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Quartalsbericht: Ericsson macht Gewinn

Der Mobilfunkausrüster Ericsson liegt beim Gewinn über den Erwartungen. Zugleich erklärt Konzernchef Borje Ekholm, dass die US-Kampagne gegen Huawei den gesamten Markt verunsichere und den Schweden nicht helfe.

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Ericsson-Chef Borje Ekholm
Ericsson-Chef Borje Ekholm (Bild: Ericsson)

Ericsson hat in seinem vierten Quartal einen Gewinn von 4,43 Milliarden Schwedische Kronen (465 Millionen US-Dollar) erwirtschaftet. Das gab der schwedische Mobilfunkausrüster am 24. Januar 2020 bekannt. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag der Verlust noch bei 6,55 Milliarden Schwedische Kronen (667 Millionen US-Dollar). Der Umsatz wuchs um 4 Prozent auf 66,37 Milliarden Schwedische Kronen (6,96 Milliarden US-Dollar).

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Die Analysten hatten einen Gewinn von 3,79 Milliarden Kronen (398 Millionen US-Dollar) aus einem Umsatz von 65,97 Milliarden Kronen (6,92 Milliarden US-Dollar) prognostiziert.

In Japan und Saudi-Arabien wuchs das Kerngeschäft des Unternehmens in dem Quartal stark, wobei alle anderen Märkte außer Nordamerika ebenfalls wuchsen. "Aufgrund der Unsicherheit wegen eines angekündigten Zusammenschlusses von Betreibern haben wir im vierten Quartal eine Verlangsamung unseres Nordamerika-Geschäfts verzeichnet, was dazu führte, dass Nordamerika seit einiger Zeit den niedrigsten Anteil am Gesamtumsatz hatte", sagte Vorstandsvorsitzender Borje Ekholm zu der bevorstehenden Übernahme von Sprint durch T-Mobile US.

Die Übernahme des deutschen Antennenherstellers Kathrein und die erhöhten Investitionen seien die Hauptgründe dafür, dass die operative Marge des Bereichs Networks im vierten Quartal auf 14,5 Prozent zurückgegangen sei. "Die Akquisition ist von strategischer Bedeutung, um unsere Fähigkeiten im Antennenbereich zu stärken", erklärte Ericsson. Ericsson kaufte das Kerngeschäft von Kathrein mit passiven Mobilfunkantennen. Die Sparte beschäftigt 4.000 Menschen und erwirtschaftet einen Großteil des Umsatzes.

Ekholm wies in einem Interview mit dem US-Wirtschaftssender CNBC zurück, dass sein Unternehmen von der US-Kampagne gegen Huawei profitiere. Er sagte, der Boykott habe tatsächlich negative Auswirkungen auf den gesamten Markt. Ericsson habe keinen "Freifahrschein" durch den Konflikt bekommen, der "bisher nur sehr geringe Auswirkungen auf unsere Auftragsbücher" habe. Die Situation habe stattdessen "Unsicherheit auf dem Markt geschaffen und die Investitionen insgesamt reduziert". Er hoffe, es werde eine Lösung gefunden, die es der Welt ermöglicht, vorwärtszukommen.

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