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Studien

Kundenbetreuung auch im E-Commerce zunehmend wichtig

Zurück zum Tante-Emma-Prinzip. Ob Fernsehwerbung, E-Mail-Marketing oder Shopping-Angebote im Internet - die Kunden werden in der Masse abgefertigt. Die Technik macht es möglich. Der Verbraucher fühlt sich allzu oft nicht mehr persönlich betreut. Die Folge sind Umsatzausfälle. 80 Prozent aller Internetnutzer geben an, innerhalb des letzten Jahres mindestens einmal bei einer Einkaufstour im Web gescheitert zu sein.

Gartner sieht weiterhin Wachstum bei IT-Services

Nordamerika größter Markt, Entwicklung und Integration größtes Einzelsegment. Laut einer Studie von Gartner Dataquest wird der IT-Services-Markt im Jahr 2001 ein Volumen von 554 Milliarden US-Dollar erreichen. Das entspricht einem Wachstum von 7,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bis zum Jahr 2005 rechnet Gartner Dataquest mit einem Marktvolumen von 865 Millionen US-Dollar, allerdings im Jahr 2002 nur mit einer einstelligen Wachstumsrate.

High-Tech-Branche sucht Topmitarbeiter trotz Rezession

Die wenigsten Manager erwarten für 2002 einen Aufschwung. Trotz Rezession sind 81 Prozent der Unternehmen in der Hightech-Wirtschaft auf der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern. Das ist eine Kernaussage der aktuellen Studie "Visions 2002" der Beratungsgesellschaft CMG.

Nimda führt Viren Top Ten des Jahres 2001 an

Sophos: E-Mail-fähige Würmer auf dem Vormarsch. Der Antiviren-Spezialist Sophos hat bei der Auswertung seiner Supportstatistik festgestellt, dass 2001 nur zwei einzelne Viren, nämlich Nimda und Sircam, für fast 50 Prozent aller Anrufe beim Sophos-Support gesorgt haben. Code Red, der medienpräsenteste Virus dieses Jahres, ist in der Statistik nicht einmal vertreten.

VDE: Ingenieure der Elektro- und Informationstechnik gefragt

Trend: Mehr Studienanfänger, weniger Absolventen. Die amtlichen Zahlen liegen noch nicht vor, eine erste Umfrage des VDE an den bundesdeutschen Hochschulen zeigt jedoch, dass die Studienanfängerzahlen in der Elektro- und Informationstechnik leicht steigen. Bestätigt sich der Trend, würden im Wintersemester 2001/2002 damit rund 16.000 Studenten diese Fächer studieren. Im Vorjahr 2000/2001 waren es noch 14.840 Studenten.

Studie: Unternehmenskultur der New-Economy verfehlt ihr Ziel

Innovationen: Erfahrung ist wichtigster Erfolgsfaktor. Erfahrung und konsequente Zielverfolgung sind für den wirtschaftlichen Erfolg wichtiger als revolutionäre Management-Konzepte. Dies zeigt die neue Studie "InnovationsKompass 2001" von VDI, McKinsey und der TU Berlin. Die Strategien der New Economy, wie die Schaffung einer kreativen Kultur "junger Wilder", haben sich für etablierte Unternehmen nicht als Erfolgsgarant erwiesen.

IDC: Standardisierte Server- und Storage-Produkte bevorzugt

Anschaffungskosten und Wartung als Hauptgründe genannt. Anwender geben standardisierten Server- und Storage-Produkten klar den Vorzug vor proprietären Systemen: Zu diesem Ergebnis kam der Meinungsforscher IDC im Rahmen einer von Dell in Auftrag gegebenen Umfrage. Je schneller Unternehmen Industrie-Standards in ihre IT-Infrastruktur integrieren, desto größer das Return-on-Investment, so die Analysten von IDC.

