Ein eigenes Mobilfunknetz für die nordkoreanische Führung: Was nach einem merkwürdigen Statussymbol klingt, soll die Sicherheit der Regierungskommunikation in dem abgeschotteten Land erhöhen.
Huawei hat die Entwicklung der neuen Mobilfunktechnik 5G schon weitgehend abgeschlossen. Ericsson redet über Datenraten von 1 GBit/s und mehr mit LTE-Advanced. Doch am 5G-Start im Jahr 2020 ändert sich dadurch nichts.
Die Deutsche Telekom hat als erstes Unternehmen etwas darüber verraten, was sie mit den neuen LTE-Frequenzen machen will: Die 1500-MHz-Frequenzen sollen den LTE-Downstream verstärken. Vodafone will noch nichts dazu bekanntgeben.
Zusammen mit Huawei hat die Telekom in Berlin drei Frequenzen mit 3CA gebündelt und will 375 MBit/s erreicht haben. Das Smartphone von Samsung brauchte dazu nur eine spezielle Software.
Ist die BND-Außenstelle im schwäbischen Gablingen eine riesige "Metadatenmühle" oder nur ein Elefantenkäfig für Kurzwellensignale? Vor dem NSA-Ausschuss zeigte sich der Dienststellenleiter als wortkarge Mimose, die aber auch gut austeilen kann.
Die Bundesnetzagentur startet erneut eine Messung zur realen Datenübertragungsrate in Deutschland. Dass die Werte stark unter den Werbeversprechen der Betreiber liegen, haben frühere Messungen belegt. Geändert hat die Behörde daran nichts.
Drillisch hat bei Simply eine günstige Allnet-Flat im Angebot: Mit LTE und einem Datenpaket von 500 MByte kostet sie 9,99 Euro. Doch wenn die Daten aufgebraucht sind, wird automatisch kostenpflichtig nachgebucht.
Streamingdienste wie Netflix und Amazon Video sowie digitale Videorekorder verdrängen zunehmend das lineare Fernsehen. Das ergab eine Studie, die die TV-Kabelnetzbetreiber bezahlt haben.
In China ist Cisco seit dem NSA-Skandal ziemlich am Boden, und Huawei übernimmt mehr und mehr Anteile auf dem Servermarkt. Jetzt soll Cisco offenbar ein Bündnis mit der staatlichen chinesischen Inspur Group helfen.
Erstmals seit Beginn der Selektorenaffäre hat sich Kanzleramtschef Peter Altmaier ausführlich der NSA-Debatte gestellt. Auf einer Diskussion bei den Grünen verteidigte er die Arbeit der Geheimdienste und geriet einmal gehörig ins Schwimmen.
Auf innereuropäischen Flügen will die Lufthansa in zwei Jahren schnelles WLAN anbieten, das je nach Reiseflughöhe per Satellit oder über eine LTE-Verbindung realisiert wird. Dazu arbeitet die Lufthansa mit der Deutschen Telekom und Inmarsat zusammen.
Update Keine Status-Anzeige der Kontakte, eine überlastete Webversion und Probleme bei der Anmeldung im Desktop-Client: Der Messenger Skype hatte am Montag weltweit Probleme. Die Entwickler haben einen Netzwerkfehler gefunden.
Die Deutsche Telekom präsentiert am heutigen Freitag ihre künftige Public Cloud mit ihrem Partner Huawei in Schanghai: Beide seien "sehr mächtige Firmen mit einem gemeinsamen Ziel", sagte ein Telekom-Manager.
Qnap setzt weiter auf die Integration von AMD-Prozessoren in seine NAS-Systeme. Neuerdings gibt es nun auch für Unternehmen mit Serverschrank entsprechende Rack-Systeme mit vier, acht oder 12 Schächten. Auch eine redundante Energieversorgung wird angeboten, 10-Gigabit-Ethernet (10GbE) ist Standard.
