• IT-Karriere:
  • Services:

5G: EU-Kommission eindeutig gegen Ausschluss von Huawei

Laut einem Bericht hat die EU-Kommission ihren Standpunkt zu Huawei gefunden. Ein monatelanger Austausch mit den nationalen Sicherheitsbehörden ging der Entscheidung voraus.

Artikel veröffentlicht am ,
Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission
Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission (Bild: EU-Parlament)

Die EU-Kommission wird sich in ihrem Bericht, der am 29. Januar 2020 vorgelegt wird, explizit nicht dafür aussprechen, bestimmte 5G-Anbieter wie Huawei auszuschließen. Das hat Business Insider aus Regierungskreisen erfahren. Dem sind monatelange Abstimmungen mit den nationalen Cybersicherheitsagenturen wie dem deutschen BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) vorangegangen. Der Bericht sei bisher von der deutschen Bundesregierung als Verschlusssache eingestuft worden.

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main
  2. DMK E-BUSINESS GmbH, Berlin, Potsdam

Damit unterstützt die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen (CDU) die Position von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die sich von Anfang an gegen einen Ausschluss Huaweis ausgesprochen hatte, aber ein gemeinsames europäisches Vorgehen dazu fordert. Auch Kanzleramtschef Helge Braun unterstützt diese Position.

Der frühere Bundesminister Norbert Röttgen (CDU), der zugleich Vorstandsmitglied der Lobbyorganisation Atlantik-Brücke ist, die die wirtschaftliche und militärische Zusammenarbeit von Deutschland und den USA fördert, will einen Ausschluss von Huawei wegen Sicherheitsbedenken. Auch die SPD-Fraktionsführung hat sich so positioniert. Beleg für Hintertüren der chinesischen Geheimdienste in Huawei-Produkten konnte die US-Regierung jedoch nicht liefern. Huawei bestreitet energisch, seine Kunden im Ausland an den chinesischen Staat auszuliefern.

Die drei Netzbetreiber Telefónica, Vodafone und Deutsche Telekom haben sich entschieden gegen einen Ausschluss von Huawei ausgesprochen. Der neue 5G-Netzbetreiber 1&1 Drillisch setzt in ersten Antennen Technik vom chinesischen Ausrüster ZTE ein. Auch das BSI und die Bundesnetzagentur haben sich für Huawei positioniert.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird am 28. Januar 2020 noch keine Entscheidung über die Sicherheitskriterien beim Aufbau des 5G-Mobilfunks treffen. Es gelte, die Sicherheitsempfehlung der EU-Kommission abzuwarten, die am Mittwoch vorgelegt werde, sagte der Fraktionsvize Johann Wadephul der Nachrichtenagentur Reuters am Sonntag.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Ryzen 7 5800X für 469€)

Mavy 28. Jan 2020

was habe ich eigentlich verpasst, was ist an G5 so toll, so unverzichtbar so einzigartig...

quasides 27. Jan 2020

Daher hoffe ich das der einzige grund huawei im rennen zu behalten eine bessere...


Folgen Sie uns
       


Govecs Elmoto Loop - Test

Das Elmoto Loop von Govecs wiegt nur 59 Kilogramm, hat einen guten Elektromotor und fährt sich ganz anders als ein klassischer E-Roller.

Govecs Elmoto Loop - Test Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /