Quartalsbericht: Vodafone wächst wegen Unitymedia-Kauf stark

Der Vodafone-Deutschland-Chef sieht sich bestätigt, dass der Kauf von Unitymedia richtig war. 52.000 Kunden konnte man von DSL in das eigene Kabelnetz holen.

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Hauptsitz von Vodafone in Deutschland
Hauptsitz von Vodafone in Deutschland (Bild: Vodafone Deutschland)

Die Übernahme des Kabelnetzbetreibers Unitymedia bringt Vodafone in Deutschland starkes Wachstum. Das gab das Unternehmen am 5. Februar 2020 bekannt. Im Berichtszeitraum stieg der Umsatz um 25,3 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro. Ohne Unitymedia hätte das Wachstum nur 1,6 Prozent betragen. In dem Quartal migrierte Vodafone 52.000 Kunden vom DSL der Deutschen Telekom auf das eigene Kabelnetz. Die Zahl der Neukunden im Kabelnetz inklusive Unitymedia stieg in diesem Zeitraum um 153.000.

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Vodafone Deutschland hat rund 18,6 Millionen Kunden mit Mobilfunk-Verträgen und insgesamt 10,7 Millionen Kunden im Festnetz. "Der Unitymedia-Kauf war goldrichtig. Unsere Integration schreitet voran", erklärte Vodafone-Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter.

Marke Unitymedia wird verschwinden

Unitymedia hat bereits in seinen Gigabit-Städten die Preise auf das Niveau von Vodafone gesenkt. Das neue Angebot gilt jedoch nur für Neukunden, Gigabit-Bestandskunden zahlen weiter den alten Preis. Die Marke Unitymedia wird es mittelfristig nicht mehr geben, ein genaues Datum dafür steht aber noch nicht fest.

Die britische Vodafone Group konnte den Umsatz (PDF) um 6,8 Prozent auf 11,75 Milliarden Euro steigern. Die Kennziffer Organic Service Revenue zum Umsatz mit Telekommunikationsdiensten fiel in Europa um 1,4 Prozent und stieg im Rest der Welt um 9,1 Prozent. "Wir gehen davon aus, dass sich das Umsatzwachstum im Servicebereich im vierten Quartal, angeführt von Europa, schrittweise weiter verbessern wird", sagte Konzernchef Nick Read. Vodafone berichtete am Mittwoch über sein drittes Finanzquartal, das am 31. Dezember 2019 endete.

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