
Lokale Netzbetreiber können 5G-Netze mit einer einfachen Lösung von Ericsson errichten. Ob die Technik auch genutzt wird, ist eine andere Frage.

Der Bedarf beim Download wird laut einer Befragung der alternativen Netzbetreiber in Deutschland stark steigen. Im Upstream werden laut Breko nun 700 MBit/s erwartet.

Der Bitkom-Chef vertritt in einem Gastbeitrag den Standpunkt der Telekom und anderer Netzbetreiber. Lesenswert ist der Betrag dennoch, wegen einiger Informationen zum Netzausbau.

Ob sich die Bandbreiten aus 4G und 5G bündeln lassen, ist in der Branche umstritten. Der Standpunkt der Telefónica, dass dies derzeit nicht verfügbar sei, lässt sich so absolut nicht aufrechterhalten.

Die 5G-Frequenzversteigerungen solle so ablaufen, dass nur ein 5G-Netz in Deutschland entsteht, das wie in Schweden, Kanada oder Australien gemeinsam von allen Netzbetreibern ausgebaut wird. Das fordert ein stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen.

Broadcast und Unicast kommen zusammen, 5G soll auch Rundfunk aussenden können. Der Test dazu erreicht jetzt eine entscheidende Phase.

Der Ausbau von 5G dürfte erst nach den Jahren 2025 und 2033 flächendeckend werden. Die Planungen der Bundesnetzagentur reichen so weit und betreffen auch DVB-T2.

Laut Berechnungen der Telefónica wäre ein breiter 5G-Ausbau mit den bisher diskutierten Frequenzen praktisch unbezahlbar. In Deutschland wären dafür über 200.000 Mobilfunkstandorte erforderlich.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband kritisiert, dass die ländlichen Regionen schlecht mit 5G versorgt werden sollen. Die Versprechungen von ruckelfreiem Surfen und weniger Funklöchern könnten so nicht eingehalten werden

Microsoft erweitert sein Data-Box-Angebot um eine SSD und einen 1-Petabyte-Kasten. Kunden können auf den Datenträgern ihre Dateien speichern, verschlüsseln und per Post an Microsoft senden. Zwei weitere Systeme bringen die Datenmigration in die Cloud auch online voran.

Landkreistag und Bauernverband haben einen wohlüberlegten Plan vorgelegt, um 5G tatsächlich in die Fläche zu bringen. Mit dabei sind die digitale Dividende III und eine Rückerstattung der Kosten für den Ausbau.

Der langwellige Bereich unterhalb von 700 Megahertz soll für 5G frei gemacht werden, fordert die Telefónica. Doch das neue DVB-T2-Netz für Antennenfernsehen ist noch nicht einmal komplett ausgerollt.

Amazon und Microsoft intensivieren ihre Zusammenarbeit. Das Resultat: Noch in diesem Jahr sollen Kunden mit Hilfe von Echo-Lautsprechern über Alexa auch Skype-Nutzer anrufen können - und angerufen werden.

Deutschland steht kurz davor, die Bedingungen für ein neues 5G-Mobilfunknetz festzuschreiben. Huawei, der größte Netzwerkausrüster, hat dazu etwas zu sagen.

Bezahlbar ist ein flächendeckendes 5G-Netz in Deutschland nur im Frequenzspektrum unter 1 GHz. Mehr Spektrum unterhalb von 700 Megahertz wäre zukünftig laut Ericsson wünschenswert, doch da liegt DVB-T2.

Nokia verteidigt die Möglichkeiten von 5G in der aktuellen Diskussion um flächendeckende Netze. Auch im Bereich, in dem jetzt DVB-T2 aktiv ist, gebe es Möglichkeiten.

Die Markteinführung des Echo Connect lässt weiter auf sich warten. Mit dem Zubehör wird ein Echo-Lautsprecher zu einem Freisprechtelefon, mit dem über die normale Festnetzleitung telefoniert wird. Auch mit der Vorstellung neuer Alexa-Geräte gibt es dazu keine Neuigkeiten.