Interaktives Fernsehen in Deutschland weitgehend unbekannt

Grundlagenstudie iTV von TNS EMNID zu digitalen TV-Möglichkeiten. Interaktives Fernsehen verbindet zukünftig die TV- und Internettechnologie (Konvergenz), doch nur jedem Vierten sagt der Begriff 'interaktives Fernsehen' etwas. Dagegen kennen 82 Prozent der Deutschen das Internet zumindest dem Begriff nach und jeder zweite Bundesbürger kennt das Pay-TV. Im Rahmen einer repräsentativen TNS EMNID-Studie wurden mehr als 1.500 Bundesbürger nach ihren Interessen und Bedürfnissen in Bezug auf interaktive TV-Dienste befragt.
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Internetnutzung: Baden-Württemberger surfen am meisten

Digitale Kluft in der Gesellschaft wird breiter. Die Menschen in Baden-Württemberg sind mit Abstand die fleißigsten Online-Nutzer der Republik. Mit 44,2 Prozent Internet-Surfern lagen sie im zweiten Quartal 2001 über vier Prozent über dem bundesweiten Durchschnitt von 39,8 Prozent und haben damit im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlich zugelegt. Das ist das Ergebnis einer Studie, die Michael Schenk, Prof. für Kommunikationswissenschaften an der Universität Hohenheim, gemeinsam mit Malthe Wolf im Auftrag der Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg (TA-Akademie) vorgelegt hat.

2004 Verdopplung des Frauenanteils in der Netzwerkbranche

Frauen in Europa in der Netzwerkbranche unterrepräsentiert. Knapp 94.000 Frauen werden im Jahr 2004 in der Netzwerkbranche in West-Europa tätig sein. 2000 waren es lediglich 42.000. Mit einem prozentualen Anteil von 7,3 werden Frauen 2004 weiterhin stark unterrepräsentiert sein. Das ergab eine Studie, die IDC im Auftrag von Cisco Systems erstellt hat, bei der die 13 führenden Industrienationen West-Europas untersucht wurden.

IT-Industrie erholt sich langsam

Steigerung von 5,5 Prozent bei den IT-Ausgaben 2002 erwartet. Das bisher schlimmste Jahr für die IT-Industrie geht dem Ende entgegen. Für 2002 wird der Branche eine langsame Erholung vorausgesagt. Das berichtet die IT-Fachzeitung Computerwoche in ihrer aktuellen Ausgabe und beruft sich dabei auf Zahlen des Marktforschungsunternehmens IDC. Demnach werden Aufwendungen für Software und Services die Triebkräfte für künftiges Wachstum sein. Sie sollen schrittweise zunehmen.

Studie über weltweiten Bluetooth-Markt erschienen

Markterfolg für Bluetooth in greifbarer Nähe. Eine neue Analyse der Unternehmensberatung Frost & Sullivan rechnet für 2001 mit dem Absatz von weltweit über 1,2 Millionen Bluetooth-fähigen Geräten, was einem Jahresumsatz von mehr als 862 Millionen US-Dollar für den Gesamtwert der Produkte entspricht. Bis 2007 soll die jährliche Stückzahl die Milliardengrenze überschreiten und der weltweite Gesamtumsatz auf über 318 Milliarden US-Dollar ansteigen.

Unternehmen unvorbereitet auf Elektroaltgeräte-Richtlinie

90 Prozent landen auf dem Müll. Laut der geplanten WEEE-Richtlinie (Waste Electrical and Electronic Equipment) der Europäischen Union (EU) sollen herstellende Betriebe in Zukunft finanziell für die Entsorgung ihrer Elektro-Produkte einstehen. Wie eine Xerox-Marktstudie zum industriellen Sektor in Europa zeigt, sind vielen Unternehmen die Auswirkungen dieser Richtlinie noch nicht bewusst. Vor allem haben sie sich noch nicht ausreichend darauf vorbereitet.

Untersuchung: Bringt i-mode den Durchbruch für WAP?

Studie über den europäischen Markt für WAP und i-mode. Eine neue Analyse der Unternehmensberatung Frost & Sullivan sieht verbesserte Chancen für das Geschäft mit Internetangeboten auf Mobiltelefonen, hier zu Lande meist unter dem Begriff WAP bekannt. Bis Ende 2002 sollen die Nutzerzahlen für derartige Angebote zunächst langsam wachsen und etwa zehn Prozent der Mobilfunkteilnehmer erreichen. Bis 2006 könnte diese Zahl dann auf 65 Prozent ansteigen. Beflügelt wird der Markt durch das aus Japan importierte Angebot i-mode, das seinen Siegeszug demnächst auch in Europa antreten soll.