Das Ziel der Bundesregierung, bis zum Jahr 2018 alle Haushalte in Deutschland mit 50 MBit/s zu versorgen, setzt auf Zwischenlösungen und verbaut den Weg zum nachhaltigen Glasfaserausbau. So lautet die Kritik von Telekom-Konkurrenten, die Glasfaser statt Vectoring fordern.
Die deutschen Hersteller sind einer Studie zufolge für das hochautomatisierte Fahren gut gerüstet. Quereinsteiger könnten jedoch in Nischen autonome Autos schneller anbieten und der Industrie das Geschäftsmodell streitig machen.
Router von Cisco sind weltweit von Hackern mit einer spezialisierten Firmware angegriffen worden. Fireeye vermutet hinter den Angriffen staatliche Akteure wie Geheimdienste, nennt aber keine Namen.
Update Die Bundesregierung hat den Gesetzentwurf zur Abschaffung der Störerhaftung beschlossen. Während die SPD die Hürden für WLAN-Betreiber weiter senken will, zeigt sich die CDU mit den Plänen zufrieden.
Update Die Bundesregierung will automatisiertes und vernetztes Fahren auf fünf Handlungsfeldern vorantreiben. Ein gemeinsamer IT-Sicherheitsstandard soll Hackerangriffe verhindern. Zudem soll eine Verwertung von Nutzerdaten nur mit Zustimmung möglich sein.
Ein europäischer Festnetzbetreiber gehört zu den ersten, die G.fast getestet haben. Nun liegen Ergebnisse zu den tatsächlich erreichten Datenraten vor: Sie liegen unter den Angaben der Ausrüster, aber weit über dem, was VDSL2 bieten kann.
Die Regierung will am Mittwoch den Entwurf zur Abschaffung der WLAN-Störerhaftung beschließen. Nun warnt die IT-Branche vor den Auswirkungen des Gesetzes auf zigtausende Anbieter von Cloud-Diensten.
Die Vernetzung von Autos soll das Fahren sicherer machen. Doch die meisten Autofahrer lehnen eine solche Kommunikation ab. Verkehrsminister Dobrindt fordert bereits eine Verschlüsselungspflicht für Autodaten.
Damit Flüchtlinge mit Freunden und Verwandten in Verbindung bleiben können, bringen Freifunkaktivisten das Internet in deren Unterkünfte. Das Netz ist für die Flüchtlinge so wichtig wie die Versorgung mit Lebensmitteln und Kleidung.
Update Ein Festnetzbetreiber wird noch im vierten Quartal 2015 G.fast für 8,4 Millionen Haushalte anbieten. Ausrüster ist Alcatel-Lucent. Damit sind Datenraten von 1 GBit/s unterhalb einer Entfernung von 100 Metern möglich.
Qualcomms Snapdragon 820 wird der erste Smartphone-Chip mit Unterstützung für Cat12-LTE: Durch drei gebündelte 20-MHz-Carrier lassen sich bis zu 600 MBit pro Sekunde als Download-Rate erreichen.
Die Politik hat die Bedeutung des autonomen Fahrens für die deutsche Autoindustrie erkannt. Wichtiger als Teststrecken auf Autobahnen sind jedoch rechtliche Änderungen, die international durchgesetzt werden müssen.
Telekom-Konkurrenten setzen auf alternative Verlegetechniken der Glasfaser, um Kosten zu sparen. Diese sind Mini-Trenching, Verlegen in Abwasserrohren oder oberirdisch an Masten.
Das TV-Kabelnetz ist im Umbruch. Große Übernahmen und der Umstieg auf Docsis 3.1 verändern die Branche. Nun erwirbt Tele Columbus nach Primacom den nächsten Konkurrenten.
Sie reden nicht viel darüber, doch sie arbeiten daran: Die Kabelnetzbetreiber und der Standard Docsis 3.1. In diesen Tagen beginnen die letzten großen Interoperabilitätstests. Unitymedia ist bei den Vorbereitungen dabei.
