, wenn die Netzverbindung zu langsam sei, sagte Höttges. Er empfahl den Einsatz von Wi-Fi 6 und Mesh Routern, um diese internen Probleme zu lösen.

Höttges sei ein bekennender Netzinvestor: "In den vergangenen sieben Jahren haben wir allein in Deutschland 36 Milliarden Euro investiert. 30 Prozent mehr als in den sieben Jahren davor." Jetzt würden die Investitionen in Deutschland auf über 5,5 Milliarden Euro erhöht, wobei die Ausgaben für Frequenzen nicht mitgerechnet seien.

Telekom: Kein Platz für Rassismus und Sexismus

"Ohne die USA wäre die Glasfaserausbau in Deutschland sehr viel schwieriger." Dort bringt T-Mobile US nach der Übernahme von Sprint der Telekom hohe Einnahmen. "In den Jahren 2023 bis 2025 wird die T-Mobile bis zu 60 Milliarden Dollar an die Anteilseigner zurückgeben. Wie Sie wissen, gehören uns aktuell rund 43 Prozent. Auf die Deutsche Telekom entfallen also bis zu 26 Milliarden Dollar" , erklärte Höttges.

Wichtig für die Erreichung der Ziele seien die inneren Werte der Telekom: "Die Telekom tritt ein für eine Gesellschaft, in der Vielfalt und Inklusion selbstverständlich sind. Rassismus, Sexismus und Diskriminierung haben bei uns keinen Platz." Das "T" stehe für Teilhabe und die Vielfalt im Konzern sei verbindend.


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