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Vectoring-Line-Card von Alcatel-Lucent
Vectoring-Line-Card von Alcatel-Lucent (Bild: Alcatel-Lucent)

Alcatel-Lucent: Vplus soll weit mehr bieten als Vectoring

Vectoring-Line-Card von Alcatel-Lucent
Vectoring-Line-Card von Alcatel-Lucent (Bild: Alcatel-Lucent)

Vplus können Netzbetreiber einsetzen, die aus Vectoring mehr herausholen wollen. Damit könne Endkunden eine höhere Datenrate bis zu 300 MBit/s geboten werden, so Alcatel-Lucent. Doch einige wichtige Angaben fehlen noch.

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Alcatel-Lucent richtet sich mit der Technologie Vplus an Netzbetreiber, die bereits VDSL2-Vectoring anbieten und einem Teil ihrer Kunden noch höhere Bandbreiten bieten wollen. Das gab der Netzwerkausrüster am 27. Oktober 2015 bekannt. Vplus verwendet eine höhere Frequenz als VDSL2: 35 MHz statt 17 MHz. Dadurch würden aggregierte Geschwindigkeiten von bis zu 300 MBit/s erreicht.

Vplus soll mit VDSL2 17a-Vectoring kompatibel sein. Alle Leitungen könnten vektorisiert werden.

Neue Kundenendgeräte (Customer Premises Equipment - CPE) von Alcatel-Lucent sollen die drei Technologien VDSL2, Vplus und G.fast unterstützen. Unklar ist, ob der Nutzer einen neuen Router braucht, wenn der Netzbetreiber Vplus einsetzt.

VDSL2-Vectoring eigne sich laut Alcatel-Lucent "in Gegenden mit einer hohen Dichte an Kunden in einem eher weitflächigen Teilnehmeranschluss-Bereich von bis zu 1.000 Metern". G.fast ziele auf kleinere Netzabschnitte von weniger als 300 Metern mit niedriger Teilnehmerdichte ab. "Genau dazwischen ist die Chance für höhere Geschwindigkeiten und Nutzerdichten. Bei Entfernungen zwischen 250 und 550 Metern erreicht Vplus bessere Leistungswerte als VDSL2 Vectoring und G.fast", erklärte der Ausrüster. Keine Angaben wurden zur Uploadgeschwindigkeit von Vplus gemacht. "Wie viel Bandbreite im Upstream tatsächlich möglich ist, hängt dann noch von den physikalischen Gegebenheiten ab, unter anderem der Entfernung zwischen KVZ und Endkunde und auch der Qualität des Kupferkabels", sagte eine Sprecherin Golem.de

Vplus verbinde bis zu 200 Kunden über einen Netzknoten. Damit würden zwölfmal mehr Kunden als bei G.fast versorgt.

Vplus verspricht 200 MBit/s bei Entfernungen bis zu 500 Metern und 300 MBit/s+ bei bis zu 250 Metern. Wenn die "letzte Meile" länger als 550 Meter ist, ließe sich die Strecke durch Verwendung von kleinen Vplus-KVZs oder von Micro-Netzknoten verkürzen.


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nicoledos 28. Okt 2015

Hier im Ort fast flächendeckend 16 Mbit. Ein Plattenbau-Wohngebiet hat VDSL, da rechnet...

Patrickkhb 27. Okt 2015

So schauts halt aus, wenn die Investoren zu geizig sind, das Baugebiet mit Breitband...



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