Das CF/CFast Drive von Addonics ist als Einschub für das PC-Gehäuse gedacht und beherbergt sechs Compact-Flash-Schächte. Das Gerät wird über SATA angeschlossen und kann die eingesteckten CF- oder CFast-Karten als einzelne Laufwerke oder als RAID-Verbund ansprechen.

Intel hat neun SSD-Laufwerke der Serie 320 angekündigt. Die Geräte sollen in Größen von 40 bis 600 GByte erhältlich sein. Abhängig von der Kapazität soll sich auch die Geschwindigkeit unterscheiden.
Kingston musste ein Firmwareupdate für seine SSDNow V100S2 veröffentlichen, die einen kritischen Fehler behebt. Bei einigen SSDs sei ein Bootvorgang ohne Update nicht möglich, warnt der Hersteller.
Apple hat bisher keine generelle Unterstützung des für eine SSD wichtigen Trim-Kommandos in Mac OS X eingebaut. Nur in wenigen Fällen wird es benutzt. Eine experimentelle Erweiterung ändert dies.

Zur Cebit stellte Intel noch neue und recht schnelle SSDs mit 34-nm-Flash-Bausteinen vor; nun soll ein Modell mit 25-nm-Bausteinen folgen. Die Intel SSD 320 Series ist mit Kapazitäten bis zu 600 GByte geplant und soll zumindest bei den IOPS-Werten schneller als Intels SSD 510 Series sein.

Das Industriekonsortium ONFI hat die Version 3.0 seiner Spezifikation der Schnittstelle zu Flash-Bausteinen vorgelegt. Per DDR2-Technik können die Chips nun mit bis zu 400 Megabyte pro Sekunde gelesen und beschrieben werden.

Von Transcend werden zwei SSDs angeboten, die bis zu 260 MByte/s über die USB-3.0-Schnittstelle transferieren können. Mit einer Datensicherungsfunktion will Transcend die SSDs auch für Backups positionieren, auch wenn die Modelle dafür recht klein sind.

Mit der Serie Pulsar XT.2 hat Seagate seine zweite Serie von Solid-State-Discs für professionelle Anwendungen vorgestellt. Die SSDs arbeiten mit teurem SLC-Flash, die ebenfalls neue Serie Pulsar.2 dagegen mit MLC-Technik. Auch sie soll für ernsthafte Anwendungen taugen.
Die von Intel geführte NVMHCI-Arbeitsgruppe (Non-Volatile Memory Host Controller Interface) hat mit NVM Express 1.0 Standards für SSDs verabschiedet, die PCI Express direkt als Schnittstelle verwenden. Das ist dann sinnvoll, wenn beispielsweise SATA zu langsam ist.

Mit der SSD 510 kündigt Intel wie erwartet seine neue SSD-Serie an, die SATA mit 6 GBit/s unterstützt. Sie soll Datenraten von 500 MByte/s erreichen und damit etwa doppelt so schnell sein wie ihr Vorgänger.

Intel will US-Berichten zufolge am 1. März 2011 seine neue SSD-Serie mit dem Codenamen "Elmcrest" vorstellen. Die schnellen Laufwerke verfügen über eine SATA-Schnittstelle mit 6 GBit/s und sollen recht teuer werden.

Plextor erweitert sein Geschäftsfeld. Mit M2S genannten SSDs in drei verschiedenen Größen steigt Plextor in den Markt der flashspeicherbasierten Speichermedien ein.

Auf Basis von Marktprojektionen der Halbleiterbranche kommt Festplattenhersteller Seagate zu einem klaren Schluss: In Flash-Fabriken nur wegen SSDs zu investieren, lohnt sich nicht. Noch lange soll das Gros der Flash-Produktion in Consumergeräten landen, nicht in SSDs.

OCZ zieht sich aus dem Geschäft mit DRAM-Produkten zurück und setzt stattdessen auf SSDs. Hier verbucht das Unternehmen ein deutliches Umsatzwachstum von 325 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

CES 2011 Victorinox hat mit dem Secure SSD ein Taschenmesser angekündigt, das eine herausnehmbare SSD mit bis zu 256 GByte Speicher beherbergt. Eine Verschlüsselung soll den Datendiebstahl unmöglich machen.

CES 2011 Micron kündigt zur CES eine neue Generation von SSDs an, in denen Flash-Bausteine in 25-Nanometer-Technik zum Einsatz kommen. Sie erreichen Datentransfergeschwindigkeiten von bis zu 415 MByte/s.
Unter dem Namen Intel SSD 310 hat Intel eine neue Serie besonders kleiner SSDs vorgestellt. Die Leistungsdaten entsprechen der SSD-Serie X25, doch die SSDs messen etwa ein Achtel der Größe einer X25-SSD.