Giga: Sicherheits- und Breitbandtechnik sind Wachstumsfelder

Hervorragende Wachstumschancen in Europa prognostiziert. Nach Einschätzungen der Giga Information Group gelten für 2002 der Bereich Sicherheitstechnologie und der verstärkte Einsatz des Breitbandfunks als eindeutige Wachstumsfelder. Insbesondere vor dem Hintergrund weiterer zu befürchtender Terroranschläge in den USA und in Europa prognostiziert Giga-Analyst Rob Enderle sowohl einen schnell wachsenden Bedarf an Sicherheitsfunktionen - zur schnellen Kontaktaufnahme mit mobilen Mitarbeitern von Unternehmen und Organisationen - als auch einen Ausbau von Multimedia-Applikationen auf der Basis des Breitbandfunks.

Forsa: Immer weniger Bundesbürger lesen Zeitschriften

Langzeitstudie: Deutsche verbringen 7,5 Stunden täglich mit Medien. Mit TimeBudget veröffentlicht SevenOne Media die aktuellen Ergebnisse einer Studie, die das Mediennutzungsverhalten der Bundesbürger unter die Lupe nimmt. Da sich die Veränderungen durch den fundamentalen Wandel im Mediensystem nicht durch eine einmalige Untersuchung feststellen lassen, ist TimeBudget als Langzeituntersuchung angelegt: Seit 1999 befragt das Forschungsinstitut Forsa jeden Sommer eine repräsentative Zahl von Deutschen im Alter zwischen 14 und 49 Jahren (insgesamt 2487 Personen) zu relevanten Aspekten ihres Mediennutzungsverhaltens. Die Ergebnisse der drei Wellen sind jetzt verfügbar.

Nur noch 18 % der Onlineshops liefern versandkostenfrei

GfK testet die Kundenfreundlichkeit von 100 deutschen Internet-Händlern. Die führenden Versandhäuser und Handelsmarken machen im Internet zwar den meisten Umsatz bei Aufbau und Gestaltung ihrer Onlineshops, können aber noch von vermeintlichen Nebendarstellern des E-Commerce lernen. So das Ergebnis eines Tests von 100 deutschen Onlineshops, den die GfK Marktforschung, Nürnberg, im Auftrag vom e-Market Magazin durchgeführt hat.

Studie: Immer mehr Deutsche kaufen online ein

Studie eCommerce Facts 3.0 untersucht Nutzungsformen und einzelne Produktgruppen. Die Zahl der Internetnutzer in Deutschland steigt weiter, die der Online-Shopper parallel dazu ebenfalls. Rund 14 der 24 Millionen Internetnutzer kaufen mittlerweile regelmäßig oder gelegentlich im Internet ein. "Das zeigt, dass das Ende des E-Commerce-Hypes nicht das Ende des Online-Shoppings ist, im Gegenteil", sagte Michael Seitz, Geschäftsleiter des Market Research Service Centers (MRSC) der Deutschen Post. Dabei gibt es verschiedene Motive für den Interneteinkauf, aus denen sich wiederum verschiedene Anforderungen an die Händler ergeben.

Cisco befragt Nobelpreisträger zur Zukunft des Internet

Internet beeinflusst die Arbeit nachhaltig. Cisco hat weltweit Nobelpreisträger nach ihrer Einschätzung zu den Auswirkungen des Internet bis in das Jahr 2020 befragt. 71 Preisträger aus allen Kategorien nahmen an der Untersuchung teil, um der Frage nachzuspüren, wie das Zusammenspiel von Internet, Bildung und Innovation in den nächsten 20 Jahren die Welt beeinflussen wird. Den Preisträgern zufolge hat das Internet auch in Zukunft weiterhin einen positiven Einfluss auf die Verbreitung von Wissen und Bildung sowie auf den allgemeinen wirtschaftlichen Wohlstand.

12,8 Millionen Deutsche nutzen das Internet zum Einkaufen

Sicherheit steht im Mittelpunkt. Online-Shopping erleichtert das tägliche Leben, ist eine immer größere Anzahl der Deutschen der Meinung - 62,6 Prozent und damit über ein Drittel mehr als im Jahr 2000. Zu diesem Ergebnis kommt die ePeople-Studie "Shopping im Internet - Bequem Online Einkaufen", die das Marktforschungsinstitut EMNID im Auftrag von AOL Deutschland erstellt hat.

Gartner: Server-Verkäufe in Europa schrumpfen weiter

Vergangenes Quartal mit dem geringsten Umsatz seit 1995. Laut einer Studie von Gartner Dataquest ist der westeuropäische Server-Markt weiterhin am Schrumpfen. Den Analysten zufolge sind die Umsätze im 3. Quartal 2001 europaweit um 21 Prozent und in Deutschland um 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken.

