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Tele Columbus: Glasfaser wird vom Keller in die Wohnungen verlängert

Tele Columbus hat einen neuen Besitzer und will 2 Milliarden Euro in Glasfaser investieren.
/ Achim Sawall
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So, das kommt ins Wohnzimmer: Netzausbau bei Tele Columbus (Bild: Tele Columbus)
So, das kommt ins Wohnzimmer: Netzausbau bei Tele Columbus Bild: Tele Columbus

Tele Columbus (Pyur) wird bestehende Fiber-To-The-Building-Zugänge in FTTH (Fiber To The Home) ausbauen. Das gab der zweitgrößte Kabelnetzbetreiber am 25. März 2021 in einem Rundschrieben an Wohnungsgesellschaften(öffnet im neuen Fenster) bekannt. "Wo heute die Glasfaser bereits bis in die Keller reicht, setzt Tele Columbus auf eine Vollglasfaserversorgung bis in die Wohnungen hinein (FTTH)" , erklärte das Unternehmen.

Sonst müsse die Glasfaser zumindest im Gebäude enden (FTTB). "In den kommenden zehn Jahren wollen wir etwa zwei Milliarden Euro investieren, um diese Ausbauziele zu erreichen. Damit erhöhen wir unter anderem die Bau- und Installationskapazitäten" , erklärte Tele Columbus zu seiner Fiber-Champion-Strategie.

Tele Columbus verliert weiter Kunden

Durch seinen neuen Besitzer Morgan Stanley Infrastructure sollte Tele Columbus in Zukunft mehr Geld für den Ausbau zur Verfügung haben. Für Tele Columbus sank die Zahl der Kabelfernsehkunden im Jahr 2020 weiter. Im vierten Quartal gab es(öffnet im neuen Fenster) erneut einen Rückgang der Kundenbasis beim Kabelfernsehen um 15.000. Zugleich stieg die Zahl der Internetkunden um 5.000.

Die Kernumsätze im vierten Quartal 2020 betrugen 121,6 Millionen Euro und sanken im Vergleich zum Vorjahr um 0,9 Prozent. Der Nettoverlust betrug 152,9 Millionen Euro. Die Investitionskosten (Capex) blieben im vierten Quartal 2020 im Jahresvergleich unverändert bei 54 Millionen Euro.

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Zum 31. Dezember 2020 meldete die Gruppe rund 3,3 Millionen angeschlossene Haushalte. Die Anzahl an angeschlossenen und auf Zwei-Wege-Kommunikation aufgerüsteten Haushalten erhöhte sich im vierten Quartal um 1.000 auf 2.367.000. Dies entspricht einem Anteil von 71 Prozent. Darüber hinaus versorgte das Unternehmen Ende Dezember 2.226.000 Endkunden, was einem Rückgang um 6.000 gegenüber dem Vorquartal entspricht.


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