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Experten: M-Commerce braucht deutlich mehr Sicherheit

Fehlende geräteübergreifende Standards bei mobilen Geräten kritisiert

Das Institut für Telematik hat auf Sicherheitsmängel hingewiesen, die dem raschen Wachstum des drahtlosen elektronischen Geschäftsverkehrs über das Web im Wege stehen.

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Zum Abschluss der Fachmesse m-Commerce World in Frankfurt kritisierte Institutsdirektor Professor Christoph Meinel die Vielzahl der Standards für mobile Geräte und deren mangelhafte Fähigkeit, miteinander zusammenzuarbeiten. Dies verhindere bislang einen Basis-Sicherheitsstandard. Meinel forderte firmenübergreifende Übereinkünfte, um auch in der mobilen Kommunikation einen gesicherten Datenzugriff und -Austausch zu gewährleisten.

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Der Trierer M-Commerce-Experte wies ferner auf Risiken durch "Viren" und "Würmer" hin. Sie verbreiteten zwar auf Handys und Palms bislang noch keinen Schrecken, es sei aber nur eine Frage der Zeit, bis sich Hacker auch auf diese Technologie konzentrieren würden. Prof. Meinel: "Es sind zum Glück schon Firmen dabei, Sicherheitsprogramme zu entwickeln, um der Gefahr frühzeitig zu begegnen".

Ein Handicap für die schnelle Entwicklung des drahtlosen elektronischen Geschäftsverkehrs ist nach Meinels Ansicht außerdem, dass "die M-Commerce-Technik zwar im Prinzip vorhanden ist, es aber noch viel zu wenig Geräte, Anwendungen und Dienste gibt". Für viele Handy-Nutzer sei die über das reine Telefonieren hinausgehende Bedienung ihres mobilen Telefons einfach immer noch zu umständlich. Meinel macht ferner auch das Fehlen einfacher, verbreiteter und sicherer mobiler Bezahlfunktionen für die schleppende Entwicklung des M-Commerce verantwortlich.

Mit dem aktuellen Thema "Mobile Commerce" hatte sich das Institut für Telematik bereits bei einem Symposium im Frühjahr beschäftigt. Das als eingetragener Verein verfasste gemeinnützige und außeruniversitäre Institut für Telematik ist in seiner Ausrichtung in Deutschland nach Eigenangaben einmalig.

Nach nur drei Jahren Arbeit kann es schon auf zwei Patente, drei Promotionen und 70 Fachbeiträge zu internationalen Konferenzen verweisen. Die fast 50-köpfige Mannschaft rund um Prof. Meinel entwickelt anwenderfreundliche und praxistaugliche Hightech-Lösungen. M-Commerce, Internet/Intranet, Sicherheit der Datenkommunikation in offenen Netzen, Telemedizin, Elektronisches Publizieren, Systementwurf und -analyse - das sind die derzeitigen Tätigkeitsfelder des Forschungsinstituts, das mit der Fraunhofer-Gesellschaft verbunden ist. Es gehört zu den Fördermitgliedern der Initiative D21.

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