Nun meint auch der Kanzleramtschef Helge Braun zu wissen, dass ein ordentliches 5G-Netz nicht gebaut werden kann. Telefónica-Chef Haas fordert eine Digitale Dividende III.

Die Telekom will keine Konkurrenz von der Industrie bei 5G. Telekom-Deutschland-Chef Dirk Wössner möchte verhindern, dass dort eigene Netze aufgespannt werden.

Die App Satellite von Sipgate, mit der man ohne SIM-Karte über eine Handynummer telefonieren kann, kommt jetzt auch für Android als Beta für ausgewählte Nutzer. Zudem gibt es eine wichtige neue Funktion für iOS.

FritzOS 7 bringt viele Neuerungen, die eine Fritzbox zu einem noch vielfältigerem Gerät machen. Uns gefallen besonders der sehr einfach einrichtbare WLAN-Gastzugang und die automatisch erstellte Netzwerktopologie. Die noch immer nicht sehr ausgereifte NAS-Funktion ist aber erwähnenswert.
Ein Test von Oliver Nickel

Auch die SPD-Fraktion legt sich bei 5G mit der Bundesnetzagentur an. 50 MBit/s entlang von fahrgaststarken Bahnstrecken seien rückwärtsgerichtet.

Die Unions-Vize-Chefs und der Vorsitzende des Beirats der Bundesnetzagentur wollen die Bedingungen für die Vergabe der 5G-Frequenzen ändern. Höhere Abdeckung und eine verpflichtende Zulassung von MVNOs seien nötig. Deutschland werde sonst kein 5G-Leitmarkt.

Freenet sieht sich vom 5G-Netz ausgeschlossen. Der Mobile Virtual Network Operator führt eine lange Liste von Kritikern der Vergabebedingungen auf.

Das angeschlagene Unternehmen Tele Columbus baut sein Netz wieder aus. Firmenchef Timm Degenhardt will dort wachsen, wo sich die Kabelversorgung auf das reine Fernsehsignal beschränkt hat.

Ohne Glasfaser anzubieten, brauchen sich Firmen bei Wohnungsbaukonzernen kaum noch bewerben. Als eigener Akteur beim Netzausbau ist deren Bundesverband deshalb auch gegen das Diginetz-Gesetz.

Durch das Zusammengehen von Unitymedia und Vodafone könnten die Verträge mit der Wohnungswirtschaft neu verhandelbar werden. Der FRK will Auflagen für die Übernahme und hofft auf Möglichkeiten durch ein Sonderkündigungsrecht.

Die Telefónica und Samsung probieren in Hamburg 5G-Fixed-Wireless-Anschlüsse aus. Es geht darum, bei 26 GHz die Haushalte mit mehreren Gigabit zu versorgen.

Vodafone fürchtet, dass regionales Spektrum bei 5G eine Hintertür für einen vierten Netzbetreiber werde, der kaum investieren müsse. Die Bundesnetzagentur hat am Montag den Entwurf zu den Vergabebedingungen und Auktionsregeln für die 5G-Frequenzauktion vorgelegt.

Die Breitband-Förderung ist laut Landesdigitalisierungsminister Christian Pegel nicht gescheitert. Er erklärt, wie das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern das Bundesförderprogramm gehackt habe.

Der TV-Kabelnetz-Standard kann das Gigabit pro Sekunde liefern. Wichtig dabei ist, dass in der Kopfstation genug Bandbreite vorhanden ist.

Die Deutsche Telekom hat mit einer neuen Inbetriebnahme-Welle Vectoring für über 150.000 Haushalte im Angebot. Der Ausbau mit FTTC geht wöchentlich in großen Schritten weiter.

Mit Förderung durch die Kommunen schließt Bayern Funklöcher. Die Telekom hat das Programm begrüßt und ihre Pläne dargelegt.

Vor 15 Jahre habe niemand Mobilfunkantennen in der Nähe gewollt, nun wolle niemand mehr Funklöcher, klagt Markus Haas, Chef der Telefónica Deutschland. Auch mit 5G sei eine Flächendeckung nur unter bestimmten Bedingungen erreichbar.