33 Prozent weniger IT-Stellen von Januar bis Oktober 2001

Zahl der Offerten schrumpfte auf bis zu einem Drittel des Vorjahresvolumens. Der Abwärtstrend im IT-Arbeitsmarkt setzt sich fort: In der Zeit von Januar bis Oktober 2001 waren in den Stellenmärkten von 40 Tageszeitungen und in der Computerwoche über 30.000 freie IT-Arbeitsplätze weniger zu finden als im Vorjahr. Wie die Computerwoche unter Berufung auf die Stellenmarktanalyse des Marktforschungsunternehmens EMC/Adecco berichtet, entspricht dies einem Rückgang von 33 Prozent.

Studie: 2002 knapp 50 Millionen Spielekonsolen ausgeliefert

Marktanalyse von Dataquest vorgelegt. Laut einer Studie von Dataquest wird die Zahl ausgelieferter Konsolen im Jahr 2002 49 Millionen Geräte übersteigen - eine deutliche Steigerung im Vergleich zu 29 Millionen Geräten im Jahr 2001. Vor allem die rasante technische Weiterentwicklung sei verantwortlich für das gestiegene Interesse, so Dataquest.

Studie: Nachfrage für Unterhaltungselektronik steigt wieder

Focus veröffentlicht Untersuchung zum Markt der Unterhaltungselektronik. Durch digitale Produktinnovationen und die Internationale Funkausstellung in Berlin hat der Markt der Unterhaltungselektronik neuen Aufschwung bekommen. Im Jahr 2000 wurde ein Marktvolumen von 16,7 Milliarden DM erzielt, 0,3 Milliarden DM mehr als im Vorjahr. Nach wie vor ist der Fernseher der Hauptumsatzträger im Markt der Unterhaltungselektronik. 98 Prozent der deutschen Haushalte besitzen ein Farbfernsehgerät, über die Hälfte sogar mehrere Geräte. Der Megatrend lautet im Moment Home-Cinema, d. h. TV im Kinoformat und Flachbildschirme. Dies ist ein Ergebnis der Focus-Marktanalyse "Der Markt der Unterhaltungselektronik".

Studie: Der US-Markt für Bioinformatik

Bioinformatik: Ein neuer Weg in der Wirkstoffforschung. Gemäß einer neuen Analyse der Unternehmensberatung Frost & Sullivan wird der US-Markt für Bioinformatik in den kommenden Jahren kräftig an Volumen zulegen. Im Jahr 2000 noch auf ca. 1,38 Milliarden US-Dollar beziffert, wird der Marktwert bis 2007 auf über 6,9 Milliarden US-Dollar steigen. In den Bereichen Hard- und Software für die Generierung von Daten zur genetischen Sequenz, Stand-alone-Systeme zur genetischen Sequenzanalyse und Systeme für das Management von Daten zur genetischen Sequenz ist mit einem ungebremsten Wachstum auch über diesen Zeitraum hinaus zu rechnen.

BMWi-Studie zu Software-Patentierung

Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Softwarebranche untersucht. Die Innovationsdynamik im Softwarebereich und die Besonderheiten der Softwareentwicklung - Sequenzialität (hohe Rate der Codewiederverwendung), Nutzung von offenem Code und häufige Notwendigkeit der Interoperabilität - müssen bei der Regelung der Patentierbarkeit besondere Berücksichtigung finden, so eine zentrale Feststellung einer für das BMWi erstellten Studie. Dazu gehöre auch die weitere Entfaltung der Open-Source-Software-Entwicklung, deren Leistungsfähigkeit in Zukunft erhalten werden müsse.

TK-Unternehmen wollen 20 Milliarden DM weniger investieren

Erschwerte Marktbedingungen und wenig lohnende Alternativtechnik. Rund 20 Milliarden DM wollen die Wettbewerbsunternehmen in den nächsten Jahren in Deutschland nicht mehr investieren. Diese Einschätzung gab Dr. Joachim Dreyer, Präsident der Interessenvertretung der Telekom-Konkurrenten in Deutschland VATM auf der Euroforum-Jahrestagung "Telecom Trends" in Königswinter bei Bonn ab. Der VATM vertritt die 50 größten deutschen TK-Unternehmen, die mit 44 Milliarden DM mehr als 90 Prozent des Umsatzes der Wettbewerber machen.

