3i Infrastructure: FTTH-Betreiber DNS:Net hat einen neuen Geldgeber
Der britische Investmentkonzern 3i Infrastructure übernimmt die Mehrheit an dem deutschen Netzbetreiber DNS:Net. Das gab das britische Unternehmen am 1. April 2021 bekannt(öffnet im neuen Fenster). DNS:Net will nun im Berliner Umland, Brandenburg und das angrenzende Sachsen-Anhalt mit Hilfe der Beteiligung und Banken in den kommenden Jahren 2,5 Milliarden Euro für den Glasfaserausbau investieren.
Erworben werden von 3i Infrastructure 60 Prozent an DNS:Net für den Preis von 182 Millionen Euro von der Deutschen Beteiligungs AG, einem Private Equity Fund und dem DNS:Net-Gründer Alexander Lucke, der bisher die Mehrheit der Anteile besaß(öffnet im neuen Fenster). Die Transaktion soll im Juni 2021 vollzogen werden.
DNS:Net-Sprecherin(öffnet im neuen Fenster) Claudia Burkhardt sagte Golem.de auf Anfrage, es sei "keine Übernahme. Das Unternehmen ist und bleibt inhabergeführt. Es geht hier um die Bereitstellung von Kapital in Form einer Beteiligungsgesellschaft. Das wird ordentlich Schwung in den Zeitkorridor bringen."
Gründer von DNS:Net will schneller ausbauen
Alexander Lucke, Gründer und CEO von DNS:Net, fügte hinzu: "Wir freuen uns, heute unsere Vereinbarung mit 3i Infrastructure zu unterzeichnen. In 3i haben wir den besten Partner gefunden, um unseren weiteren FTTH-Rollout zu beschleunigen. Wir planen eine sehr bedeutende Investition in die Glasfaserinfrastruktur, um Internet mit Gigabit-Geschwindigkeit für die Menschen bereitzustellen, beginnend in der Region Berlin/Brandenburg und in Sachsen-Anhalt."
Zu den Projekten, die derzeit umgesetzt werden, gehören die Orte Bernau, Michendorf, Nuthetal, Stahnsdorf, Schulzendorf, Zeuthen und Eichwalde im Berliner Umland sowie Gemeinden in Sachsen-Anhalt. Weitere Projekte sollen bald bekanntgegeben werden.
- Anzeige Hier geht es zur AVM FRITZ! Box 7590 bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.