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Telekom: Telefonie im ICE "genügt nicht den Ansprüchen"

Selbst wer im ICE der Deutschen Bahn im Handybereich sitzt, kann meist nicht ohne Unterbrechungen telefonieren.
/ Achim Sawall und dpa
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Ein Arbeiter misst, ob das Funksignal gut über die Strahlkabel von außen in den Fahrgastraum geleitet wird. (Bild: Deutsche Bahn)
Ein Arbeiter misst, ob das Funksignal gut über die Strahlkabel von außen in den Fahrgastraum geleitet wird. Bild: Deutsche Bahn

Ein hochrangiger Telekom-Manager hat zugegeben, dass die Mobilfunkversorgung im ICE nicht besonders gut ist. "Die Spracherfahrung entlang der ICE-Strecken entspricht nicht unseren Ansprüchen", sagte Technikchef Walter Goldenits am 25. März 2021 auf der Veranstaltung Netze-Update(öffnet im neuen Fenster). In diesem Punkt wolle man zusammen mit den anderen Akteuren besser werden.

Die Deutsche Bahn setzt neue Technik in und auf den Zügen ein, um das WLAN zu verstärken. Das teilte ein Bahn-Sprecher Golem.de am 15. März 2021 mit. "Die WLAN-Innenversorgung wird mit zusätzlichen Access Points und neuen Innenantennen verbessert. Für eine optimierte Zug-Land-Kommunikation integrieren wir einen zweiten Router mit zusätzlichen Außenantennen in die Züge."

Bahn: Ausbau verzögert sich

Der Ausbau des WLAN-Angebots in sämtlichen IC-Zügen der Bahn verzögert sich aber. "Eine Ausstattung aller für die Zuggattungen Intercity und Eurocity eingesetzten Intercity-Wagen mit WLAN wird nach aktuellem Stand der DB AG coronabedingt erst 2022 abgeschlossen sein", heißt es in einer Antwort des Bahn-Beauftragten der Bundesregierung, Enak Ferlemann (CDU), auf eine Anfrage des FDP-Bundestagsabgeordneten Torsten Herbst. Zuerst hatte die Rheinische Post(öffnet im neuen Fenster) darüber berichtet. Bislang war das Ziel, den Ausbau bis Ende 2021 abzuschließen. Laut Ferlemann sind derzeit knapp 60 Prozent der rund 1.300 IC-Wagen entsprechend umgerüstet.

Aufgrund der Coronakrise hätten Beschäftigte anderer Unternehmen, die für den Ausbau zuständig sind, nur bedingt Zugang zu den eigenen Werkstätten gehabt, sagte Personenverkehrsvorstand Berthold Huber am Donnerstag in Berlin. "Deswegen haben wir ganz bewusst aus Infektionsschutzgründen die Ausstattung der IC-Züge etwas nach hinten geschoben, damit wir das Infektionsrisiko in den Werkstätten so klein und gering wie möglich halten."


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