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Die Energieversorgung ist direkt über die Sata-Schnittstelle möglich.
Die Energieversorgung ist direkt über die Sata-Schnittstelle möglich. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Innodisk Satadom: Sata-SSDs brauchen keinen separaten Stromanschluss

Die Energieversorgung ist direkt über die Sata-Schnittstelle möglich.
Die Energieversorgung ist direkt über die Sata-Schnittstelle möglich. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Vor allem für industrielle Zwecke bietet Innodisk Aufsteck-SSDs an, die einfach in einen Sata-Anschluss gesteckt werden. Auf der ISC 12 will die Firma den HPC-Bereich davon überzeugen, die temperaturunempfindlichen Sata Disk on Modules (Satadom) zu verwenden.

Die kleinen Flashmodule von Innodisk gibt es in verschiedenen Bauformen mit SLC- oder MLC-Speicher. Die Kapazitäten reichen von 1 bis 64 GByte und unterstützen Sata mit 3 GBit/s. Eine 128-GByte-Version wurde auch schon angekündigt. Die elektrische Leistungsaufnahme liegt bei etwa 1 Watt. Die Schreib- und Leseraten kommen nicht an SSD-Geschwindigkeiten im Desktopbereich heran. Die SLC-Modelle bieten Datentransferraten um die 120 MByte/s. Die MLC-Modelle nur 62 (lesend) und 33 MByte/s (schreibend). Sie sollen aber sehr zuverlässig sein. Die Mean Time Between Failures (MTBF) wird mit 3 Millionen Stunden angegeben. Außerdem dürfen sie zum Teil extremen Temperaturen im Betrieb ausgesetzt werden: Einige Modelle dürfen im Bereich zwischen 0 und 70 Grad Celsius benutzt werden. Es gibt auch Varianten, die für -40 bis +85 Grad Celsius zugelassen sind.

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  • Verschiedene Bauformen der Satadoms
Verschiedene Bauformen der Satadoms

Noch ohne MTBF-Angabe ist eine SSD, die bereits Sata mit 6 GBit/s unterstützt. Die Leserate liegt bei dem Modell SML D300 bei 450 MByte/s. Schreibend sind es noch 130 MByte/s. Die Kapazitäten liegen zwischen 2 und 32 GByte.

Derartige SSDs kommen insbesondere für Industrieanwendungen infrage, wo Austauschbarkeit, aber auch Zuverlässigkeit wichtig sind. Sie sind hier eine Alternative zu Compact-Flash-Karten oder auch USB-Sticks, die direkt auf Mainboards gesetzt werden und ebenfalls keine separaten Stromkabel benötigen.

Um Innodisks Satadom ohne eigenes Stromkabel nutzen zu können, braucht es ein noch sehr spezielles Board. Die Firma gab an, dass es bisher nur wenige solcher Mainboards gibt. Dazu gehört unter anderem Intels Serverboard S2600. Voraussetzung ist eine Energieversorgung über den Sata-Pin 7. Die SSDs bieten aber auch einen Anschluss für ein Stromkabel, falls das Mainboard dort keine Energie liefert.


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wrt 20. Jun 2012

es war schon schwer genug, für meine mining boards mSata SSDs aufzutreiben, ein teil...



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