Im Januar 2011 will Samsung die Serienproduktion einer neuen SSD-Modellreihe aufnehmen, die trotz großer Kapazitäten von bis zu 400 GByte recht günstig sein dürfte. Samsung setzt dabei das billiger herstellbare MLC-Flash ein, und nicht SLC-Bausteine, wie sie sonst in diesem Segment üblich sind.

Lacie hat eine neue Variante seiner USB-SSD vorgestellt. Der Fastkey besitzt eine USB-3.0-Schnittstelle und wird in Kapazitäten von 30, 60 und 120 GByte angeboten.

Toshibas Festplattensparte macht mit einer neuen SSD-Linie Hitachi Konkurrenz im Enterprise-Segment. Toshibas MKx001GRZB schafft lesend vor allem sehr hohe IOPS-Werte und Kapazitäten bis zu 400 GByte.

Je größer und schneller eine Festplatte ist, desto unsicherer sind die Daten gelagert. Zu dieser Einschätzung kommt die französische Webseite hardware.fr, die Zugriff auf eine Rücknahmedatenbank eines großen Händlers hat. Hochinteressant ist auch der Vergleich mit flashbasierten SSDs.
Zusammen mit Intel hat die Speichersparte von Hitachi eine auf SLC-Flash basierende SSD entwickelt, die vor allem in Servern eingesetzt werden soll. Modelle gibt es mit SAS- und FC-Schnittstelle.
Die mittlerweile zum SSD-Spezialisten aufgestiegene Firma OCZ Technology will offenbar verstärkt in professionelle Segmente investieren. Nach Einführung einer eigenen Schnittstelle sichert sich OCZ Zugriff auf DRAM- und Fibre-Channel-Technik.

Passend zum Weihnachtsgeschäft - wie Intel ausdrücklich betont - hat das Unternehmen die OEM-Preise seiner Solid-State-Discs der M-Serie gesenkt. Neben den Modellen mit 80 und 160 GByte gibt es nun auch noch ein neues Laufwerk mit 120 GByte, das ein besonders günstiges Verhältnis von Preis zu Kapazität bieten soll.

Nur 2,2 Millimeter Dicke und 2,4 x 10,8 cm Fläche messen Toshibas neue SSD-Module für besonders kompakte Rechner. Die Blade X-gale genannten Bausteine finden sich im Apple Macbook Air und demnächst wohl auch in anderen Notebooks.
Foremay hat einige SSD-Serien für Subnotebooks, militärische und industrielle Anwendungen angekündigt, die besonders schnell sein sollen. Um den Einsatz auch in kleinen Geräten zu ermöglichen, wird auf den Anschluss Micro-SATA und eine geringe Bauhöhe gesetzt.
Mit der SSD-Serie SVP100S2 alias SSDNow V+100 führt Kingston neue Flashspeicher-basierte Speichermedien auf 2,5-Zoll-Basis ein. Die neue Serie deckt einige Zwischengrößen ab und wird mit bis zu einem halben TByte angeboten.
Dell, EMC, Fujitsu, IBM und Intel wollen einen Standard für PCIe-basierte SSDs entwickeln. Immer mehr Anbieter bringen SSDs auf den Markt, die direkt in einen PCIe gesteckt werden, um die für schnelle SSDs zu langsame SATA-Schnittstelle zu umgehen.

In China ist ein Vorserienexemplar von Intels als Postville Refresh bekannten SSDs aufgetaucht. Einfache Benchmarks gibt es ebenfalls, demnach kommt das Laufwerk auch beim kontinuierlichen Schreiben auf gut 160 MByte pro Sekunde.
Mushkins neue EP-Serie ist für Unternehmen gedacht. Mit dem neuen Sandforce-Controller SF-2500 oder SF-2600 ausgerüstet, erreichen die Flashspeicher bis zu 500 MByte/s.

Der derzeit bei SSD-Controllern recht erfolgreiche Chiphersteller Sandforce hat mit dem SF-2000 seinen neuen Baustein angekündigt. Der Chip kann mit allen modernen Flash-Speichern umgehen, beherrscht Verschlüsselung und soll besonders schnell sein.

Nachdem Solid-State-Discs mit Sandforce-Controllern den Intel-SSDs langsam den Rang ablaufen, will der Chiphersteller in der nächsten Generation gleichziehen. Die unter den Codenamen Postville Refresh und Lyndonville geführten Laufwerke sollen viel schneller und sicherer werden.
Die SATA-Schnittstelle ist OCZ selbst in ihrer schnellsten Ausführung zu langsam für SSDs. Um trotzdem externe Laufwerke schnell genug anbinden zu können, hat OCZ eine eigene Schnittstelle entwickelt: High Speed Data Link, kurz HSDL.

