EQT und Omers: Deutsche Glasfaser an Investoren verkauft

Nach dem Besitzerwechsel werden die Deutsche Glasfaser und ein weiterer deutscher Netzbetreiber zu einer Unternehmensgruppe zusammengeführt. Beide erhalten viele Milliarden Euro für den FTTH-Ausbau.

Artikel veröffentlicht am ,
Neuer Geldgeber, neues Glück
Neuer Geldgeber, neues Glück (Bild: Deutsche Glasfaser)

Zwei Investorengruppen haben die Mehrheit an der Deutsche Glasfaser von der US-Beteiligungsgesellschaft KKR und Reggeborgh, einem niederländischen Bauinvestmentkonzern, übernommen. Das gaben die schwedische Investitionsgruppe EQT und der kanadische Pensionsfonds Omers am 10. Februar 2020 bekannt. Angaben zum Kaufpreis wurden nicht gemacht. Deutsche Glasfaser werde mit 2,5 Milliarden Euro bewertet, sagten Insider der Nachrichtenagentur Reuters.

Stellenmarkt
  1. Senior Data Engineer (m/f/d)
    Lidl Digital, Neckarsulm, Berlin
  2. IT Process Manager (m/w/d)
    Soluvia IT-Services GmbH, Mannheim, Kiel, Offenbach am Main, Homeoffice
Detailsuche

Zuvor hatte EQT bereits den saarländischen Netzbetreiber Inexio für rund 1 Milliarden Euro gekauft. Beide Netzbetreiber werden zu einer Unternehmensgruppe zusammengeführt. EQT Infrastructure wird dabei 51 Prozent und Omers 49 Prozent an der gemeinsamen Gruppe halten. EQT Infrastructure finanziert mehrere Netzbetreiber in Europa, darunter Delta Fiber (Niederlande), IP-Only (Schweden) und Global Connect (Dänemark/Norwegen). Über den geplanten Besitzerwechsel wurde schon zuvor berichtet.

In den nächsten Jahren will die Gruppe zusammen mehr als 7 Milliarden Euro in den Ausbau in Deutschland investieren. "Deutschland zählt in Europa zu den Ländern mit der geringsten Verbreitung von Glasfaseranschlüssen und wird in den kommenden Jahren erhebliche Investitionen benötigen", gaben die Käufer bekannt.

Zusammen mit Inexio aus dem Saarland wird Deutsche Glasfaser künftig eine auf den Glasfaserausbau fokussierte Unternehmensgruppe bilden. "Mit den für die Gruppe mittelfristig geplanten 6 Millionen FTTH-Anschlüssen werden wir weiter gerade die weißen und grauen Flecken erschließen", sagte Deutsche-Glasfaser-Chef Uwe Nickl.

Golem Karrierewelt
  1. ITIL 4® Foundation: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    12./13.12.2022, virtuell
  2. Git Grundlagen: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    19./20.01.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

VATM-Geschäftsführer (Verband der Anbieter von Telekommunitations- und Mehrwertdiensten) Jürgen Grützner erklärte: "Die Investoren haben verstanden, dass es ökonomisch sinnvoll ist, sich auf den ländlichen Bereich zu konzentrieren, dort wo Bedarf und Nachfrage am größten sind." Mit Deutsche Glasfaser, Inexio und Vodafone seien die drei Unternehmen im VATM-Präsidium vertreten, die den Gigabit-Ausbau in Deutschland in den nächsten Jahren maßgeblich vorantreiben werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
El-Ali-Meteorit
Forscher entdecken zwei neue Minerale in einem Meteoriten

In einer Probe aus einem in Somalia niedergegangenen Meteoriten wurden zwei Mineralien entdeckt, die auf der Erde so bisher nicht gefunden wurden.

El-Ali-Meteorit: Forscher entdecken zwei neue Minerale in einem Meteoriten
Artikel
  1. Kraftfahrt-Bundesamt: Elektrischer Corsa sollte zur Abgasuntersuchung
    Kraftfahrt-Bundesamt
    Elektrischer Corsa sollte zur Abgasuntersuchung

    Das Kraftfahrt-Bundesamt ruft den Opel Corsa samt der Elektro-Variante zurück, weil ein Softwarefehler im Auto eine Messung verhindert.

  2. Recruiting: Personalauswahl mit KI kann Unternehmen schaden
    Recruiting
    Personalauswahl mit KI kann Unternehmen schaden

    Software ist objektiv und kennt keine Vorurteile, das macht Künstliche Intelligenz interessant für die Personalauswahl. Ist KI also besser als Personaler? Die Bewerber sind skeptisch und die Wissenschaft liefert keinen Beweis dafür.
    Ein Bericht von Peter Ilg

  3. Gerichtsurteil: MDR darf Facebook-Kommentare ohne Sendungsbezug löschen
    Gerichtsurteil
    MDR darf Facebook-Kommentare ohne Sendungsbezug löschen

    Öffentlich-rechtliche Sender begehen keine Zensur, wenn sie nicht strafbare Kommentare auf Facebook löschen. Manchmal sind sie eher dazu verpflichtet.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 bestellbar • Tiefstpreise: Crucial SSD 4TB 319€, Palit RTX 4080 1.499€, HTC Vive Pro 2 659€ • Alternate: Team Group SSD 512GB 29,99€, AOC Curved 27" 240 Hz 199,90€ • Samsung Cyber Week • Top-TVs (2022) LG & Samsung über 40% günstiger • AOC Curved 34" WQHD 389€ [Werbung]
    •  /