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Sensoren: Huawei und Telekom testen Internet of Things in Bonn

Die Telekom probiert in Bonn das Internet der Dinge in ihrem Netz, um die Kommunikation mit Sensoren zu ermöglichen. Schmalbandiges IoT könne als Software-Upgrade eines SingleRAN-Netzes implementiert werden, erklärte Huawei.
/ Achim Sawall
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Telekom Landgrabenweg Bonn (Bild: Telekom)
Telekom Landgrabenweg Bonn Bild: Telekom

Die Deutsche Telekom hat in ihrem Netz zusammen mit Huawei das schmalbandige Internet der Dinge getestet (Narrow Band Internet of Things, NB-IoT). Das gab der Betreiber am 28. Oktober 2015 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Von Huawei wurde die Ausrüstung für den Versuch gestellt.

Dabei wurden die Basisstationen des Netzes über eigens entwickelte Software-Upgrades NB-IoT-kompatibel gemacht. Das Unternehmen habe sein "kommerzielles Netz für die Kommunikation mit Sensoren ausgerüstet" , sagte Bruno Jacobfeuerborn, Chief Technology Officer der Telekom. "Uns geht es um die Einführung von CIoT-Lösungen, die nicht auf firmeneigenen, sondern auf weltweiten Standards basieren." CIoT steht für Cellular Internet of Things.

Durch NB-IoT sollen niedrige Datenraten, lange Akkulaufzeiten und lange unbeaufsichtigte Betriebszeiten möglich sein. NB-IoT ermöglicht den Netzbetrieb in einem Spektrum von 200 kHz und erziele einen Versorgungsgewinn von 20 dB im Vergleich zu bestehenden mobilfunkgestützten Ausrüstungen. Im Rahmen des Feldversuchs, der im lokalen Netz der Telekom in Bonn durchgeführt wurde, wurde die Benutzerfreundlichkeit der Technik mit einem Parkleitsystem getestet. Schwerpunkt des Feldversuchs sei gewesen, die Leistungsfähigkeit der Technologie unter verschiedensten schwierigen Alltagsbedingungen nachzuweisen.

"NB-IoT kann via Software-Upgrade eines SingleRAN-Netzes implementiert werden, was die Kosten erheblich senkt" , sagte David Wang, President von Huawei Wireless Network. Diese Ausrüstung eignet sich für kleine Terminals, die über lange Zeiträume hinweg geringe Datenmengen austauschen.

Huawei hofft auf eine rasche Standardisierung bis Anfang 2016 und die Kommerzialisierung bis Ende 2016.


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