In drei Jahren soll es in Deutschland flächendeckend Mobilfunkempfang geben. Das Bundesland Sachsen-Anhalt ist derzeit noch weit davon entfernt, wie eine App der CDU-Landtagsfraktion zeigt.

Zwei Jahre nach Pascal folgt Turing: Die GPU-Architektur führt Tensor-Cores und RT-Kerne für Spieler ein. Die Geforce RTX haben mächtige Shader-Einheiten, große Caches sowie GDDR6-Videospeicher für Raytracing, für Deep-Learning-Kantenglättung und für mehr Leistung.
Ein Bericht von Marc Sauter

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte urteilt über die Massenüberwachungsprogramme des britischen Geheimdienstes GCHQ. Die durch Snowden bekanntgewordene Internetüberwachung verletzt die Internetnutzer in ihren Rechten.

Wegen der geplanten Übernahme durch Vodafone hat Unitymedia ein großes Interesse, den jahrelangen Streit mit ARD und ZDF schnell zu beenden. Die jetzige Einigung mit dem ZDF ist daher sehr umfassend.

Vodafone will in den nächsten zwei Wochen seine ersten Gigabit-Städte in Bayern freischalten. Bisher gab der Kabelnetz-Betreiber nichts über die Testläufe in Nürnberg, Landshut und Dingolfing bekannt.

Ein Digitalexperte warnt vor einem "deutlichen Spannungsverhältnis" zwischen der technischen Basis des kommenden Mobilfunkstandards 5G und dem Prinzip des offenen Internets. Die Bundesnetzagentur gibt dagegen vorläufig Entwarnung.
Ein Bericht von Stefan Krempl

Besonders in den Touristenregionen an der Küste ist die Datennutzung in diesem Sommer stark angestiegen. In Schleswig-Holstein wuchs das genutzte Datenvolumen bei Vodafone am meisten.

T-Mobile US bereitet seine LTE Advanced Basisstationen auf 5G vor. Ein großer Vertrag wurde dazu mit dem schwedischen Ausrüster Ericsson geschlossen.

Der Mobilfunk-Ausbau in Subsahara-Afrika hat vor allem ein Problem: Die große Armut in vielen der dortigen Staaten. Dazu kommen Fehler beim Netzausbau.

United Internet und lokale Netzbetreiber fordern für jeden und überall eine ausreichende Datenrate. Der MVNO sucht Verbündete, um vierter Netzbetreiber in Deutschland zu werden.

In einem Interview hat Huaweis Consumer-Business-Chef Richard Yu über Huaweis aktuelle Lage geplaudert und beiläufig ein kommendes Gerät erwähnt: Binnen eines Jahres will der chinesische Hersteller ein Smartphone auf den Markt bringen, das sich aufklappen lässt und so einen großen Bildschirm haben soll.

Der auf der Ifa 2018 vorgestellte Dienst Mypio startet in Deutschland. Damit gibt es ohne VoIP-Einsatz und Dual-SIM-Technik eine weitere Mobilfunknummer samt SMS-Funktion. Smartphone-Nutzer können für wenige Wochen eine zusätzliche Rufnummer buchen und diese auch wechseln.

Huawei gibt den Netzbetreibern Ratschläge für einen erfolgreichen Ausbau der Infrastruktur. Andere kritisieren, dass die Netze nicht ohne das Volk geplant werden könnten.

Die Basisstation Ruralstar, mit der Huawei einen Preis gewann, bringt UMTS in entlegene Gebiete in Entwicklungsländer. Mit einfachen Mittel wird ein UMTS-Netz aufgespannt. Doch es gibt weitere Probleme.

Neben Überlandleitungen bringt AT&T kleine Richtfunkantennen an, um ländliche Regionen mit schnellem Internet zu versorgen. Die Technologie soll im Jahr 2021 oder früher vermarktet werden, dabei kommt auch 5G zum Einsatz.

Am 12. September wird über das Leistungsschutzrecht und Uploadfilter im Europaparlament abgestimmt. Bürgerrechtsorganisationen protestieren. Die Spannung auf den Ausgang des komplizierten Verfahrens ist hoch.