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12,8 Millionen Deutsche nutzen das Internet zum Einkaufen

Sicherheit steht im Mittelpunkt

Online-Shopping erleichtert das tägliche Leben, ist eine immer größere Anzahl der Deutschen der Meinung - 62,6 Prozent und damit über ein Drittel mehr als im Jahr 2000. Zu diesem Ergebnis kommt die ePeople-Studie "Shopping im Internet - Bequem Online Einkaufen", die das Marktforschungsinstitut EMNID im Auftrag von AOL Deutschland erstellt hat.

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Die Unabhängigkeit von den Ladenöffnungszeiten, die Zeitersparnis beim Einkaufen sowie die große Produktauswahl sind wesentliche Gründe, warum heute bereits 12,8 Millionen Deutsche online einkaufen. Gegenüber dem Vorjahr ist die Gruppe der Online-Shopper um 3,4 Millionen gewachsen. Und die Zahl der E-Commerce-Interessierten wächst der Studie zufolge weiter: Heute stehen 19,8 Millionen Verbraucher dem Online-Shopping aufgeschlossen gegenüber oder haben konkrete Pläne, zukünftig den elektronischen Einkaufsmarkt zu nutzen.

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Der zentrale Vorteil liegt auf der Hand: Das Internet kennt keine Ladenschlusszeiten. Jederzeit können Verbraucher entsprechend ihrer individuellen Zeitplanung Angebote vergleichen, Produkte suchen und kaufen. Laut der ePeople-Studie schätzen 68,3 Prozent der deutschen Bevölkerung diesen Rund-um-die-Uhr-Service. Dass sie mit Online-Einkäufen Zeit sparen können, davon sind heute 66,5 Prozent der Deutschen überzeugt. 66 Prozent bewerten die große Produktauswahl sehr positiv. Sie sind überzeugt, in Web-Shops problemlos auch ausgefallene Produkte zu finden, die in herkömmlichen Läden nicht oder nur schwer zu entdecken sind. Dabei nehmen 61,4 Prozent der Online-Shopper den einfachen Preisvergleich als Vorteil wahr.

Wie die ePeople-Studie von AOL Deutschland zeigt, müssen Online-Shops bestimmte Kriterien erfüllen, damit die Verbraucher dort regelmäßig einkaufen. 69,4 Prozent der Internet-Erfahrenen legen Wert auf die Angabe einer Kontaktadresse, zum Beispiel einer Telefon-Hotline oder einer Postanschrift. Die Internet-Seiten der Web-Shops sollten professionell und aufwendig gestaltet sein - das finden 60,8 Prozent der befragten Online-Einkäufer. Für 58,3 Prozent ist es wichtig, dass der Anbieter seinen Firmensitz in Deutschland hat.

Bei der Auswahl von elektronischen Einkaufsmärkten spielen auch Empfehlungen eine wichtige Rolle: 49,1 Prozent der befragten Web-Shopper hören auf Tipps von Freunden, Internet-Magazine konsultieren 37,3 Prozent. Außerdem kaufen 42,9 Prozent der Befragten dann besonders gerne online ein, wenn es den von ihnen gewählten Shop nicht ausschließlich im Internet gibt. Für die Kopplung von Web- Shops mit "realen" Einkaufsläden spricht auch, dass sich 54 Prozent der befragten Internet-Shopper vorab online über Produkte informieren und sie dann "offline" kaufen.

Um die Anstrengungen beim Weihnachtseinkauf zu vermeiden, wenden sich immer mehr Verbraucher dem Internet zu: 69,8 Prozent empfinden Online-Weihnachtseinkäufe als weniger stressig. 67,2 Prozent freuen sich darüber, dass sie sich nicht dem ungemütlichen Winterwetter aussetzen müssen, und 46,6 Prozent schätzen es, Tipps und Vorschläge bei der Auswahl der Geschenke zu bekommen. Im vergangenen Jahr haben bereits 2,7 Millionen Internet-Nutzer ihre Weihnachtsgeschenke online gekauft. 89 Prozent dieser Gruppe werden das auf Grund ihrer guten Erfahrung auch in diesem Jahr wieder tun.

Die Akzeptanz von Online-Shopping nimmt in der deutschen Bevölkerung zu. Sicherheitsbedenken sind jedoch nach wie vor vorhanden. Sie sind der größte Hinderungsgrund für Einkäufe im Web. 71,6 Prozent der Befragten fürchten den möglichen Missbrauch ihrer Daten.

Die vom Marktforschungsinstitut EMNID durchgeführte Untersuchung "Weihnachtsshopping im Netz - Bequem Online Einkaufen" ist Bestandteil der ePeople-Studienreihe von AOL Deutschland. Das Unternehmen beleuchtet damit in zweimonatigen Abständen verschiedene Aspekte der Internet-Nutzung. Dazu werden repräsentativ aus der bundesdeutschen Bevölkerung Personen, die 14 Jahre und älter sind und in Haushalten mit Telefonanschluss leben, telefonisch befragt. Insgesamt wurden 1507 Interviews Anfang Oktober 2001 durchgeführt.

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