Allmählich wird es eng für die einstigen SSD-Vorreiter Intel und Samsung: OCZs neue Onyx 2 mit 120 GByte Kapazität soll weniger als 200 Euro kosten und dabei sowohl Schreib- als auch Leseraten liefern, die bisher wesentlich teureren Laufwerken vorbehalten waren.
Die Lebensdauer einer Solid-State-Disc ist eine der Hauptsorgen von Anwendern der Flash-Festplatten. Die JEDEC hat deshalb nun für Clients und Server zwei verschiedene Methoden spezifiziert, mit denen SSDs getestet werden sollen.

Für kleine Notebooks und Netbooks bietet Kingston nun auch SSDs im 1,8-Zoll-Formfaktor an. Es gibt die SSDNow 180 in drei Größen. Ein Modell bietet mit 256 GByte eine Kapazität, die in diesem Format noch recht selten ist. Dafür muss der Anwender aber viel Geld bezahlen.

Das Windowswerkzeug SSD Tweaker soll es Nutzern erlauben, ihre SSDs zu schonen und zu beschleunigen. Diese Optimierungen sind allerdings eher bei herkömmlichen Festplatten sinnvoll.

IDF Mit dem Sandforce-Controller erreicht OCZ nun höhere Geschwindigkeiten bei seiner PCIe-SSD. Sie kommt der maximalen Bandbreite von PCIe x4 der ersten Generation nahe. Außerdem experimentiert Sandforce bereits mit neuem 25-nm-NAND-Flash.

Verbunden mit einer Gewinnwarnung hat OCZ angekündigt, den Schwerpunkt seines Geschäfts künftig auf SSDs zu verlagern. Bei DRAMs will der Hardwarehersteller weiter aktiv bleiben, aber nur noch in den Segmenten, bei denen sich hohe Margen erzielen lassen - also den Overclocker-Modulen.
Das US-Unternehmen Nvelo will mit seiner Dataplex genannten Technik SSDs zum Durchbruch im Massenmarkt verhelfen. Die Software soll dafür sorgen, dass viel genutzte Daten einer Festplatte auf einer SSD zwischengespeichert werden.

Als iSSD, also integrierte SSD, bezeichnet Sandisk sein neues Flash-Speicher-Produkt, das mit 4 bis 64 GByte Kapazität angeboten wird. Die iSSD hat etwa die Größe einer Briefmarke und wiegt weniger als eine Büroklammer.

Der Hersteller von SSDs, Texas Memory Systems, ist der Linux Foundation beigetreten. Darüber hinaus will Texas Memory Systems mit dem Linux-Kernel-Team kooperieren, um die Unterstützung seiner PCIe-SSDs im Kernel voranzutreiben. Zeitgleich wurde das Qualcomm Innovation Center Platinum Mitglied der Organisation.
Seagate und Samsung wollen bei der Entwicklung neuer SSD-Controller zusammenarbeiten und haben dazu ein entsprechendes Abkommen geschlossen.
Fusion-io hat ein auf Flash-Speicher optimiertes Subsystem vorgestellt, das die Vorteile traditioneller, blockbasierter I/O-Subsysteme mit denen eines virtuellen Speichersubsystems verbinden soll.

Buffalo hat eine 256-GByte-SSD mit PATA- und USB-Schnittstelle angekündigt. Sie ergänzt die in Japan bereits angebotenen Modelle der SHD-NHPU2-Serie, die 32, 64 und 128 GByte speichern.
Strato bietet seinen dedizierten Mietserver nun auch mit SSDs an. Zum Einsatz kommen dabei Modelle von Intel, was im Vergleich zu Festplatten die Ausführungsgeschwindigkeit mancher Applikation beschleunigen soll.
Mit dem Revodrive bringt OCZ eine SSD für den PCIe-Steckplatz auf den Markt, die auch für Endkunden bezahlbar sein soll. Wie andere SSDs nach diesem Konzept soll das Revodrive nicht durch die SATA-Schnittstelle ausgebremst werden und so Datenraten von 500 MByte/s erreichen.

Die Micron-Tochter Crucial bietet die SSD C300 mit SATA-Schnittstelle (6 GBit/s) auch als günstiges Einsteigermodell an. Während beim Lesen weiterhin mehr als 300 MByte/s möglich sein sollen, ist das 64-GByte-Modell beim Schreiben sehr viel langsamer als die großen SSDs.
Unter dem Namen Inferno bringt Patriot Memory eine neue Serie von SSDs auf den Markt, die dank des verwendeten Sandforce-Controllers einen Datendurchsatz von 285 MByte/s erreichen sollen.
OCZ bietet seine SSD-Modelle Vertex 2 und Onyx künftig auch in einer 1,8-Zoll-Version an. Die Leistungsdaten entsprechen dabei denen der 2,5-Zoll-Varianten, so dass die SSDs einen Datendurchsatz von bis zu 285 MByte/s erreichen.