• IT-Karriere:
  • Services:

Crucial v4: Langsame aber billige SSD-Serie mit bis zu 256 GByte

Die v4-SSDs von der Micron-Tochter Crucial sollen vor allem preisbewusste Käufer mit älterer Hardware ansprechen. Vor allem die kleinen SSD-Modelle der Serie sind mitunter langsamer als herkömmliche scheibenbasierte Festplatten, dafür aber recht günstig.

Artikel veröffentlicht am ,
Einige SSDs sind beim Schreiben langsamer als Festplatten.
Einige SSDs sind beim Schreiben langsamer als Festplatten. (Bild: Crucial)

Crucial hat eine preisgünstige SSD-Serie vorgestellt, die den Namen v4 trägt. Sie ist vor allem für Nutzer interessant, die wenig Geld ausgeben wollen. Es gibt Modelle mit 32, 64, 128 und 256 GByte. Laut Crucial sind die SSDs zuverlässig genug, um über 5 Jahre täglich 20 GByte zu schreiben. Der TBW-Wert liegt also bei 36 TByte.

Die v4-Serie gehört zu den langsamsten SSDs

Stellenmarkt
  1. ADLON Intelligent Solutions GmbH, Ulm, Ravensburg
  2. ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, Donauwörth

Laut Crucial soll die neue v4-Serie im Unterschied zur m4-Serie vor allem Nutzer von etwas älteren Rechnern interessieren. Das erklärt auch, warum die v4-SSDs nur SATA mit 3 GBit/s unterstützen. Damit sind auch die Datenraten verglichen mit aktuellen SSDs recht niedrig. Mitunter sogar unter denen herkömmlicher Festplatten. Nur bei der Zugriffszeit gibt es dann noch Vorteile. Lesend werden 230 und schreibend 190 MByte/s erreicht. Allerdings gilt das laut PDF-Datenblatt nur für das Topmodell mit 256 GByte MLC-Flashspeicher (25nm).

Die kleineren Modelle sinken bei den Datenraten schreibend drastisch. Es gibt laut Crucial noch mit Modelle mit 128, 64 und 32 GByte Kapazität, bei denen die Schreibraten auf 175, 100 beziehungsweise sogar 60 MByte/s sinken. Beim Lesen werden aber auch bei kleinen Modellen noch Werte um die 200 MByte/s erreicht. Ähnlich sieht es bei den IOPS-Werten (4K) aus. Lesend bleibt es konstant über die Serie bei 10.000 IOPS. Schreibend erreicht das 32 GByte-Modell nur 1.200 IOPS, das 64er-Modell 2.400 und die beiden größeren 4.000 IOPS.

Die Preise liegen bei 40 (32 GByte), 56 (64 GByte), 80 (128 GByte) und 155 (256 GByte) Euro.

Crucial gibt eine dreijährige Garantie auf die Festplattenserie v4. Der MTBF-Wert wird mit 1,2 Millionen Stunden angegeben. Wer die SSD einsetzen möchte, muss einen 9,5 mm hohen 2,5-Zoll-Schacht haben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 106,68€ (Bestpreis!)
  2. 94,90€
  3. (u. a. Overwatch Legendary Edition für 18,99€, No Man's Sky für 20,99€, Star Wars Jedi...
  4. (aktuell u. a. Asus VG248QZ Monitor für 169,90€, Edifier R1280DB Lautsprecher 99,90€)

Zwangsangemeldet 03. Aug 2012

Das habe ich auch letzte Woche bei Atelco für eine OCZ Octane mit derselben Kapazität...

Dumpfbacke 02. Aug 2012

Man darf nicht vergessen, dass meistens nach kurzer Zeit die Firmware upgedatet wird. So...

original... 02. Aug 2012

ich mach das sogar mit festplatten. meine rechner sind ja keine haustiere, die die ganze...

Kai F. Lahmann 02. Aug 2012

Eine SSD kann immer nur komplette Datenblöcke schreiben. Wenn sich nun mehrere Dateien...

Kai F. Lahmann 02. Aug 2012

Naja, die 4000 IOPS sind schon bissl arg; da gibt's für ähnliche Preise (die im Geizhals...


Folgen Sie uns
       


Amazons FireTV Cube mit Sprachsteuerung - Test

Der Fire TV Cube ist mehr als ein Fire-TV-Modell. Er kann auf Zuruf gesteuert werden und wir zeigen im Video, wie gut das gelöst ist.

Amazons FireTV Cube mit Sprachsteuerung - Test Video aufrufen
Bosch-Parkplatzsensor im Test: Ein Knöllchen von LoRa
Bosch-Parkplatzsensor im Test
Ein Knöllchen von LoRa

Immer häufiger übernehmen Sensoren die Überwachung von Parkplätzen. Doch wie zuverlässig ist die Technik auf Basis von LoRa inzwischen? Golem.de hat einen Sensor von Bosch getestet und erläutert die Unterschiede zum Parking Pilot von Smart City System.
Ein Test von Friedhelm Greis

  1. Automated Valet Parking Daimler und Bosch dürfen autonom parken
  2. Enhanced Summon Teslas sollen künftig ausparken und vorfahren

Mi Note 10 im Hands on: Fünf Kameras, die sich lohnen
Mi Note 10 im Hands on
Fünf Kameras, die sich lohnen

Mit dem Mi Note 10 versucht Xiaomi, der Variabilität von Huaweis Vierfachkameras noch eins draufzusetzen - mit Erfolg: Die Fünffachkamera bietet in fast jeder Situation ein passendes Objektiv, auch die Bildqualität kann sich sehen lassen. Der Preis dafür ist ein recht hohes Gewicht.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Xiaomi Neues Redmi Note 8T mit Vierfachkamera kostet 200 Euro
  2. Mi Note 10 Xiaomis neues Smartphone mit 108 Megapixeln kostet 550 Euro
  3. Mi Watch Xiaomi bringt Smartwatch mit Apfelgeschmack

Nitrokey und Somu im Test: Zwei Fido-Sticks für alle Fälle
Nitrokey und Somu im Test
Zwei Fido-Sticks für alle Fälle

Sie sind winzig und groß, sorgen für mehr Sicherheit bei der Anmeldung per Webauthn und können gepatcht werden: Die in Kürze erscheinenden Fido-Sticks von Nitrokey und Solokeys machen so manches besser als die Konkurrenz von Google und Yubico. Golem.de konnte bereits vorab zwei Prototypen testen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. iOS 13 iPhone bekommt Webauthn per NFC
  2. Webauthn unter Android ausprobiert Dropbox kann, was andere nicht können

    •  /