MP3-Tauschfieber steigt trotz Aus für Napster

Online Today testete fünf Musiktauschbörsen. Napster war nur der Anfang: Nach dem vorläufigen Aus für die Musiktauschbörse im Juli dieses Jahres ist das Tauschfieber der Musikfans dennoch ungebrochen, so zumindest urteilt die Zeitschrift Online Today in ihrer neuen Ausgabe, in der Musiktauschbörsen getestet wurden.

Multimediaunternehmen leben von der Mundpropaganda

Marketingplan als wichtigste Grundvoraussetzung. Konsequentes Marketing wird für IT-Dienstleister, Multimedia-Agenturen und Online-Unternehmen immer wichtiger. Das ist das wichtigste Ergebnis der jetzt erschienenen Studie "Dienstleistungsmarketing in der Multimedia-Industrie: Tools, Methoden, Zielgruppen, Personal" des Münchner HighText Verlags. Befragt wurden 250 der 3.000 deutschsprachigen interaktiven Dienstleistungunternehmen.

Studie zum Europamarkt für E-Procurement-Software erschienen

Spezialanbieter von E-Procurement-Software müssen um Führungsrolle bangen. Nach einer neuen Analyse der Unternehmensberatung Frost & Sullivan erwirtschaftet der europäische Markt für E-Procurement-Software gegenwärtig einen Jahresumsatz von 289,1 Millionen US-Dollar. Während einige Anbieter die Technologie für ein Nischenprodukt halten, das als eigenständige Software nicht überlebensfähig ist, kämpfen andere schon jetzt um die Schlüsselpositionen im Markt. Entscheidendes Argument für die Softwarelösungen zur Beschaffung von Gütern über das Internet sind die verbundenen Kosteneinsparungen. Laut Prognose könnte der Markt im Jahr 2007 bereits ein Volumen nahe der Milliarden-Umsatzgrenze haben.

Umfrage: Große Zurückhaltung bei UMTS-Investitionen

Jedes zweite Unternehmen will bis 2004 nicht in UMTS investieren. UMTS-Investoren sind in der Telekommunikationsbranche in der Minderheit: 54 Prozent der Unternehmen planen bis zum Jahr 2004 keine Investitionen in den neuen Übertragungsstandard - und warten mit ihren Budgets, bis sich die Unsicherheit im UMTS-Geschäft gelegt hat. Mittelfristig haben vielmehr E- und M-Commerce-Projekte Vorfahrt. Das ermittelte die Mummert + Partner Unternehmensberatung in Zusammenarbeit mit dem manager magazin und dem F.A.Z.-Institut im "Branchenkompass Telekommunikation". Dabei wurden 100 Führungskräfte der wichtigsten deutschen Telekommunikations-Unternehmen nach ihrer Investitionsstrategie und Markteinschätzung befragt.

Umfrage: Biometrische Verfahren weitgehend akzeptiert

Akzeptanz biometrischer Verfahren hängt stark vom Einsatzbereich ab. Kurz nach den Ereignissen am 11. September 2001 erkundete das iX Magazin in einer Online-Umfrage die Akzeptanz von biometrischen Verfahren. Über 60 Prozent der 3676 Befragten akzeptierten die Identifikation per Fingerabdruck - aber eher am Arbeitsplatz als im öffentlichen Bereich. Die vollständigen Umfrage-Ergebnisse veröffentlicht iX in seiner aktuellen Ausgabe 12/01, zusammen mit einer detaillierten Beschreibung der technischen Grundlagen von Biometrie-Verfahren.

Zwei Drittel der Surfer gehen von zu Hause aus ins Netz

12 Millionen deutsche Online-Shopper geben im Schnitt 400 DM aus. 75 Prozent der Surfer gehen von zu Hause aus in Netz, während sich vom Arbeitsplatz 40 Prozent einloggen. Entsprechend steigt auch die private Nutzung des Mediums. Zwei von fünf Usern nutzen das Internet zu rein privaten Zwecken (2. Quartal: 36 Prozent). Gut 50 Prozent verfolgen private und berufliche Ziele beim Surfen. Nur noch neun Prozent der Internet-Nutzer sind aus rein beruflichen Gründen online (10,5 Prozent). Dies sind aktuelle Ergebnisse der Studie @facts, die Forsa im Auftrag des Online-Vermarkters SevenOne Interactive erstellt.

