Minus 15,2 Prozent für deutschen PC-Markt

Gartner Dataquest sieht schwarz

Nach einer Studie von Gartner Tochter Dataquest verzeichnete der deutsche PC-Markt im dritten Quartal 2001 erneut einen starken Rückgang um 15,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Ergebnis lag deutlich unter dem negativen Wachstum des gesamteuropäischen Marktes, das bei 6,9 Prozent lag.

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Wie erwartet belegte Deutschland trotzdem mit 1,34 Millionen verkaufter PCs den Spitzenplatz in Europa, was einen Anteil von 18 Prozent an der Gesamtsumme von 7,5 Millionen PCs darstellt. Das professionelle Segment im deutschen Markt verzeichnete mit 16,9 Prozent negativem Wachstum im Vergleich zum Vorjahr das schlechteste Ergebnis in seiner Geschichte, während der Konsumentenmarkt mit einem negativen Wachstum von 12,2 Prozent enttäuschte.

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Wie in den vorausgegangenen Quartalen musste Marktführer Fujitsu Siemens erneut einen drastischen Rückgang der verkauften Stückzahlen um 37 Prozent hinnehmen. Compaq an zweiter Position verlor diesmal sowohl im Konsumenten- als auch im professionellen Bereich. Und während Dell sich auf Platz 4 behauptete, in erster Linie getragen von einer aggressiven Preispolitik, profitierte Hewlett-Packard auf Grund seiner effizienten Supply-Chain hauptsächlich im kleinbetrieblichen Bereich.

"Die anhaltende Konjunkturkrise in Kombination mit ständig fallenden Komponentenpreisen bedeuten, dass Hersteller wie Gericom und Medion Marktanteile gewinnen", sagte Meike Escherich, Analyst bei Gartner Dataquest in London. Im Jahresvergleich verloren die Top 5 in Deutschland insgesamt 5 Prozent Marktanteile an lokale Hersteller. "In der gegenwärtigen Situation am PC-Markt ist nicht Masse, sondern Flexibilität gefordert und während Markennamen bei Kaufentscheidungen immer seltener ausschlaggebend sind, spielen Preis und Kundennähe besonders im Konsumentenbereich eine zunehmend wichtigere Rolle. Hersteller mit ausgereiften Logistik-Strukturen sind eindeutig im Vorteil."

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