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Karlsruhe: Erste 5G-Antennen von 1&1 Drillisch kommen von ZTE

Die ersten 5G-Antennen von 1&1 Drillisch wurden gesichtet und begutachtet. United Internet setzt hier von Anfang an auf einen chinesischen Hersteller.

Artikel veröffentlicht am ,
In Karlsruhe unterwegs
In Karlsruhe unterwegs (Bild: Tobske)

Die ersten 5G-Sender von Drillisch/1&1 stehen in Karlsruhe und Montabaur. Der Youtuber Tobias Dirking berichtet auf seinem Youtube-Kanal Tobske - 5G Youtuber, dass die Anlage noch nicht aktiv ist. Zuvor gab es bereits einen Tweet über die neuen Anlagen.

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Laut Dirking, der Auszubildender für Systemelektronik ist, konnte er sich mit zwei Smartphones nicht in das Netz einbuchen. "Da wir hier 5G Non Stand alone (NSA) haben, brauchen wir natürlich zu 5G auch einen LTE-Carrier, und das ist LTE 2600", erklärte Dirking. Die LTE-Anlage bestehe zudem aus einer 4x4-MIMO-Antenne des US-Herstellers Commscope. 5G kommt von ZTE. An dem Sender ist keine Richtfunkantenne sichtbar, so dass es sich sehr wahrscheinlich um eine direkte Glasfaseranbindung handelt.

ZTE verhandelte nach einem früheren Bericht mit United Internet über einen möglichen Großauftrag. Es werde der Plan diskutiert, ZTE den Aufbau eines 5G-Netzes übernehmen zu lassen. United Internet werde anschließend die Infrastruktur leasen. Der Plan solle es dem Unternehmen ermöglichen, ein Netz zu nutzen, ohne selbst die vollen Risiken des Ausbaus tragen zu müssen. Wie Golem.de aus informierten Kreisen erfahren hatte, waren bei den Gesprächen von United Internet mit dem chinesischen Ausrüster ZTE noch keine Entscheidungen getroffen worden.

1&1 Drillisch hatte bei der 5G-Frequenzauktion der Bundesnetzagentur Frequenzblöcke für 1,07 Milliarden Euro ersteigert. Drillisch erhielt 2 x 20 MHz bei 2 GHz und 50 MHz im Bereich 3,6 GHz.

Nachtrag vom 27. Januar 2020, 9:48 Uhr

"1&1 Drillisch testet zurzeit an mehreren Standorten 5G-Technologie verschiedener Anbieter. Dies ist Teil des Entscheidungsprozesses für den künftigen Netzausrüster, mit dem 1&1 Drillisch sein modernes 5G-Netz bauen wird", sagte Unternehmenssprecher Wolfgang Wölfle Golem.de auf Anfrage. Eine Entscheidung für einen bestimmten Partner wurde noch nicht getroffen.

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AllDayPiano 27. Jan 2020 / Themenstart

Dass der NSA kein unbeschiebenes Blatt ist, hat wohl keiner erwartet. Aber dass die NSA...

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