60 % der Industrieunternehmen planen Knowledge-Management

Documented-Xerox Industrial-Business-Survey 2001. Industrieunternehmen in Europa verzeichnen eine massive Steigerung bei der Umsetzung von Knowledge-Management-(KM-)Programmen. Dies ist das Ergebnis von "Documented", einer von Xerox durchgeführten Studie zu E-Business-, KM- und CRM-Strategien im industriellen Sektor. Die Untersuchung zeigt, dass bislang 51 Prozent der befragten europäischen Unternehmen ein Konzept zur Nutzung firmeninternen Wissens haben. Sechs von zehn Unternehmen erwarten darüber hinaus, innerhalb der nächsten drei Jahre ein KM-Programm einzuführen.

Bundeswehr Uni: Studie zur Online-Markenführung 2001

Defizite sowohl bei Old-Economy- als auch bei New-Economy-Unternehmen. Die neue Studie "Online-Markenführung 2001. Reality-Check und Handlungsempfehlungen für Entscheider" des Instituts für Marketing der Universität der Bundeswehr Hamburg beschreibt die Anforderungen, die das Internet an die Markenführung stellt. Nach der Studie weist die Markenführung im Internet sowohl bei etablierten Unternehmen der Old Economy als auch bei Start-ups teilweise deutliche Defizite auf.

Windows XP bricht Rekorde

Mehr als sieben Millionen Kopien von Windows XP verkauft. Auch wenn Markforscher ein eher verhaltenes Interesse an Microsofts Windows XP beobachtet haben, konnte Microsoft innerhalb von nur zwei Wochen über 7 Millionen Kopien des neuen Betriebssystems absetzen. Dazu zählt der Redmonder Software-Konzern aber OEM-Lizenzen, die mit neuen Computer-Systemen ausgeliefert werden, ebenso wie Updates und Vollversionen.

Fast alle Unternehmen könnten IT-Ausgaben um 30 % senken

McKinsey: Projekte überprüfen und Systeme konsolidieren. Unternehmen können ihre IT-Kosten innerhalb kurzer Zeit enorm senken: In 90 Prozent aller Fälle lassen sich binnen 24 Monaten Einsparungen zwischen 15 bis 30 Prozent erzielen, ohne dass die Unternehmen an Effizienz einbüßen, berichtet die Computerwoche in ihrer aktuellen Ausgabe.

Marktstudie über EAI-Softwaresysteme erschienen

Titel: "Softwaresysteme für Enterprise Application Integration (EAI). Die Studie entstand in einer Kooperation des Fraunhofer Anwendungszentrums Logistikorientierte Betriebswirtschaft ALB in Paderborn und der enterprise solution factory (entory), die sich auf E-Finance-Lösungen spezialisiert hat. Die Thematik Enterprise Application Integration spielt für Unternehmen eine immer größere Rolle, weil sie entscheidende Unterstützung für die Integrationsprozesse bietet.

Studie: Europamarkt für eCustomer Relationship Management

Potenzial noch lange nicht erschöpft. Die Unternehmensberatung Frost & Sullivan untersucht in einer neuen Studie die Auswirkungen und die Trends im Customer Relationship Management (CRM) bzw. seines elektronischen Nachfolgers eCRM in Europa. Dabei kommt sie zum Ergebnis, dass die Kunden das Potenzial von eCRM noch lange nicht in vollem Umfang realisiert haben. Gleichzeitig stehen die Anbieter vor immensen Herausforderungen in einem Markt, der seine Bewährungsprobe erst noch zu bestehen hat. Eine wichtige Rolle spiele dabei die Datenübertargung auf Mobiltelefone.

Studie: Europamarkt für Prepaid-Remote-Memory-Karten

Beste Kunden für Prepaid-Remote-Memory-Telefonkarten sind Ausländer. Günstige Wachstumsaussichten bescheinigt eine neue Studie der Unternehmensberatung Frost & Sullivan dem Markt für Prepaid-Remote-Memory-Telefonkarten. Entsprechend sollen die Umsätze, im Jahr 2000 noch auf 1,08 Milliarden US-Dollar beziffert, bis 2007 auf 1,32 Milliarden US-Dollar ansteigen. Allerdings muss sich die Branche dabei einigen Herausforderungen stellen.

