Bravia: Sony-Fernseher bei Kabel Deutschland froren ein

In dieser Woche konnten viele ältere Sony-Bravia-Fernseher bei Kabel Deutschland nicht mehr genutzt werden. Eine Umstellung an der Software bei Vodafone im Netz führte dazu, dass die Bilder einfroren.

Artikel von veröffentlicht am
Bravia-Fernseher
Bravia-Fernseher (Bild: Sony)

Eine Softwareumstellung im Netz hat dazu geführt, dass Kabel-Deutschland-Kunden ihre Sony-Bravia nicht mehr nutzen konnten. Das hat das Vodafone-Unternehmen Golem.de auf Anfrage bestätigt.

Sony erklärte auf seiner Webseite, Kabel-Deutschland-Kunden könnten Probleme mit ihren Bravia-Fernsehern feststellen. Betroffen seien Modelle aus dem Jahr 2010 und davor. Der japanische Hersteller zählt dort 180 Bravia-Modelle auf, die nicht mehr reagierten oder ein statisches Bild anzeigten. Betroffene sollten den Netzstecker des Fernsehers für etwa fünf Minuten aus der Steckdose ziehen und dann wieder einstecken. Alternativ könnte auch der Netzstecker gezogen und das Gerät nach erneuter Stromzufuhr auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden.

Änderungen am DVB-C-Signal

Vodafone-Sprecher Klaus Rosenkranz sagte Golem.de: "Wir haben am Mittwoch Kenntnis darüber erhalten, dass es bei einigen Sony-TV-Modellen zu den genannten Problemen gekommen ist." Auslöser seien kleinere Änderungen an dem digitalen TV-Angebot in der Nacht zum Mittwoch gewesen, wobei auch zusätzliche HD-Sender ins Kabelnetz eingespeist wurden. Vodafone habe in enger Zusammenarbeit mit Sony das aufgetretene Problem analysiert und konnte durch Änderungen am DVB-C-Signal eine Lösung für die Kunden erreichen. Seit gestern sei die Funktion der betroffenen Sony-TV-Geräte wieder gewährleistet.

"Unser Engineering testet jede Umstellung im Netzwerk vorab sehr gründlich mit verschiedensten TV-Modellen. Bei der Vielzahl von Herstellern und Modellen im Markt kann jedoch nicht jedes Modell vorab getestet werden. So kann ein solches Thema in sehr seltenen Fällen auch einmal im Test nicht auffallen", erklärte Rosenkranz.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Bautz 29. Okt 2015

Ich würde dann von einem Defekt ausgehen ... am Ende vom Kabelanbieter.

Lasse Bierstrom 25. Okt 2015

War dann aber einfach nur miese Qualität, und keine geplante Obszolenz (oder wie man...

Anonymer Nutzer 24. Okt 2015

Genau! Denn ein Mini PC hat mehr Performance und ruckelt vorallem nicht in Menüs UND...

Safran01 24. Okt 2015

@gehtjanx Die modernen TVs haben noch ein anderes Problem. Zieht man den Stecker so...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /