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Studie: Der US-Markt für Bioinformatik

Bioinformatik: Ein neuer Weg in der Wirkstoffforschung

Gemäß einer neuen Analyse der Unternehmensberatung Frost & Sullivan wird der US-Markt für Bioinformatik in den kommenden Jahren kräftig an Volumen zulegen. Im Jahr 2000 noch auf ca. 1,38 Milliarden US-Dollar beziffert, wird der Marktwert bis 2007 auf über 6,9 Milliarden US-Dollar steigen. In den Bereichen Hard- und Software für die Generierung von Daten zur genetischen Sequenz, Stand-alone-Systeme zur genetischen Sequenzanalyse und Systeme für das Management von Daten zur genetischen Sequenz ist mit einem ungebremsten Wachstum auch über diesen Zeitraum hinaus zu rechnen.

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Gerade für die Pharmaindustrie, die mit ihren traditionellen Wirkstoffforschungstechnologien inzwischen an die Grenzen des Machbaren stößt, eröffnet die Bioinformatik neue Chancen. Hier schafft die Bioinformatik die Möglichkeit, über den Einsatz genetischer Informationen rationelle, zielgerichtete Medikamente zu entwickeln.

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Damit kann es den Pharmaunternehmen gelingen, innovative Therapieformen und Nischenanwendungen zu erforschen. Gleichzeitig ist die Technologie keineswegs auf diese Aspekte beschränkt, wie Brad Peters, Senior Industry Analyst bei Frost & Sullivan, erläuterte: "Die Bioinformatik kann auch in großen Märkten zur Verbesserung von Wirkstoffqualität und -effizienz beitragen, beispielsweise in der Behandlung von Erkrankungen des ZNS, von Herzerkrankungen oder auch in der Krebstherapie. Die Bioinformatik könnte die Wirkstoffforschung revolutionieren."

Als weiteren Fortschritt nennt Peters die vergleichsweise niedrigen Kosten, die durch entsprechende Verfahren verursacht werden. "Mit Bioinformatik-Technologien lassen sich bei der Wirkstoffsuche die Kosten für Forschung und Entwicklung reduzieren", so Peters. "Damit ergibt sich für Landwirtschaft, Pharmazie und Industrie die Möglichkeit, Produkte herzustellen und zu kommerzialisieren, die sonst zu teuer wären."

Der Markt ist stark umkämpft; etablierte Unternehmen mit starker finanzieller Basis konkurrieren gegen Start-ups, die häufig über viele gute Ideen, aber wenig Kapital verfügen. Der Konsolidierungstrend unter den traditionellen Firmen macht es den kleineren Akteuren teilweise schwer, ihre Unabhängigkeit zu bewahren. Frost & Sullivan geht davon aus, dass diese Entwicklung noch weiter anhalten und den Wettbewerb in einigen Sektoren stark beeinflussen wird. Die Analyse zum US-Bioinformatik-Markt ist Teil des Subskriptionsservice "Wirkstoffforschung" (9628-B1), der weitere Analysen zum US-amerikanischen oder Weltmarkt für HTS, Pharmakogenomik, Genomforschung an Mikroorganismen als auch Biochips umfasst.

Frost & Sullivan würdigt regelmäßig eine Reihe von Unternehmen mit Auszeichnungen für ihren Beitrag zur Entwicklung des Marktes für Bioinformatik. Die diesjährigen branchenspezifischen Market Engineering Awards gehen an die Unternehmen: Accelrys, Applera Corporation, Applied Biosystems Group, Compugen, Curagen Corporation, DNA Star, GeoSpiza und Incyte Genomics.

Als weitere wichtige Wettbewerber im US-Markt für Bioinformatik nennt Frost & Sullivan die folgenden Unternehmen: Affymetrix; AlphaGene; Amersham Pharmacia Biotech/Amersham Biosciences; ApoCom, Inc; Beckman Coulter, Inc; BioMax Informatics GmbH; BioSoft; Business Objects SA; Celera Genomics; Chemware, Inc; Cimarron Software; CodonCode Corp.; Cognia Corp.; Cognos, Inc.; Data Unlimited International; Deltagen, DoubleTwist; Gene Codes Corp.; Gene Logic; General Atlantic Partners, LLC; Genomica Corp.; HEX Laboratory Systems; Hitahi Software Engineering America, Ltd.; Hyperion Solutions Corp. IBM Lifesciences; Informax; Insightful Corp.; LabLogic Systems Ltd.; Large Scale Biology Corp.; LICOR; Lion Bioscience; MDL Information Systems; Inc.; MiraiBio; Molecular Applications Group; Molecular Informatics; NetGenics; Oracle Corp.; Paracel; PerkinElmer; SAS Institute; Silicon Graphics; SPSS; Structural Bioinformatics; Structural Genomix; Textco; Thermo LabSystems; Time Logic; Visible Genetics.

Der Titel der Analyse lautet: U.S. Bioinformatics Market. Die Studie ist für 4.345,- Euro bei Frost & Sullivan zu beziehen.

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