Steve Case: "Flatrate ist Schlüssel für Wachstum"

Großhandelspauschalen sollen Europa im E-Commerce aufschließen lassen. Vor einem Jahr startete in Großbritannien das Flatrate-Angebot von AOL UK für den Massenmarkt. Anlässlich dieser Markteinführung fordert AOL-Time-Warner-Chef Steve Case die Regierungen in Europa auf, die Voraussetzungen für ähnliche Modelle zu schaffen, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln.

Deutschland im E-Government international nur Mittelmaß

27-Länder-Studie zum Government Online von Taylor Nelson Sofres. E-Government-Angebote deutscher Städte, Länder und Ministerien wurden in den zurückliegenden zwölf Monaten von 17 Prozent der Deutschen genutzt. Damit liegt die Bundesrepublik Deutschland bei der Nutzung virtueller öffentlicher Verwaltungen im internationalen Vergleich auf dem mittleren Platz 13. Zu diesem Ergebnis kommt die internationale Vergleichsstudie "Government Online 2001", die die Marktforschungsgrupppe Taylor Nelson Sofres in insgesamt 27 Ländern durchgeführt hat.

Deutsche halten E-Government für unsicher

Ergebnisse der internationalen Vergleichsstudie "Government Online 2001". 85 Prozent der Bundesbürger halten das Internet für zu unsicher, um damit online behördliche Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Haupthindernis für die Nutzung virtueller öffentlicher Verwaltungen ist nach den repräsentativen Ergebnissen der TNS EMNID-Studie "Government Online 2001" die häufig notwendige Übermittlung persönlicher Daten wie Kreditkarten- oder Kontonummer. Im internationalen Vergleich von 27 untersuchten Ländern liegt die Zahl der Bedenkenträger bei 64 Prozent. Sicher fühlen sich beim Gang in die digitale Behörde lediglich 14 Prozent der Deutschen.

Minus 15,2 Prozent für deutschen PC-Markt

Gartner Dataquest sieht schwarz. Nach einer Studie von Gartner Tochter Dataquest verzeichnete der deutsche PC-Markt im dritten Quartal 2001 erneut einen starken Rückgang um 15,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Ergebnis lag deutlich unter dem negativen Wachstum des gesamteuropäischen Marktes, das bei 6,9 Prozent lag.

Weltweiter PDA-Markt schrumpft um knapp 10 Prozent

Palm und Handspring führen im 3. Quartal den Weltmarkt mit deutlichem Abstand an. Wie das Marktforschungsinstitut Gartner Dataquest jetzt mitteilte, schrumpfte der weltweite PDA-Markt im dritten Quartal 2001 um 9,5 Prozent, so dass insgesamt nur 2,54 Millionen Geräte verkauft wurden. Den starken Rückgang erklären die Marktforscher mit der Ankündigung von PocketPC 2002 und den damit ausgestatteten Geräten. Dadurch hätten viele Kunden auf die neuen Geräte gewartet, was besonders Compaq zu spüren bekam.

Domain-Jubiläum: 15 Jahre .de und 5 Millionen Domains

.de ist das größte Länderkürzel weltweit. Die DE-Domains haben Geburtstag: Vor genau 15 Jahren, am 5. November 1986, wurde der Datensatz für .de in der IANA-Datenbank angelegt und ist seither in den Root Servern des Domain Name Systems verfügbar. Ab diesem Zeitpunkt konnten Domains unterhalb des Länderkürzels .de registriert und allgemein genutzt werden. Von dieser Möglichkeit haben in den letzten 15 Jahren die deutschen Internetnutzer regen Gebrauch gemacht. In wenigen Tagen wird bei der DENIC eG in Frankfurt die fünfmillionste DE-Domain eingetragen werden.

Forrester: Deutscher Online-Werbemarkt hinter Erwartungen

Mangelnde Professionalität auf Seiten der Website-Betreiber und Vermarkter. Die Entwicklung des deutschen Online-Werbemarktes ist hinter den Wachstumsraten des letzten Jahres und den hohen Erwartungen für dieses Jahr zurückgeblieben, hat Forrester Research in einer Studie ermittelt. Mit einem Wachstum des Online-Werbeumsatzes von 36 Prozent auf 148 Millionen Euro gegenüber 2000 zeige der Trend aber weiter nach oben.