Wie war es möglich, dass der BND ohne Wissen des Anbieters einen Netzknoten anzapfte? Der Sicherheitschef von Verizon Deutschland kann dem NSA-Ausschuss darauf keine Antwort geben. Der US-Mutterkonzern stellt sich taub.
Zähe Zeugenvernehmung im NSA-Ausschuss: Die erneute Befragung von BND-Mitarbeitern ergibt wenig neue Details und wirft zum Teil neue Fragen auf. Fehler werden zugegeben.
Kabel Deutschland arbeitet nach eigenen Angeben intensiv an dem neuen Standard Docsis 3.1, der eine Datenübertragungsrate von 10 GBit/s bieten soll. Die Technik soll rückwärtskompatibel sein.
Die Prüfung der umstrittenen NSA-Selektoren war offenbar schwieriger als erwartet. Erst Anfang November soll der Sonderbeauftragte dem NSA-Ausschuss seine Ergebnisse präsentieren. Unklar ist, wie viel er überhaupt öffentlich sagen darf.
Für lineares IP-TV und netzseitige Videorecorder sei der Kauf der Rechte viel zu kompliziert, klagen die TV-Kabelnetzbetreiber. Sie wollen eine Vereinfachung.
Hardware aus dem Ausland läuft mit DVB-T2 oft nicht. Käufer sollten auf ein spezielles Logo auf den Geräten achten, um HD-Fernsehen über die Antenne empfangen zu können. Bisher wurde DVB-T2 im Ausland mit dem älteren Standard MPEG4 (h.264) kombiniert.
Die Festnetze sollen in den nächsten Jahren fast alle auf eine Datenrate von 100 MBit/s bis 1.000 MBit/s ausgebaut werden, kündigte Huawei an. Der Netzwerkausrüster weiß, was die Betreiber derzeit machen, auch beim TV-Kabel.
Die Telefónica wehrt sich gegen den Vorwurf, in Aldi Talk gebe es eine Kostenfalle. Vielmehr müsse von einem Kostenschutz gesprochen werden. Betroffene dürften nicht mehrere SMS des Kundendienstes ignorieren.
Ifa 2015 Congstar krempelt seine Vertragstarife für Mobilfunk um. Die Summe der Basistarife wird halbiert, aber mit den passenden Optionen gibt es dann doch wieder sechs Varianten.
Die Verschmelzung von Auto und Handy ist nach Ansicht der Autoindustrie der große Trend bei der Digitalisierung. Von der Politik erwarten sich die Unternehmen mehr Unterstützung für das autonome Fahren.
Medienanstalten und Branchenvertreter sind sich relativ einig, dass die Analogabschaltung im TV-Kabelnetz in drei Jahren kommt. Doch die verbliebenen Analognutzer haben keine Lust zum Wechseln.
Die Daten auf WLAN-Festplatten der Firma Seagate können von unberechtigten Nutzern ausgelesen oder manipuliert werden. Schuld sind undokumentierte Telnet-Services mit Standardpasswort und weitere Sicherheitslücken. Eine aktualisierte Firmware des Herstellers steht bereits zur Verfügung.
Bundeswirtschaftsminister Gabriel soll die Gespräche von Telekom und Bundesnetzagentur über exklusives Vectoring stoppen. Das fordern Breko, Vatm und Buglas in einem Brief, der Golem.de vorliegt.
Wer beim Aldi Talk Paket 300 die Aufladeoption "unter fünf Euro" setzt, geht in eine Kostenfalle, weil bei einem Prepaid-Guthaben zwischen 5 und 7,98 Euro der Paketpreis nicht mehr abgebucht werden kann. Aldi beendet die 300-Flatrate und rechnet dann zum rund zehnmal teureren Basistarif ab, behaupten Verbraucherschützer.
Es ist ein Paradox: Autonome Autos müssen auch ohne Netzverbindung unfallfrei fahren, sollen aber mit internetbasierten Diensten vollgestopft werden. Mit solchen Sicherheitsfunktionen steigt aber die Gefahr von gefährlichen Hacks.